Bachelorarbeit, 2017
61 Seiten, Note: 1,8
1 Einleitung, Fragestellung und Zielsetzung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Begriffsdefinition Gesundheit
2.2 Psychische Belastungen und Stress in der Arbeitswelt
2.3 Definition Verhältnisprävention
2.4 Führung
3 Analyse zum Führungsverhalten und seine positive Wirkung auf die psychische Gesundheit von Mitarbeitern
3.1 Methodenwahl und methodisches Vorgehen
3.2 Befunde im Hinblick auf Mitbestimmungs- und Beteiligungs- möglichkeiten
3.3 Befunde im Hinblick auf Entscheidungs- und Handlungsspielraum
3.4 Befunde im Hinblick auf Anerkennung und Wertschätzung
3.5 Befunde im Hinblick auf Kommunikation und Konfliktlösung
3.6 Befunde im Hinblick auf soziale Unterstützung durch den Vorgesetzten
3.7 Limitationen der Ergebnisse
4 Zusammenfassung und Handlungsempfehlungen
4.1 Zusammenfassung der Befunde
4.2 Handlungsempfehlungen zur inhaltlichen Gestaltung von Weiterbildungs- qualifizierungen
5 Fazit
Die Arbeit untersucht, wie Führungskräfte der mittleren Managementebene durch gezielte Kompetenzentwicklung in verhältnispräventiven Maßnahmen dazu beitragen können, die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter nachhaltig zu fördern.
3.6.1 Bindung / Zugehörigkeit
Das Bindungs-/Zugehörigkeitsbedürfnis und das Bedürfnis nach sozialen Kontakten und langfristigen Beziehungen ist ein zentrales Grundbedürfnis des Menschen (vgl. Eilles-Matthiessen; Scherer, 2011, S. 18). Der Mensch sucht die Nähe und Zugehörigkeit zu Gruppen, um das eigene Überleben durch den Schutz der Gruppe (z. B. vor Feinden) zu sichern (ebd.). Das Bindungs- und Zugehörigkeitsmotiv findet sich auch in der Arbeitswelt wieder, die Mitarbeiter wollen in ihrem Unternehmen, ihrer Abteilung oder dem Team dazugehören (ebd.). Einbindungen und soziale Beziehungen haben einen hohen Stellenwert; werden diese Bedürfnisse ausreichend berücksichtigt, kann dies zu einem gesteigerten psychischen Wohlbefinden beitragen (vgl. Mourlane et al., 2013, S. 9).
In der Studie „Führung, Gesundheit und Resilienz“ von Mourlane et al. (2013) untersuchten die Forscher den Zusammenhang zwischen den drei Variablen Führung, Gesundheit und Resilienz (psychische Widerstandkraft). Mithilfe eines Onlinefragebogens wurden 564 Personen aus 121 deutschen Unternehmen befragt. 27,3 % der befragten Personen waren Frauen und 72,7 % Männer (vgl. Mourlane et al., 2013, S. 3 f.). Die Güte der Führung wurde mit Hilfe eines neu entwickelten 71 Fragen umfassenden Fragebogens gemessen (vgl. Mourlane et al., 2013, S. 4).
1 Einleitung, Fragestellung und Zielsetzung: Einführung in die Problematik psychischer Belastungen in der modernen Arbeitswelt und die zentrale Rolle der Führungskraft als Gesundheitsfaktor.
2 Theoretischer Hintergrund: Theoretische Fundierung der Begriffe Gesundheit, Stress und Führung sowie Vorstellung relevanter Führungstheorien wie dem LMX-Modell.
3 Analyse zum Führungsverhalten und seine positive Wirkung auf die psychische Gesundheit von Mitarbeitern: Systematische Auswertung wissenschaftlicher Studien zu den Auswirkungen spezifischen Führungsverhaltens auf die Mitarbeitergesundheit.
4 Zusammenfassung und Handlungsempfehlungen: Synthese der Forschungsergebnisse und Ableitung praxisnaher Empfehlungen für die Gestaltung von Weiterbildungsprogrammen.
5 Fazit: Kritische Reflexion der Arbeit und Ausblick auf die Notwendigkeit weiterer Längsschnittstudien sowie die Umsetzung wissenschaftlicher Befunde in die betriebliche Praxis.
Gesunde Führung, Mitarbeitergesundheit, Führungskräfteentwicklung, Verhältnisprävention, Psychische Belastung, Stressmanagement, Führungskompetenz, Arbeitsunfähigkeit, Sozialkapital, Führungstheorien, Empowerment, Arbeitsbedingungen, Psychische Gesundheit, Interaktionsprozesse, Salutogenese
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Führungsverhalten und der psychischen Gesundheit von Mitarbeitern sowie die notwendigen Kompetenzen für Führungskräfte.
Die Themen umfassen die Rolle der Verhältnisprävention, theoretische Grundlagen von Führungstheorien sowie die empirische Analyse von Einflussfaktoren wie Anerkennung und Kommunikation.
Die Arbeit fragt, welche Inhalte im Bereich der Verhältnisprävention wissenschaftlich fundiert in Weiterbildungen für Führungskräfte integriert werden sollten, um die psychische Gesundheit der Mitarbeiter positiv zu beeinflussen.
Die Autorin hat eine systematische Literaturanalyse durchgeführt, bei der vorhandene Studien und Reviews der letzten 15 Jahre ausgewertet wurden.
Der Hauptteil analysiert die positiven Wirkmechanismen von Führungsverhalten, unterteilt in Faktoren wie Mitbestimmung, Handlungsspielraum, Wertschätzung und soziale Unterstützung.
Kernbegriffe sind unter anderem Gesunde Führung, Mitarbeitergesundheit, Führungskräfteentwicklung und Verhältnisprävention.
Das mittlere Management fungiert als Bindeglied zwischen Unternehmensleitung und Mitarbeitern und trägt eine direkte Personalverantwortung, weshalb es einen unmittelbaren Einfluss auf die Arbeitszufriedenheit hat.
Es wird als entscheidender Faktor für Gesundheit beschrieben, wobei Führungskräfte durch Sinnvermittlung und klare Kommunikation das Erleben von Sinnhaftigkeit und Stimmigkeit bei Mitarbeitern unterstützen können.
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