Bachelorarbeit, 2011
54 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit befasst sich mit dem Konzept der Inklusion im Bildungssystem, insbesondere der Frage, welche Didaktik für eine gelingende Inklusion geeignet ist. Der Fokus liegt auf der Definition von Inklusion, der Abgrenzung von Integration und den Forderungen der Inklusionsbewegung. Die Arbeit analysiert verschiedene didaktische Ansätze, insbesondere den konstruktivistischen Ansatz, die Didaktik der Perspektivenvielfalt und die Didaktik des Offenen Unterrichts. Sie befasst sich mit den Anforderungen an eine Inklusionsdidaktik und der Frage, ob diese tatsächlich existiert.
Die Einleitung stellt die zentrale Fragestellung der Arbeit vor: welche Didaktik ist geeignet für die Lehrer der „Generation Inklusion“? Kapitel zwei definiert den Begriff Inklusion und stellt ihn der Integration gegenüber. Es werden die Forderungen der Inklusionsbewegung diskutiert und der Handlungsbedarf in Deutschland beleuchtet. Kapitel drei beleuchtet die Definition und Grundprinzipien der Didaktik sowie die konstruktivistische Lerntheorie. Kapitel drei behandelt die Didaktik der Perspektivenvielfalt und des Offenen Unterrichts, sowie die damit verbundenen Möglichkeiten für inklusiven Unterricht.
Die Arbeit fokussiert auf die Themen Inklusion, Integration, Didaktik, konstruktivistisches Lernen, Perspektivenvielfalt, Offener Unterricht und die Anforderungen an eine Inklusionsdidaktik. Es werden die Forderungen der Inklusionsbewegung und die Herausforderungen der Inklusion in der deutschen Schullandschaft beleuchtet.
Integration zielt darauf ab, Menschen mit Behinderungen in ein bestehendes System einzugegliedern. Inklusion fordert, dass das System von vornherein so gestaltet ist, dass alle Individuen gleichermaßen teilhaben können.
Lernen wird als aktiver, selbstgesteuerter und sozialer Prozess verstanden. Wissen wird nicht einfach übertragen, sondern vom Lernenden individuell konstruiert.
Besonders geeignet sind die Didaktik des Offenen Unterrichts und die Didaktik der Perspektivenvielfalt, da sie individuelles Tempo und unterschiedliche Sichtweisen fördern.
Der Lehrer agiert weniger als Wissensvermittler, sondern eher als Lernbegleiter, Berater und Gestalter von Lernumgebungen.
Die Idee der „Schule für alle“ hat historische Vorläufer, wurde aber durch moderne Inklusionsbewegungen und völkerrechtliche Vorgaben neu belebt und politisch forciert.
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