Fachbuch, 2017
44 Seiten
Die Arbeit analysiert das nationalsozialistische Frauenideal und untersucht die essenziellen Ansichten des NS-Staates über die „deutsch-arische“ Frau und ihre Rolle in der Gesellschaft. Sie beleuchtet, wie das Regime diese Konstrukte für seine politische Agenda nutzte und wie sich die Rolle der Frau im Laufe des Regimes veränderte.
Die Einleitung führt in die Thematik des nationalsozialistischen Frauenideals ein und erläutert die Relevanz des Themas. Kapitel 2 analysiert die Konzeption des Frauenideals im Nationalsozialismus, beleuchtet den biologischen Essentialismus des 19. Jahrhunderts und die Bedeutung von Ethnie, Ehe und Mutterschaft für die gesellschaftliche Teilhabe im Regime. Kapitel 3 untersucht die Rolle der Frau in der Parteiprogrammatik und Ideologie der NSDAP, sowohl vor als auch nach 1933. Kapitel 4 beleuchtet Maßnahmen zur Festigung des Frauenideals in der Gesellschaft, mit besonderem Fokus auf die Attraktivierung der Mutterschaft und die Ehe im Nationalsozialismus. Kapitel 5 behandelt den politischen Pragmatismus und die Entstehung undogmatischer Weiblichkeitskonzeptionen, die sich in der Aufwertung der Hausfrau, der Frau in der Arbeitswelt des Mannes, der Frau als gläubiger Stütze der Nation und der Frau bei der Wehrmacht manifestieren.
Nationalsozialismus, Frauenideal, „deutsch-arische“ Frau, Mutterschaft, Ehe, Rasse, Frauenpolitik, NSDAP, Weiblichkeitskonzeptionen, Hausfrau, Beruf, Wehrmacht.
Das Ideal war die „deutsch-arische“ Frau als Mutter und Hausfrau, deren Hauptaufgabe in der Sicherung des Fortbestands der „Rasse“ und der Erziehung im Sinne der Ideologie lag.
Trotz des Mutterideals zwang der Krieg das Regime zu pragmatischen Lösungen: Frauen wurden verstärkt als Arbeitskräfte in der Rüstungsindustrie und sogar bei der Wehrmacht eingesetzt.
Durch die Attraktivierung der Mutterschaft (z.B. Mutterkreuz) und eine gezielte Ehepolitik wurde versucht, das Rollenbild in der Gesellschaft zu festigen.
Es ist die Vorstellung, dass die Rolle der Frau allein durch ihre biologische Bestimmung zur Fortpflanzung und Mutterschaft definiert ist.
Bereits vor der Machtübernahme war die Frauenpolitik der NSDAP darauf ausgerichtet, Frauen aus dem politischen Leben zu verdrängen und sie auf den häuslichen Bereich zu fokussieren.
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