Bachelorarbeit, 2017
89 Seiten, Note: 1,0
1. Personaler im Wandel – bleibt alles anders?
1.1. Problemstellung und Relevanz des Themas
1.2. Zielsetzung
1.3. Persönlicher und unternehmerischer Hintergrund der Untersuchung
1.4. Aufbau und Struktur
2. Change Management und dessen Erfolgsfaktoren im Spiegel der Literatur
2.1. Inhaltliche und begriffliche Grundlagen
2.1.1. Ursachen organisationaler Veränderung und deren Auswirkungen
2.1.2. Definition Change Management (CM)
2.1.3. Erfolgsfaktoren im CM nach Kotter
2.1.4. Erfolgsfaktoren im CM nach Capgemini
2.1.5. HR-Rolle des Change Agent nach Ulrich
2.1.6. HR-Rollenoptionen in Change-Prozessen bzw. -Phasen nach DGFP
2.1.7. HR-Rolle im CM aus der Sicht namhafter Beratungshäuser
2.2. Zusammenfassung und kritische Reflexion der theoretischen Erkenntnisse für die Untersuchung
2.3. Entwicklung von Hypothesen auf Basis der Literatur
3. Forschungsdesign und Methodik
3.1. Wahl des Forschungsdesigns
3.2. Datengewinnung
3.2.1. Auswahl, Begründung und Zustandekommen der Stichprobe
3.2.2. Entwicklung des Interviewleitfadens
3.2.3. Zeit und Ort der Durchführung
3.2.4. Transkription und Inhaltsanalyse
3.3. Operationalisierung, Auswahl und Begründung der Kategorien
4. Ergebnisse
4.1. Ergebnisse bzgl. des Kontextes der befragten Unternehmen
4.1.1. Externe Auslöser für Veränderung und organisationale Auswirkungen
4.1.2. Häufigkeit und Intensität von Veränderungen, Relevanz von CM
4.2. Ergebnisse zu den Hypothesen auf Basis der Literatur (deduktiv)
4.2.1. Hypothese H1: HR-Erfolgsfaktor Strategisches Denken und Agieren?
4.2.2. Hypothese H2: HR-Erfolgsfaktor Fokus auf ‘People Side of Change’?
4.2.3. Hypothese H3: HR-Erfolgsfaktor hohe Handlungskompetenz?
4.3. Relevante Erkenntnisse auf Basis der empirischen Untersuchung (induktiv)
4.3.1. Hypothese H4: HR-Erfolgsfaktor hohes Vertrauen und Akzeptanz?
4.3.2. Hypothese H5: HR-Erfolgsfaktor gutes Geschäftsverständnis?
4.3.3. Hypothese H6: HR-Erfolgsfaktor Präsenz und aktive Mitgestaltung?
5. Diskussion
5.1. Kritische Reflexion des Vorgehens
5.2. Wissenschaftliche Gütekriterien
5.3. Interpretation der Ergebnisse vor dem Hintergrund der Fragestellung
5.4. Verzahnung der Ergebnisse mit der Literatur
5.5. Relevanz der Erkenntnisse bezüglich der Forschungsfrage
5.6. Empfehlungen für die weitere wissenschaftliche Forschung
5.7. Handlungsempfehlungen für Personalbereiche und Unternehmen
6. Fazit
Diese Arbeit untersucht, welche spezifischen Erfolgsfaktoren es dem Personalbereich ermöglichen, in organisationalen Veränderungsprozessen mehrwertstiftend zu agieren, negative Auswirkungen auf Unternehmen und Mitarbeiter zu minimieren und positive Effekte zu fördern.
4.1.2. Häufigkeit und Intensität von Veränderungen, Relevanz von CM
Über die vermehrte Häufigkeit und Intensität von Veränderungen und somit die Relevanz von CM sind sich alle neun befragten Experten einig. Hierin stimmen sie mit den im Theorieteil genannten Studien überein (Kap. 2.1.1).
Ankerbeispiele: ‚Wir haben mehr Change denn je, ein Change jagt den anderen.‘ (U1, 62-63); ‚Es gibt riesige, bahnbrechende Veränderungen.‘ (U1, 329-330); ‚Gefühlt haben wir jeden Tag etwas Neues.‘ (U6_1, 147-148); ‚Ich bin es eigentlich nicht anders gewohnt.‘ (U9, 115).
Wie die folgenden Ankerbeispiele veranschaulichen, haben die Veränderungsprozesse für die befragten Experten auch keinen spürbaren Anfangs- oder Endpunkt, sie gehen ineinander über, Erreichtes wird durch immer neue Strategien und Anpassungsprozesse abgelöst:
Ankerbeispiele: ‚Change, Reorg, Change, Reorg (Anm.: Reorganisation) […], alles auf einmal‘ (U1 65-66); ‚Bei uns geht alles im Moment total ineinander über.‘ (U1, 421); ‚Das war schon so ein Projekt, was nicht wirklich einen Endpunkt hat. Das ist so ein dauerhafter Prozess, an dem man dann auch immer dran bleiben muss.‘ (U2, 485-488); ‚Wir haben es als eine Art niemals abgeschlossenen Prozess implementiert, weil der Markt ändert sich so dramatisch teilweise von Jahr zu Jahr, dass wir natürlich das Unternehmen immer in die Zukunft neu ausrichten müssen. CM muss uns permanent begleiten, um nicht unterzugehen.‘ (U5, 264-268).
1. Personaler im Wandel – bleibt alles anders?: Das Kapitel führt in die Problematik des ständigen Wandels ein und begründet die Relevanz der Untersuchung für den Personalbereich.
2. Change Management und dessen Erfolgsfaktoren im Spiegel der Literatur: Hier werden theoretische Grundlagen sowie bestehende Modelle zu Erfolgsfaktoren und HR-Rollen im Change Management dargestellt und kritisch reflektiert.
3. Forschungsdesign und Methodik: Dieses Kapitel erläutert das explorative Vorgehen und die qualitative Expertenbefragung als gewählte Forschungsmethode zur Datengewinnung.
4. Ergebnisse: Die Ergebnisse der Experteninterviews werden präsentiert, die aufgestellten Hypothesen überprüft und wesentliche Erfolgsfaktoren abgeleitet.
5. Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert, mit der Literatur verzahnt und in konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis überführt.
6. Fazit: Das Fazit fasst die zentrale Rolle von HR im Wandel zusammen und mahnt eine aktivere sowie strategischere Positionierung des Personalbereichs an.
Change Management, Personalbereich, Human Resources, Erfolgsfaktoren, Expertenbefragung, Veränderungsprozess, Personalentwicklung, Führung, Organisationsentwicklung, Unternehmenserfolg, Geschäftsverständnis, Rolle des Personalers, VUCA-Welt, Strategie, Personalkompetenz
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle des Personalbereichs innerhalb von Change-Management-Prozessen in mittelständischen Unternehmen und identifiziert Erfolgsfaktoren für eine wertschöpfende HR-Arbeit.
Zentrale Themen sind die strategische Einordnung von HR, die Kompetenzanforderungen an HR-Akteure sowie die Bedeutung von Vertrauen, Akzeptanz und Geschäftsverständnis für den Erfolg von Veränderungsprojekten.
Das Ziel ist es, die bestehende Erkenntnislücke bezüglich einer mehrwertstiftenden HR-Rolle im Change Management zu schließen und Handlungsempfehlungen für Personalentscheider und Führungskräfte abzuleiten.
Die Autorin wendet ein exploratives Forschungsdesign an, das auf qualitativen Experteninterviews mit neun HR-Fach- und Führungskräften aus verschiedenen Unternehmen basiert.
Im Hauptteil werden zunächst theoretische Modelle diskutiert, Hypothesen abgeleitet und anschließend anhand der empirischen Daten analysiert, um die Erfolgsfaktoren für HR im Change-Kontext zu validieren.
Change Management, Erfolgsfaktoren, Human Resources, Expertenbefragung und strategische Handlungskompetenz sind die prägenden Schlagworte.
Die Studie zeigt, dass ein Personalbereich nur dann strategisch effektiv agieren und notwendige Ressourcen sicherstellen kann, wenn die Change-Verantwortung auf einer ausreichend hohen hierarchischen Ebene verankert ist.
HR fungiert als Übersetzer, indem es strategische Unternehmensentscheidungen in ihre Bedeutung für die Belegschaft überträgt, Ängste aufgreift und so den "Faktor Mensch" erfolgreich in Veränderungsprozesse integriert.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Persönlichkeit, das Gesamtbild der Kompetenzen und die Erfahrung weit entscheidender für den Erfolg sind als ein spezifischer beruflicher Hintergrund.
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