Diplomarbeit, 1997
195 Seiten, Note: sehr gut
1 EINLEITUNG
2 COMPUTERDIAGNOSTIK
3 EINSATZ DES COMPUTERS IN DER UMFRAGEFORSCHUNG
3.1 COMPUTER ASSISTED DATA COLLECTION (CADAC)
3.1.1 Computer Assisted Telephone Interviewing (CATI)
3.1.2 Computer Assisted Personal Interviewing (CAPI)
3.1.3 Computer Assisted Self Interviewing (CASI)
3.2 COMPUTERGESTÜTZTE DATENERHEBUNG
3.2.1 Computergestützte Befragungssysteme (CBS)
3.2.2 Bildschirmbefragungssysteme (BBS)
4 DATENQUALITÄT VON UMFRAGEN
4.1 AUSWAHLFEHLER
4.1.1 Statistischer Zufallsfehler
4.1.2 Nichterfassungsfehler
4.1.3 Ausfallsfehler
4.1.3.1 Nichterreichbarkeit
4.1.3.2 Kooperationsunwilligkeit - Verweigerung
4.1.3.3 Befragungsunfähigkeit
4.2 MEßFEHLER
4.2.1 Interviewerfehler
4.2.2 Meßmethodenfehler
4.2.3 Befragtenfehlern
5 FAKTOREN ZUR ERHÖHUNG DER RÜCKLAUFRATE
5.1 METHODISCHE EINZELASPEKTE
5.1.1 Stichprobencharakteristika
5.1.2 Aufmerksamkeitswert des Untersuchungsthemas
5.1.3 Anzahl und Art der Kontakte
5.1.4 Umfang des Fragebogens
5.1.5 Persönliche Ansprache im Anschreiben
5.1.6 Art der untersuchenden Institution
5.1.7 Wirkung finanzieller Anreize und Geschenke
5.1.8 Anonymität und Vertraulichkeit
5.1.9 „Schwierige“ und „heikle“ Fragen
5.2 TOTAL-DESIGN-METHODE (TDM)
6 INTERNET
6.1 GESCHICHTE UND EINFÜHRUNG
6.2 INTERNET-ORGANISATION
6.3 INTERNET-DIENSTE
6.3.1 Electronic Mail
6.3.2 Mailing-Listen
6.3.3 News
6.3.4 Telnet
6.3.5 FTP - File Transfer Protocol
6.3.6 Gopher
6.3.7 IRC - Internet Relay Chat
6.3.8 WWW - World Wide Web
6.4 INTERNET-DEMOGRAFIE
7 INTERNET-BEFRAGUNG
7.1 BEFRAGUNGSINSTRUMENTE
7.1.1 Electronic Mail
7.1.1.1 Stichprobenrekrutierung
7.1.1.2 Auswertung
7.1.1.3 Computer-Monitored Data
7.1.2 NetNews
7.1.3 WWW
7.1.3.1 Stichprobenrekrutierung
7.1.3.2 Fremdplazierungen
7.1.3.3 Rücklaufquote
7.2 BEISPIELE FÜR PSYCHOLOGISCHE INTERNET-UNTERSUCHUNGEN
7.3 STICHPROBENPROBLEMATIK
8 FRAGESTELLUNG UND HYPOTHESEN
9 METHODIK
9.1 VERSUCHSPLAN
9.2 STICHPROBE
9.2.1 Selektionskriterien
9.2.2 Rekrutierungsprozedur
9.2.3 Beschreibung der Stichproben
9.2.3.1 Email-Stichprobe
9.2.3.2 WWW-Stichprobe
9.3 UNTERSUCHUNGSVERFAHREN
9.4 UNTERSUCHUNGSABLAUF
9.4.1 Email-Stichprobe
9.4.2 WWW-Stichprobe
9.5 ETHISCHE UND JURISTISCHE GESICHTSPUNKTE
9.6 STATISTIK
9.7 KRITISCHE DISKUSSION DER VERSUCHSPLANUNG
10 STATISTISCHE AUSWERTUNG
10.1 FRAGEBOGENEINGANG
10.2 ZUVERLÄSSIGKEIT
10.3 EMAIL-STICHPROBE
10.3.1 Rücklaufverteilungen über Untersuchungstage
10.3.2 Kumulierte prozentuale Rücklaufverteilungen
10.3.3 Bearbeitungsquote
10.3.4 Rücklaufunterschiede zwischen den zwei Fragebogenthemen
10.3.5 Entscheidung zwischen persönlichem Email und anonymem WWW
10.3.6 Rücklaufunterschiede zwischen Varianten und Themen
10.3.7 Unterschiede in den soziodemografische Merkmalen
10.3.7.1 Geschlecht
10.3.7.2 Alter
10.3.7.3 Familienstand
10.3.7.4 Studiensemester
10.3.7.5 Studienrichtung
10.3.7.6 Nationalität
10.3.8 Unterschiede in den Internet-Nutzungsmerkmalen
10.3.8.1 Zeitraum der Internet-Nutzung
10.3.8.2 Wöchentliche Nutzung des Internets
10.3.8.3 Wöchentliche Email-Nutzung
10.3.8.4 Privater Email-Verkehr
10.3.8.5 Internet-Kenntnisse
10.3.8.6 Fragebogenbewertung
10.3.8.7 Benutzte Internet-Dienste
10.3.8.8 Erster Zugang zum Netz
10.3.8.9 Gründe für die Internet-Nutzung
10.3.8.10 Befragungserfahrung
10.3.8.11 Dauer der Computerarbeit
10.4 WWW-STICHPROBE
10.4.1 Rücklauf der WWW-Stichprobe
10.4.2 Unterschiede in den soziodemografischen Merkmalen
10.4.2.1 Geschlecht
10.4.2.2 Alter
10.4.2.3 Familienstand
10.4.2.4 Nationalität
10.4.2.5 Beruf
10.4.2.6 Bildungsabschluß
10.4.3 Unterschiede in den Internet-Nutzungsmerkmalen
10.4.3.1 Zeitraum der Internet-Nutzung
10.4.3.2 Wöchentliche Nutzung des Internets
10.4.3.3 Wöchentliche Email-Nutzung
10.4.3.4 Privater Email-Verkehr
10.4.3.5 Internet-Kenntnisse
10.4.3.6 Fragebogenbewertung
10.4.3.7 Benutzte Internet-Dienste
10.4.3.8 Erster Zugang zum Netz
10.4.3.9 Gründe für Internet-Nutzung
10.4.3.10 Befragungserfahrung und Dauer der Computerarbeit
11 DISKUSSION
12 LITERATUR
13 ANHANG
13.1 FRAGEBOGEN GESUNDHEITSEINSTELLUNG (VARIANTE 1A UND 1B, EMAIL-STICHPROBE)
13.2 AUFFORDERUNG GESUNDHEITSFRAGEBOGEN (VARIANTE 2, EMAIL-STICHPROBE)
13.3 AUFFORDERUNG GESUNDHEITSFRAGEBOGEN (WWW-STICHPROBE)
13.4 WWW-GESUNDHEITSFRAGEBOGEN (AUSSCHNITT)
13.5 FRAGEBOGEN EINSTELLUNG ZUR SEXUALITÄT (VARIANTE 1A UND 1B, EMAIL-STICHPROBE)
13.6 AUFFORDERUNG SEXUALITÄTSFRAGEBOGEN (VARIANTE 2, EMAIL-STICHPROBE)
13.7 AUFFORDERUNG SEXUALITÄTSFRAGEBOGEN (WWW-STICHPROBE)
13.8 KONTROLLFRAGENPAARE
Ziel dieser Arbeit ist die Evaluation des Internets als neue Methode zur Datenerhebung in der Psychologie. Die Forschungsfrage untersucht die Möglichkeiten und Probleme dieser Technologie, insbesondere den Einfluss verschiedener Versuchsbedingungen auf die Rücklaufquote bei psychologischen Fragebogenthemen sowie den Vergleich von soziodemografischen Variablen und Internet-Nutzungsmustern zwischen unterschiedlichen Stichproben.
3 Einsatz des Computers in der Umfrageforschung
Die Befragung ist die in den Sozialwissenschaften am häufigsten angewandte Methode (Bortz & Döring, 1995). Man unterscheidet zwischen der mündlichen Befragung in Form von Interviews und der schriftlichen Befragung über Fragebögen. Je nach konkreter Forschungsfrage ist die eine oder andere Form vorzuziehen. In den Sozialwissenschaften wurden Computer traditionellerweise zur statistischen Analyse von Daten verwendet. In neuerer Zeit werden Computer auch zur Datenerhebung verwendet (Jacobs, Cross & Smailes, 1994). Die rasche Weiterentwicklung des Computers ermöglicht immer neue Einsatzmöglichkeiten für die Forschung und Praxis.
Mitunter wegen dieser schnellen Anwendung von neuen Systemen werden in der Literatur diese Techniken der computergestützten Befragung verschieden systematisiert und unterschiedlich bezeichnet (Bechtloff, 1993). Um die Übersicht zwischen den verschiedenen Begriffen zu bewahren, ist es sinnvoll einige Taxonomien näher darzustellen.
Charakteristisch für alle Formen der computergestützten Befragung ist, daß die Fragen von einem Computerbildschirm gelesen werden und daß die Antworten entweder vom Interviewer oder dem Befragten direkt in den Computer eingegeben werden (de Leeuw et al., 1995). Dabei ist zu beachten, daß dies keine neuen Methoden sind, sondern neue Techniken um traditionelle Formen der Umfrageforschung effektiver zu machen (Porst, Schneid & van Brouwershaven, 1994). In diesem Zusammenhang werden die herkömmlichen Papier-und-Bleistift-Verfahren oft als Paper-And-Pencil-Interviewing (PAPI) bezeichnet.
1 EINLEITUNG: Einführung in das Thema Internet als neue Datenerhebungsmethode und Darstellung der Zielsetzung der Diplomarbeit.
2 COMPUTERDIAGNOSTIK: Historischer Rückblick auf den Einsatz von Computern in der psychologischen Diagnostik und Diskussion der Äquivalenz von computerisierten gegenüber traditionellen Testverfahren.
3 EINSATZ DES COMPUTERS IN DER UMFRAGEFORSCHUNG: Systematisierung verschiedener computergestützter Befragungstechniken wie CATI, CAPI und CASI sowie deren Abgrenzung.
4 DATENQUALITÄT VON UMFRAGEN: Analyse potenzieller Fehlerquellen (Auswahl- und Messfehler) bei Umfragen und deren Relevanz beim Computereinsatz.
5 FAKTOREN ZUR ERHÖHUNG DER RÜCKLAUFRATE: Erörterung methodischer Aspekte zur Steigerung der Teilnahmebereitschaft sowie Vorstellung der Total-Design-Methode.
6 INTERNET: Überblick über die Entstehungsgeschichte, technische Funktionsweisen und die wichtigsten Dienste des Internets sowie grundlegende Aspekte der Internet-Demografie.
7 INTERNET-BEFRAGUNG: Detaillierte Betrachtung spezifischer Instrumente für Internet-Befragungen (Email, News, WWW) und der damit verbundenen Stichprobenproblematik.
8 FRAGESTELLUNG UND HYPOTHESEN: Formulierung der zentralen Forschungsfragen und Hypothesen zur Untersuchung von Rücklaufquoten in Abhängigkeit von Themen und Medien.
9 METHODIK: Darstellung des Versuchsdesigns, der Stichprobenselektion und der konkreten Durchführung der beiden durchgeführten Feldexperimente.
10 STATISTISCHE AUSWERTUNG: Deskriptive und analytische Aufbereitung der erhobenen Daten inklusive Validitäts- und Konsistenzprüfungen.
11 DISKUSSION: Zusammenfassende Interpretation der Untersuchungsergebnisse und kritische Reflexion des Internet-Einsatzes als Erhebungsinstrument.
12 LITERATUR: Auflistung der verwendeten Quellen.
13 ANHANG: Beigefügte Materialien, inklusive der verwendeten Fragebögen und Kontrollfragenpaare.
Internet, Online-Umfragen, Datenerhebung, Psychologie, Rücklaufquote, Computerdiagnostik, E-Mail-Befragung, World Wide Web, Methodik, Stichprobenrekrutierung, Datenqualität, Ethische Aspekte, Internet-Demografie, Fragebogen
Diese Arbeit evaluiert das Internet als neues Werkzeug für psychologische Datenerhebungen, indem verschiedene Methoden und Fragebogenvarianten untersucht werden.
Die zentralen Bereiche sind die computergestützte Umfrageforschung, Techniken zur Erhöhung der Rücklaufquote, die Funktionsweise des Internets und die spezifische Problematik bei der Durchführung von Befragungen über E-Mail und das WWW.
Das Ziel ist es, die Möglichkeiten und Potenziale des Internets als Erhebungsmethode herauszuarbeiten und zu prüfen, wie sich verschiedene Versuchsbedingungen und Fragethematiken auf den Rücklauf auswirken.
Die Arbeit nutzt explorative Feldexperimente, bei denen unterschiedliche Fragebogenvarianten und Rekrutierungsmethoden über E-Mail und WWW auf ihren Rücklauf und die Qualität der Antworten hin verglichen werden.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen des computergestützten Testens, die Faktoren für hohe Rücklaufquoten, eine Einführung in Internet-Technologien sowie die methodische Umsetzung der empirischen Untersuchung und deren statistische Auswertung.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Internet-Umfragen, Datenerhebung, Psychologie, E-Mail-Befragung, Online-Methodik und Stichprobenqualität charakterisieren.
Die Arbeit zeigt, dass die Handhabung für Teilnehmer unterschiedlich komplex ist und zudem das Thema des Fragebogens (sensibel vs. unproblematisch) sowie die Anonymität des gewählten Mediums eine entscheidende Rolle für die Teilnahmeentscheidung spielen.
Bei sensibleren Themen wie der Sexualität neigen Teilnehmer eher dazu, auf anonyme Online-Varianten (WWW) auszuweichen, während bei weniger kritischen Themen die einfachere E-Mail-Variante bevorzugt wird.
Die Untersuchung deutet darauf hin, dass das Internet ein wertvolles, aber noch exploratives Forschungsfeld ist, das für die Sozialwissenschaften in Zukunft eine immer bedeutendere Rolle bei der Datenerhebung spielen wird.
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