Examensarbeit, 2016
39 Seiten, Note: 2
1 EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG UND LEITFRAGE DER ARBEIT
2 THEORETISCHER HINTERGRUND
2.1 BEGRIFFSERKLÄRUNG KOOPERATIVES LERNEN
2.1.1 BASISELEMENTE KOOPERATIVEN LERNENS
2.1.1.1 POSITIVE INTERDEPENDENZ
2.1.1.2 INDIVIDUELLE VERANTWORTUNG
2.1.1.3 UNTERSTÜTZENDE INTERAKTION
2.1.1.4 REFLEXIONEN IM GRUPPENPROZESS
2.1.1.5 KOOPERATIVE FÄHIGKEITEN
2.2 TEAMKOMPETENZ
3 MÖGLICHKEITEN ZUR FÖRDERUNG DER TEAMKOMPETENZ IM SPORTUNTERRICHT
3.1 KOOPERATIVES LERNEN AM BEISPIEL VON KLETTERN
3.2 KOOPERATIVES LERNEN AM BEISPIEL DES TURNENS
3.3 KOOPERATIVES LERNEN AM BEISPIEL „LE PARKOUR“
3.3.1 BEGRÜNDUNG DER AUSWAHL DES ARBEITSVORHABENS
3.3.2 SINN UND ZIEL VON „LE PARKOUR“: DIE PHILOSOPHIE
3.3.3 ENTSTEHUNG VON „LE PARKOUR“ UND SEINE AKTUALITÄT
4 PLANUNG DER ARBEITSVORHABEN
4.1 LERNBEDINGUNGEN UND VORAUSSETZUNGEN DER LERNGRUPPE
4.1.1 LERNBEDINGUNGEN
4.1.2 ANALYSE DER LERNGRUPPE
4.2 GEPLANTER VERLAUF UND ZIELSETZUNG DES VORHABENS
4.3 KONTROLLVERFAHREN
5 DURCHFÜHRUNG DES ARBEITSVORHABENS
5.1 DARSTELLUNG UND ANALYSE EINZELNER SEQUENZEN
5.1.1 DARSTELLUNG DER ERSTEN UNTERRICHTSSEQUENZ
5.1.2 DARSTELLUNG DER VIERTEN SEQUENZ
5.2 REFLEXION DER DARGESTELLTEN SEQUENZEN
5.3 GESAMTEVALUATION DES ARBEITSVORHABENS
6 REFLEXION UND FAZIT
Das primäre Ziel dieser pädagogischen Facharbeit ist die Verbesserung der Teamkompetenz einer fünften Realschulklasse durch den gezielten Einsatz kooperativer Lernmethoden im Sportunterricht, wobei die Sportart „Le Parkour“ als praxisnaher inhaltlicher Rahmen dient.
3.3 Kooperatives Lernen am Beispiel „Le Parkour“
Im „Le Parkour“ liegt ein hohes Potential neben der Bewegungskompetenz gleichsam die Urteils- und Entscheidungskompetenz sowie die Teamkompetenz der Lernenden auszubilden. Wichtig ist, dass es bei dieser Trendsportart nicht um Akrobatik, Wettkampf, Normierungen, Show oder Posing geht, sondern um das Kennenlernen und Einschätzen der eigenen Grenzen, sodass die Effizienz der Bewegung im Vordergrund stehen. Zudem ist „Le Parkour“ ein aktueller Sport, bei dem sich Schule, Schulsport und außerschulische Aktivitäten gut verbinden lassen. Die Schülerinnen und Schüler können ohne großen finanziellen Aufwand die erlernten Fähigkeiten und Fertigkeiten in ihrer Freizeit anwenden.
Darüber hinaus ist „Le Parkour“ eine moderne Trendsportart, mit der sich Jugendliche identifizieren können und von der viele fasziniert sind. Der Bereich der sozialen Kompetenzen ist eines der Hauptargumente für meine Entscheidung, mit diesem Vorhaben die Klasse weiterzubringen. So können die Lernenden anhand verschiedener Zielsetzungen und gemäß ihrer eigenen persönlichen Stärken zusammenarbeiten und die Teamfähigkeit und Kooperation untereinander optimieren, was zwangsläufig zu einer verstärkten und zielgerichteten Kommunikation untereinander führt. Ein weiterer Vorteil dieses Arbeitsvorhabens ist auch die Chancengleichheit zwischen den Schülerinnen und Schüler. Sie besitzen allesamt wenig bis keine Vorerfahrung in dieser Sportart und haben somit die Möglichkeit sich eigenständig die Art und Weise der Bewegungen auszusuchen.
1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die abnehmende Sozialkompetenz bei Jugendlichen und definiert die Förderung der Teamfähigkeit im Sportunterricht als zentrale erzieherische Aufgabe.
2 THEORETISCHER HINTERGRUND: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen kooperativen Lernens, seine Basiselemente sowie die Bedeutung der Teamkompetenz für den Sportunterricht.
3 MÖGLICHKEITEN ZUR FÖRDERUNG DER TEAMKOMPETENZ IM SPORTUNTERRICHT: Hier werden verschiedene Sportarten hinsichtlich ihres Potentials zur Förderung von Teamkompetenz analysiert und „Le Parkour“ als ideale Trendsportart begründet.
4 PLANUNG DER ARBEITSVORHABEN: Dieses Kapitel beschreibt die Lerngruppe, die Rahmenbedingungen des Projekts sowie die methodische Planung und die Verfahren zur Erfolgskontrolle.
5 DURCHFÜHRUNG DES ARBEITSVORHABENS: Hier wird der praktische Verlauf ausgewählter Unterrichtssequenzen dargestellt, analysiert und abschließend evaluiert.
6 REFLEXION UND FAZIT: Das Fazit fasst die positiven Erfahrungen bei der Umsetzung kooperativer Methoden im Parkour-Unterricht zusammen und betont die Notwendigkeit einer langfristigen, fächerübergreifenden Fortführung.
Kooperatives Lernen, Teamkompetenz, Sportunterricht, Le Parkour, Sozialkompetenz, Gruppenarbeit, Bewegungsförderung, Unterrichtsvorhaben, Schülerzentrierung, Selbstständigkeit, Reflexion, Methodenkompetenz, Trendsportart, Erziehung durch Sport.
Die Arbeit untersucht, wie durch den Einsatz kooperativer Lernmethoden die Teamkompetenz einer fünften Realschulklasse im Sportunterricht gezielt verbessert werden kann.
Die Schwerpunkte liegen auf der pädagogischen Vermittlung von Sozialkompetenz, der Anwendung kooperativer Lernformen und der theoretischen sowie praktischen Erschließung der Trendsportart „Le Parkour“.
Das Ziel ist es, die Teamfähigkeit der Lernenden zu steigern, Konfliktlösungsstrategien zu entwickeln und eine Lernkultur zu etablieren, die durch wertschätzendes Miteinander geprägt ist.
Es handelt sich um ein praxisorientiertes Unterrichtsvorhaben, das durch begleitende Beobachtung, Bilanzfragebögen, Reflexionsgespräche und Lernjournale dokumentiert und evaluiert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Begründung der Methodenwahl, die detaillierte Planung des Projekts sowie die konkrete Durchführung und Evaluation des Parkour-Unterrichts.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Kooperatives Lernen, Teamkompetenz, Soziale Kompetenzen, Le Parkour, Unterrichtsplanung, Gruppenprozess und Reflexion.
Die Wahl fiel auf Parkour, da sie hohe Motivation bei Jugendlichen weckt, Bewegung und Handlungsfreiheit bietet, Chancengleichheit durch fehlende Vorerfahrungen ermöglicht und vielfältige Anlässe zur Kooperation bietet.
Die Reflexion dient dazu, den Lernenden Feedback über ihre Zusammenarbeit zu geben, individuelle Stärken und Schwächen zu identifizieren und den Prozess des sozialen Lernens kontinuierlich zu optimieren.
Es zeigte sich eine deutliche Zunahme der Teamfähigkeit, ein respektvollerer Umgangston, gesteigertes Selbstvertrauen und eine verbesserte Fähigkeit, Probleme eigenständig im Team zu lösen.
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