Fachbuch, 2005
97 Seiten
Didaktik für das Fach Englisch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
Warum und für wen dieses Buch ?
Kapitel 1: Was Kinder (schon) können - Voraussetzungen, die es zu nutzen gilt
Kapitel 2: Children are born learners - Aber jedes Kind lernt anders
Kapitel 3: Nothing succeeds like success – Wie wir Motivation schaffen und Mut machen können
Kapitel 4: Hören und Lesen, Sprechen und Schreiben – Das meiste lässt sich mit Lust betreiben
Kapitel 5: Workshop Words – Wie Wortschatz wirklich ein SCHATZ werden kann
Kapitel 6: Workshop Grammar – Wie Grammatik auch Spaß machen kann
Kapitel 7: Happiness is found along the way, not at the end of it – Aber dennoch: Was darf man nach den anfänglichen zwei bis drei Jahren des Englischlernens zum ‚Abholen’ erwarten ?
Nachlese
Dieses Buch zielt darauf ab, Eltern, Lehrkräften und pädagogisch Tätigen eine fundierte, elementare Lehr- und Lernmethodik für das Englischlernen von Kindern zu vermitteln. Die zentrale Forschungsfrage liegt darin, wie bereits vorhandene muttersprachliche Kompetenzen und die natürliche Lernfreude von Kindern genutzt werden können, um Englisch effektiv, motivierend und altersgerecht zu erwerben.
Kapitel 1: Was Kinder (schon) können – Voraussetzungen, die es zu nutzen gilt
Kinder (und wir alle) sind heutzutage hinreichend damit vertraut, dass tagtäglich um sie herum auch andere Sprachen gesprochen werden, dass viele Gleichaltrige aus ihrer Lerngruppe, Schulklasse oder Nachbarschaft sich zu Hause mit ihren Angehörigen in einer anderen Sprache verständigen und dass aus den Medien die Musik meist mit englischen Texten ertönt. Ebenso vertraut sind Kinder heutzutage aber auch mit der Tatsache, dass viele Wörter und Namen aus anderen Ländern Bestandteil ihres eigenen Sprachschatzes sind. Freilich denken sie darüber kaum nach und nehmen es ganz gelassen hin.
Da gibt es eine Hülya in der Klasse, die schon eine richtig gute Inline Skaterin ist, im Nachbarhaus gibt es einen Dimitri, der Mitglied in einem Fanclub ist, im Freundeskreis will die Jeannine einmal Modedesignerin werden, während Tarkan von gegenüber sich einen Namen als toller Basketballplayer gemacht hat. Und sie alle unterhalten sich über neue Computer Games, über schicke T-shirts, über Jeans und ihr sonstiges Outfit. Sie alle schwärmen für alle möglichen Burger und Wraps (mit viel Ketchup, versteht sich). Sie treffen sich zum Skaten, und die Tophits der neuen Boy Group können sie in englischer Sprache auswendig mitsingen und finden ihre neue software echt cool. Schwierigkeiten haben sie damit überhaupt nicht, denn auf das detaillierte Verstehen kommt es ihnen nicht so sehr an. Die Aussprache wird einfach imitiert, und auch wenn Lautung und Schriftbild nicht ganz übereinstimmen, dann nehmen sie das ebenfalls ganz gelassen hin.
Hier gilt es, gezielt anzuknüpfen. Dieser riesige Englischwortschatz, über den die Kinder ja schon ganzheitlich verfügen, kostet keine Lernanstrengungen mehr und bietet große Hilfen bei der Ausspracheschulung. Den Doppellaut [ei] von skate finden sie auch in eight oder hey oder OK oder e-mail. Das Problem ist nur, dass diese schon beherrschten Wörter und Begriffe sehr ungeordnet und gleichsam verstreut im Sprachrepertoire der Kinder vorhanden sind. Hier ist es hilfreich, erst einmal für Ordnung zu sorgen.
Kapitel 1: Was Kinder (schon) können - Voraussetzungen, die es zu nutzen gilt: Das Kapitel beleuchtet, wie Kinder bereits durch ihren Alltag mit englischen Begriffen vertraut sind und wie dieser vorhandene Wortschatz als Lernstütze genutzt werden kann.
Kapitel 2: Children are born learners - Aber jedes Kind lernt anders: Es werden externe und interne Faktoren des Lernens analysiert, wobei ein besonderer Fokus auf den unterschiedlichen Lernertypen und der Funktionsweise beider Gehirnhälften liegt.
Kapitel 3: Nothing succeeds like success – Wie wir Motivation schaffen und Mut machen können: Dieses Kapitel zeigt auf, wie durch die richtige Balance von intrinsischer und extrinsischer Motivation sowie durch Einbindung kindgerechter Lernwege eine positive Lernatmosphäre entsteht.
Kapitel 4: Hören und Lesen, Sprechen und Schreiben – Das meiste lässt sich mit Lust betreiben: Der Fokus liegt auf der Bedeutung des Hörverstehens als grundlegende Fertigkeit, unterstützt durch kreative Übungen zur Lautdiskriminierung und Kontextbeachtung.
Kapitel 5: Workshop Words – Wie Wortschatz wirklich ein SCHATZ werden kann: Hier wird erläutert, wie man Wortschatz durch Compounding, Morphem-Verbindungen und den Einsatz von Phrasal Verbs gezielt erweitern kann.
Kapitel 6: Workshop Grammar – Wie Grammatik auch Spaß machen kann: Dieses Kapitel bietet innovative, spielerische Zugänge zu grammatischen Strukturen wie Kurzformen, Genitiv-S und Zeitformen, um Lernhürden abzubauen.
Kapitel 7: Happiness is found along the way, not at the end of it – Aber dennoch: Was darf man nach den anfänglichen zwei bis drei Jahren des Englischlernens zum ‚Abholen’ erwarten ?: Ein Resümee der erreichten kommunikativen Fähigkeiten nach der Anfangsphase sowie eine Zusammenstellung der wichtigsten grammatischen Grundlagen in einer Übersicht.
Englischlernen, Grundschule, Spracherwerb, Lernmethodik, Motivation, Hörverstehen, Wortschatz, Grammatik, Lerntypen, Phrasal Verbs, Mehrsprachigkeit, Interkulturalität, Grundschulkind, Sprachkompetenz, Lernförderung.
Die Arbeit befasst sich mit einer kindgerechten, elementaren Lehr- und Lernmethodik für das Fach Englisch, die an die bereits vorhandenen Erfahrungen von Kindern anknüpft.
Im Zentrum stehen die Motivation, der gezielte Aufbau von Wortschatz und Grammatik sowie die ganzheitliche Förderung der vier Sprachfertigkeiten unter Berücksichtigung individueller Lerntypen.
Das Ziel ist es, Kindern den Englischerwerb durch Spaß, Kreativität und die bewusste Nutzung ihres bereits vorhandenen, aus dem Alltag stammenden Sprachwissens zu erleichtern.
Es handelt sich um einen praxisorientierten, didaktischen Ansatz, der kognitive, affektive und handlungsorientierte Lerntheorien miteinander verknüpft.
Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Workshops (Wörter, Grammatik, Hören/Lesen), die jeweils konkrete, praxiserprobte Unterrichtsstrategien und Beispiele bieten.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Englischlernen, Lernmethodik, Motivation, Phrasal Verbs und Sprachkompetenz geprägt.
Der Autor empfiehlt aus didaktischen Gründen, zu Beginn konsistent eine Variante (vorzugsweise BE) zu vermitteln, um Verwirrung bei den Lernenden zu vermeiden, während die Kenntnis beider Varianten im globalen Kontext langfristig wichtig bleibt.
Piktogramme dienen als Visualisierungshilfen, die helfen können, Sprache zu generieren und komplexe Zusammenhänge humorvoll oder strukturiert darzustellen.
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