Bachelorarbeit, 2015
41 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Definitionen und theoretische Grundlagen
2.1 Das Design
2.2 Informationen zum Anthropomorphismus
2.3 Emotionen
2.4 Kognitionen
3 Formulierung der Hypothesen
4 Empirische Studie
4.1 Zielsetzung und Vorgehensweise
4.2 Der Fragebogen
4.3 Darstellung der Ergebnisse
4.3.1 Moderationsanalyse
5 Diskussion der Ergebnisse
6 Limitationen und zukünftige Forschung
7 Schlussbetrachtung
8 Literaturverzeichnis
8.1 Internetquellen
9 Anhang
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des Automobildesigns auf die emotionale und kognitive Produktwahrnehmung von Konsumenten, insbesondere den Unterschied zwischen dominanten und nicht dominanten Frontansichten.
1 Einleitung
,,...Gutes Design ist für die Ewigkeit..." meinte einst Alberto Alessi, Designer und Inhaber einer der bekanntesten italienischen Designfabriken in Italien. Aber wie genau muss Design aussehen, um gut zu sein? Diese Frage zu beantworten, ist um einiges schwieriger, als es sich anhört. Denn Design zu beurteilen, ist vor allem für den Laien nicht einfach, da viele Faktoren für die Beurteilung mit einfließen, wie zum Beispiel Innovativität, Brauchbarkeit, Ästhetik, Unaufdringlichkeit, Langlebigkeit aber auch vor allem die verschiedenen Geschmäcker. Verbraucherbefragungen haben jedenfalls deutlich gemacht, dass die Kaufentscheidung für Produkte, wie beispielsweise eines neuen Mobiltelefons oder eines PKW'S vor allem von ansprechendem Design abhängig gemacht wird (Esch (2014)).
Dadurch haben sich die Rahmenbedingungen für die Vermarktung von Konsumgütern in den letzten Jahren effektiv verschärft. Der Wandel der Werte und andere Änderungsprozesse führen zu einer zunehmenden Erlebnis- und Genussorientierung in der heutigen Gesellschaft. Die qualitativ austauschbaren Konsumgüter der gesättigten Märkte, die nur einen Grundnutzen erfüllen, stellen den Verbraucher nicht mehr zufrieden. Vielmehr verlangt er nach einem Zusatznutzen, der ihm Spaß bereitet, und ihm das Gefühl vermittelt, etwas zu erleben. Das Gefallen, bzw. die Ästhetik von Produktdesign gewinnt somit an Bedeutung (vgl. Langner/Esch (2004), S. 416). Durch eine emotionale Produktdifferenzierung, gelingt es dem Anbieter seine Produkte unterscheidbar zu machen, und sich damit von seiner Konkurrenz abzuheben.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Autodesign als Differenzierungsmerkmal und führt in das Phänomen des Anthropomorphismus ein.
2 Definitionen und theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen zu Design, Anthropomorphismus, Emotionen und Kognitionen im Kontext der Produktwahrnehmung.
3 Formulierung der Hypothesen: Hier werden die Forschungsfragen präzisiert und zwei zentrale Hypothesen zur Wirkung von dominantem Design und zur Neigung zu anthropomorphisieren aufgestellt.
4 Empirische Studie: Dieses Kapitel beschreibt die methodische Vorgehensweise, den Aufbau des Fragebogens sowie die statistische Auswertung der Daten mittels Varianzanalyse.
5 Diskussion der Ergebnisse: Die Ergebnisse werden im Kontext der theoretischen Annahmen interpretiert, wobei die Wirkung des Designs auf die Wahrnehmung bestätigt, der Einfluss der anthropomorphen Tendenz jedoch nicht belegt werden kann.
6 Limitationen und zukünftige Forschung: Hier werden die Grenzen der Arbeit aufgezeigt und Vorschläge für zukünftige Studien, etwa zur Berücksichtigung weiterer Sinnesmodalitäten oder Farben, gemacht.
7 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Erkenntnisse und einer Empfehlung an Designer und Marketer zur gründlichen Untersuchung von Designelementen vor der Produktion.
8 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Fachquellen und Referenzen.
9 Anhang: Enthält Abbildungen der untersuchten Automobilfronten sowie den verwendeten Fragebogen.
Design, Produktwahrnehmung, Anthropomorphismus, Emotionen, Kognitionen, Automobildesign, Dominanz, Kaufabsicht, Empirische Studie, Marketing, Konsumentenverhalten, Fahrzeugfronten
Die Arbeit untersucht, wie das Design von Automobilfronten (dominant vs. nicht dominant) die emotionale und kognitive Wahrnehmung von Konsumenten beeinflusst.
Die Schwerpunkte liegen auf Produktgestaltung, Anthropomorphismus, kognitiver Psychologie und emotionaler Konsumentenreaktion.
Es soll analysiert werden, ob dominante Designelemente bei Autos als männlicher oder aggressiver wahrgenommen werden und ob diese Wahrnehmung mit der persönlichen Tendenz zur Vermenschlichung (Anthropomorphismus) korreliert.
Es wurde eine empirische Studie mit 90 Probanden durchgeführt, deren Daten mittels Fragebögen erhoben und durch statistische Verfahren wie einfaktorielle Varianzanalysen (ANOVA) und Post-Hoc-Tests ausgewertet wurden.
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Definition der Begriffe, der Hypothesenbildung sowie der detaillierten Darstellung und Diskussion der empirischen Ergebnisse bezüglich der Wahrnehmung von verschiedenen Automodellen.
Die Arbeit lässt sich am besten über Begriffe wie Design, Produktwahrnehmung, Anthropomorphismus, Emotionen und Konsumentenverhalten definieren.
Nein, die Hypothese, dass die Wahrnehmung der Probanden signifikant von deren Tendenz zur Vermenschlichung abhängt, konnte anhand der erhobenen Daten nicht bestätigt werden.
Die empirischen Ergebnisse zeigen keinen signifikanten Einfluss des gewählten Designtyps auf die Kaufabsicht der befragten Personen; hier spielen eher individuelle Geschmäcker eine Rolle.
Dominante Designs werden als männlicher, aggressiver, robuster und größer wahrgenommen, während nicht dominante Designs eher als freundlich und charmant eingeschätzt werden.
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