Magisterarbeit, 2012
84 Seiten, Note: 1,3
Diese Magisterarbeit analysiert die intersektionalen Aspekte im Werk „Perusona“ (Persona) von Tawada Yōko. Der Fokus liegt auf der Bedeutung der intersektionalen Verknüpfungen, ihren Wechselwirkungen und ihrem Einfluss auf den Erzählstrang.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Thematik der intersektionalen Aspekte in der Literatur einführt und das Ziel sowie den Aufbau der Arbeit beschreibt. Anschließend wird die Autorin Tawada Yōko und ihr Werk „Perusona“ vorgestellt.
Kapitel 2 beschäftigt sich mit der Intersektionalitätsforschung und deren Anwendung in der Literatur. Es werden die Grundannahmen der Intersektionalitätstheorie erläutert und deren Entwicklung bis heute nachgezeichnet. Außerdem werden kritische Punkte des Konzepts beleuchtet und die Anwendung der Intersektionalitätstheorie in der Literatur untersucht.
In Kapitel 3 erfolgt eine Inhaltsangabe des Werkes „Perusona“ und eine Charakterisierung der Hauptfigur Michiko.
Kapitel 4 analysiert das Werk „Perusona“ unter dem Aspekt der Intersektionalität. Die Analyse konzentriert sich auf die sozialen Differenzierungskategorien race, nation, gender, sex, class und (dis-)ability und untersucht deren Wechselwirkungen und Auswirkungen auf die Figuren und den Erzählstrang.
Intersektionalität, Tawada Yōko, „Perusona“, soziale Differenzierungskategorien, race, nation, gender, sex, class, (dis-)ability, Diskriminierung, Literaturanalyse, Erzählstrang, Wechselwirkungen, Verknüpfungen, komplexe Verbindungen.
Die Arbeit analysiert die intersektionalen Aspekte im Werk „Perusona“ (Persona) von Tawada Yoko und deren Einfluss auf den Erzählstrang.
Intersektionalität beschreibt die Überschneidung und Wechselwirkung verschiedener sozialer Differenzierungskategorien wie race, nation, gender, class und (dis-)ability.
Die Analyse zeigt drei Wirkungen: die gegenseitige Bedingung, die Verstärkung sowie die Abschwächung einer Diskriminierungsform durch eine andere.
Im Mittelpunkt steht die Charakterisierung der Hauptfigur Michiko und ihre Personenkonstellationen zu anderen Charakteren wie Kazuo, Thomas und Katharina.
Die Arbeit untersucht den Umgang mit dem Fremden und die Wahrnehmung des Eigenen innerhalb der gesellschaftlichen Strukturen von Japan und Deutschland.
Laut der Arbeit lagen zuvor keine Studien zur Intersektionalität in Tawada Yokos Werk vor, obwohl sie eine international renommierte Autorin ist.
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