Examensarbeit, 2004
141 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
1.1 Vorwort
1.2 Thema der Arbeit- Zielsetzung
1.3 Aufbau
2 Aktuelle Erkenntnisse zum Fernsehkonsum und Fernsehmotiven von Grundschulkindern
2.1 Quantitative Daten zum Fernsehkonsum von Kindern
2.1.1 Der Stellenwert des Fernsehens unter den Freizeitbeschäftigungen
2.1.2 Verweildauer vor dem Fernseher
2.2 Fernsehvorlieben und Motive
2.2.1 Was sehen Kinder im Fernsehen ?
2.2.2 Warum sehen Kinder fern?
2.2.3 Was wollen Kinder aus dem Fernsehen lernen?
2.3 Durch welche Faktoren wird der Fernsehkonsum beeinflusst?
2.3.1 Allgemeine soziale Rahmenbedingungen
2.3.2 Familienformen
2.3.3 Fernsehrestriktionen der Eltern
2.3.4 Vorbildfunktion der Eltern
2.3.5 Herkunftsmilieu (Sozialer Status)
2.4 Verständnis der Fernsehinhalte
2.4.1 Kognitive, soziale und moralische Entwicklung des Kindes
2.4.2 Fernsehverständnis in Abhängigkeit von der Altersstufe
3 Auswirkungen auf die Gesundheit
3.1 Abläufe während des Fernsehkonsums
3.1.1 Visuelle Leistungen und der Einfluss auf das Sehvermögen
3.1.2 Visuelle und auditive Wahrnehmung und Aufmerksamkeit
3.2 Langfristige psychische Auswirkungen des Fernsehkonsums
3.2.1 Emotionen und Fernsehen
3.2.2 Macht Fernsehen ängstlich?
3.3 Langfristige Auswirkungen auf die kognitive Entwicklung
3.3.1 Einfluss auf das Vorstellungsvermögen
3.3.2 Wissen Fernsehkinder mehr?
3.3.3 Einfluss der Intelligenz auf die Verarbeitung von Fernsehinformationen
3.3.4 Macht Fernsehkonsum sprachlos?
3.3.5 Lesen vs. Fernsehen
3.3.6 Auswirkungen auf die Schreib- und Lesekompetenz
3.3.7 Fernsehkonsum im Zusammenhang mit Schulleistungen
3.4 Langfristige Auswirkungen auf das Verhalten
3.4.1 Hyperaktivität oder Trägheit - Folgen von erhöhtem Fernsehkonsum?
3.4.2 Verändertes Freizeitverhalten
3.4.3 Ersetzt Fernsehen eigenes Erleben?
3.4.4 Exkurs: Macht Fernsehgewalt gewalttätig ?
3.5 Langfristige Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit
3.5.1 Verändertes Bewegungsverhalten durch Fernsehkonsum?
3.5.2 Verändertes Ernährungsverhalten durch Fernsehkonsum?
3.5.3 Übergewicht infolge von Bewegungsmangel und falscher Ernährung
3.5.4 Auswirkungen auf die Gesundheit im Erwachsenenalter
4 Ausblick: Fernseherziehung als Gesundheitserziehung
4.1 Öffentliche Fernsehreglementierung
4.2 Fernseherziehung im Elternhaus
4.2.1 Aktuelle Situation
4.2.2 Regeln für eine sinnvolle Fernseherziehung
4.3 Schulische Fernseherziehung
4.3.1 Aktuelle Situation in der Schule
4.3.2 Ausgewählte Praxisbeispiele für Medienarbeit mit Kindern
5 Interviews mit Kindern
5.1 Daten über die Interviewpartner
5.2 Ablauf der Interviews
5.3 Auswertung der Interviews
5.3.1 Verhalten der Kinder beim Interview
5.3.2 Fernsehverhalten
5.3.3 Bewusstsein über Fernsehwirkungen
5.3.4 Fernseherziehung im Elternhaus
5.3.5 Fernseherziehung in der Schule
5.3.6 Allgemeine Auswertung
6 Abschlussbemerkungen
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des Fernsehkonsums auf die ganzheitliche Gesundheit von Kindern, wobei der Begriff „Gesundheit“ physische, psychische, kognitive und soziale Aspekte umfasst, um aufzuzeigen, wie Fernsehen als Gesundheitserziehung integriert werden kann.
3.2.2 Macht Fernsehen ängstlich?
Einschlafstörungen, Bettnässen, Alpträume, das Einbilden von Gespenstern, die in Schränken oder unter dem Bett sitzen, die Angst vor Einbrechern und Naturkatastrophen - für all diese Probleme wird oft das Fernsehen verantwortlich gemacht: Nachrichtensendungen für Erwachsene, Horrorfilme, Reportagen, Sendungen, die nicht für Kinder gemacht sind, aber trotzdem von diesen konsumiert werden.
Andererseits lieben Kinder aber auch Dinge, die Ihnen Angst machen, sie fahren gerne Geisterbahn, interessieren sich für gefährliche Tiere und Dinosaurier, verkleiden sich als Hexen, Monster oder Gespenster und spielen mit Waffen. Schon lange bevor es das Fernsehen gab, wurden Kinder z. B. in Form von Märchen mit schrecklichen, brutalen Geschehnissen konfrontiert. In fast allen Märchen geht es um Morde, Hexen, böse Zauberer, ja sogar um Kannibalismus und die Handlung wird meistens sogar sehr detailliert und grausam beschrieben. Warum also soll nun gerade das Fernsehen für die Ängste der Kinder verantwortlich gemacht werden?
Im Rahmen einer Untersuchung wurden 6-8-jährige Kinder danach befragt, wie sie sich beim und nach dem Fernsehen oder Videoschauen gefühlt haben. Sie gaben an, „dass ihnen heiß geworden ist (42,9%), ihr Herz wild geschlagen hat (34,6%), sie aus dem Zimmer gelaufen sind (26,8%), sie nicht schlafen konnten (47,1%), sie nachts geschrieen oder geweint haben (21,5%)“ (Glogauer 1998, S.138).
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Forschungsfrage nach dem Einfluss des Fernsehkonsums auf die kindliche Gesundheit und definiert den ganzheitlichen Gesundheitsbegriff.
2 Aktuelle Erkenntnisse zum Fernsehkonsum und Fernsehmotiven von Grundschulkindern: Dieses Kapitel liefert einen Überblick über das Konsumverhalten, die Motive sowie das altersabhängige Verständnis von Fernsehinhalten.
3 Auswirkungen auf die Gesundheit: Hier werden die körperlichen, psychischen und kognitiven Folgen des Fernsehkonsums sowie dessen Einfluss auf das soziale Verhalten analysiert.
4 Ausblick: Fernseherziehung als Gesundheitserziehung: Dieses Kapitel diskutiert Ansätze für eine gelingende Medienerziehung in Elternhaus und Schule, um Kinder zu einem kritischen Umgang zu befähigen.
5 Interviews mit Kindern: In diesem Teil werden durch qualitative Befragungen von 8- bis 10-jährigen Kindern deren eigenes Bewusstsein und Erfahrungen mit Fernsehkonsum und Erziehung thematisiert.
6 Abschlussbemerkungen: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Ergebnisse und betont die Notwendigkeit von Medienkompetenz.
Fernsehkonsum, Kinder, Gesundheit, Medienpädagogik, Entwicklung, Kognition, Sozialverhalten, Fernsehängste, Erziehung, Medienkompetenz, Elternhaus, Schule, Fernsehvorlieben, Körperliche Gesundheit, Psychische Auswirkungen
Die Arbeit untersucht den Einfluss des Fernsehkonsums auf die physische, psychische und kognitive Gesundheit von Kindern im Grundschulalter.
Die zentralen Felder sind das Konsumverhalten, die Motive der Kinder, die Auswirkungen auf die Entwicklung sowie die Möglichkeiten der Fernseherziehung.
Die Forschungsfrage lautet, inwiefern Fernsehkonsum die kindliche Gesundheit beeinflusst und welche Rolle dabei pädagogische Interventionen spielen.
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die durch eine qualitative Interviewstudie mit 13 Grundschulkindern ergänzt wurde.
Der Hauptteil befasst sich mit den langfristigen Auswirkungen auf den Körper, die Psyche, die kognitive Entwicklung sowie mit dem Fernsehverhalten der Kinder.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Fernsehkonsum, Medienkompetenz, Kindergesundheit und Medienerziehung charakterisieren.
Fernsehen kann Ängste auslösen oder verstärken, insbesondere durch fiktionale Gewalt; ein verantwortungsvoller Umgang kann jedoch helfen, diese Ängste zu verarbeiten.
Nein, das Fernsehen an sich ist nicht schädlich. Entscheidend sind die individuelle Medienkompetenz, das soziale Umfeld und ein moderater, kritischer Konsum.
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