Bachelorarbeit, 2015
47 Seiten, Note: 1,0
Die Bachelorarbeit befasst sich mit den Chancen und Grenzen der MINT-Förderung für Mädchen aus geschlechtertheoretischer Sicht. Zielgruppe der Arbeit sind Mädchen der Sekundarstufe I. Die Arbeit analysiert die bestehenden Ungleichheiten zwischen Mädchen und Jungen im MINT-Bereich und beleuchtet die Wirksamkeit von Fördermaßnahmen in Bezug auf die Überwindung dieser Ungleichheit.
Das erste Kapitel der Arbeit führt in die Thematik ein und stellt das Problem der Geschlechterungleichheit im MINT-Bereich dar. Das zweite Kapitel analysiert die empirischen Befunde aus PISA, IGLU und TIMSS und zeigt die Auswirkungen der Ergebnisse auf die Studienfach- und Berufswahl von Mädchen auf. Das dritte Kapitel befasst sich mit relevanten Geschlechtertheorien, insbesondere der Sozialisation im kulturellen System der Zweigeschlechtlichkeit und dem Ansatz des „Doing Gender“. Das vierte Kapitel untersucht die Reproduktion von Geschlechterrollenstereotypen im familiären und schulischen Kontext der Sekundarstufe I. Das fünfte Kapitel stellt das Ada-Lovelace-Projekt Rheinland-Pfalz vor und analysiert die Chancen und Grenzen der MINT-Förderung aus geschlechtertheoretischer Sicht anhand empirischer Daten.
Die Arbeit fokussiert auf die Themenbereiche MINT-Förderung, Geschlechterungleichheit, Doing Gender, Sozialisation, Bildungssystem, Mädchen, empirische Forschung, Studienfachwahl, Berufswahl und Ada-Lovelace-Projekt.
Trotz besserer Schulabschlüsse wirken geschlechtsspezifische Präferenzen und Stereotype ("Doing Gender"), die MINT-Fächer als männlich konnotiert erscheinen lassen.
Es beschreibt die soziale Konstruktion von Geschlecht durch das Verhalten von Eltern, Lehrkräften und Schülern, wodurch traditionelle Rollenbilder reproduziert werden.
Ein rheinland-pfälzisches Projekt zur MINT-Förderung, das Studentinnen als Mentorinnen einsetzt, um Mädchen für technische und naturwissenschaftliche Fächer zu begeistern.
Sie kann Berührungsängste abbauen, das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten stärken und langfristig dem Fachkräftemangel entgegenwirken.
Grenzen liegen in tief verwurzelten gesellschaftlichen Strukturen und Erwartungen, die allein durch kurzzeitige Projekte schwer aufzubrechen sind.
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