Bachelorarbeit, 2015
125 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Sport und Gesellschaft
2.2 Sport in Film und Fernsehen
2.3 Der Sportfilm
2.3.1 Die Entwicklung des Sportfilms
2.3.2 Der Sportfilm als unsichtbares Genre
2.3.3 Der Sportfilm als Forschungsgegenstand
2.4 Der Film als Kommunikationsmedium
3. Methode
3.1 Auswahl des Untersuchungsmaterials
3.2 Vorgehensweise
4. Ergebnisse
4.1 Sequenzprotokolle
4.2 Detailanalyse
4.2.1 Saint Ralph - Ich will laufen
4.2.2 Sein letztes Rennen
4.2.3 Der Marathon Mann
4.2.4 Die Einsamkeit des Langstreckenläufers
5. Diskussion der Ergebnisse
6. Literaturverzeichnis
7. Filmverzeichnis
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, wie der Langstreckenläufer im internationalen Spielfilm dargestellt wird. Das primäre Ziel ist es, mittels einer Film- und Fernsehanalyse die audiovisuellen und dramaturgischen Mittel offenzulegen, die zur Konstruktion des Bildes eines Langstreckenläufers eingesetzt werden.
2.1 Sport und Gesellschaft
Eine fundierte wissenschaftliche Arbeit erfordert es, sich vorab mit den wichtigsten Begrifflichkeiten auseinanderzusetzen. Daher gilt es in diesem Kapitel, einen Überblick über die Entwicklung des Sports zu geben und den Begriff „Sport“ zu definieren. Da der Analyseschwerpunkt dieser Arbeit auf dem Langstreckensport liegt, folgt nach einer Definition dieser Sportart eine Skizzierung der Entstehung und des Stellenwerts in der Gesellschaft.
Was unter Sport zu verstehen ist, ist nicht immer eindeutig, oft wird all jenes unter diesem Begriff geordnet, „was irgendwie mit Bewegung zu tun hat. Neben dem klassischen Vereinssport kann mit »zum Sport gehen« sowohl das morgendliche Joggen, das Workout im Fitnessstudio, der Yoga-Kurs oder sogar die ambulante Herzinfarkt-Rehabilitations-Gruppe gemeint sein“ (Thiel, Seiberth, & Mayer, 2013, S. 31). Im Zuge dieser Arbeit wird sich auf die Definition von Otmar Weiß (1999, S. 210) berufen, der den Sport als soziale Institution sieht, in der Kommunikation körperlicher Leistungen stattfindet.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Sports als soziales und mediales Phänomen ein und leitet die Forschungsfrage über die Darstellung des Langstreckenläufers im Spielfilm ab.
2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Sport und beleuchtet den Forschungsstand zu Sport in Film und Fernsehen sowie die Spezifika des Sportfilm-Genres.
3. Methode: Hier wird das methodische Vorgehen mittels Film- und Fernsehanalyse nach Mikos dargelegt, inklusive der Kriterien zur Auswahl des Untersuchungsmaterials.
4. Ergebnisse: In diesem Hauptteil werden die analysierten Filme mittels Sequenzprotokollen und Detailanalysen hinsichtlich ihrer audiovisuellen Gestaltung untersucht.
5. Diskussion der Ergebnisse: Die Ergebnisse werden hier zusammengeführt, filmübergreifend interpretiert und in einen breiteren gesellschaftlichen Kontext gestellt.
Sportfilm, Langstreckenlauf, Film- und Fernsehanalyse, Audiovisuelle Mittel, Dramaturgie, Darstellung des Sportlers, Medienrezeption, Breitensport, Inszenierung, Filmgenres, Soziale Identität, Wettkampf, Training, Saint Ralph, Sein letztes Rennen, Der Marathon Mann, Die Einsamkeit des Langstreckenläufers
Die Arbeit untersucht die Darstellung von Langstreckenläufern in vier internationalen Spielfilmen mithilfe einer qualitativen Film- und Fernsehanalyse.
Die Arbeit verknüpft sportsoziologische Aspekte mit filmwissenschaftlichen Analysen, insbesondere der narrativen und audiovisuellen Inszenierung sportlicher Leistungen.
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, wie der Langstreckenläufer im internationalen Spielfilm konstruiert wird und welche audiovisuellen Mittel dazu genutzt werden.
Es wird der qualitative Ansatz der Film- und Fernsehanalyse nach Lothar Mikos (2008) angewandt, ergänzt um Einstellungsprotokolle und Sequenzprotokolle nach Peltzer und Keppler.
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Analyse von Schlüsselszenen (Training und Wettkampf) aus vier spezifischen Filmen, um die filmische Konstruktion des Läufers aufzuzeigen.
Sportfilm, Langstreckenlauf, audiovisuelle Inszenierung, Medienwirkung, Wettkampfdramaturgie und die filmische Konstruktion sozialer Identitäten.
Der Langstreckenlauf hat sich weltweit zu einem populären Breitensport entwickelt und bietet aufgrund seiner spezifischen Dramaturgie eine reiche Grundlage für filmische Umsetzungen.
Die Analyse zeigt, dass Filme wie "Saint Ralph" und "Sein letztes Rennen" den Sport in den Fokus rücken, während "Der Marathon Mann" und "Die Einsamkeit des Langstreckenläufers" den Laufsport eher als Prätext oder symbolisches Mittel für andere Themen wie Freiheit oder Klassenkampf nutzen.
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