Bachelorarbeit, 2017
61 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
1.1 Überblick über die Gliederung des Projektberichts
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Forschungsleitende Fragestellungen
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Kampfsportarten und Verletzungen
2.2 Erkenntnisstand zu Verletzungen im Kampfsport
2.3 Statistik zu Sportunfällen in anderen Sportarten
3 Methodik und Untersuchungsgegenstand
3.1 Erläuterung/Begründung der methodischen Vorgehensweise
3.2 Detaillierter Angaben zum Untersuchungsgegenstand
4 Ergebnisse der Studie
4.1 Verletzungshäufigkeiten
4.2 Geschlechterverteilung
4.3 Analyse der Verletzungen
4.4 Spezifische Aspekte
4.5 Exkurs: Kampfsport
4.6 Exkurs: AG`s, Tutorien und freies Üben
5 Fazit und Ausblick
6 Anhang
Die vorliegende Arbeit untersucht das Verletzungsrisiko in verschiedenen Sportarten an der Deutschen Sporthochschule Köln, um zu überprüfen, ob Kampfsportarten tatsächlich ein höheres Verletzungspotenzial aufweisen als andere Disziplinen. Dabei werden verletzungsspezifische Daten aus zwei Semestern analysiert, um einen wissenschaftlich fundierten Vergleich der Verletzungshäufigkeit, -art und -lokalisation zwischen Kampf- und Nicht-Kampfsportarten zu ermöglichen.
2.1 Kampfsportarten und Verletzungen
Der Begriff Kampfsport dient als Sammelbezeichnung für verschiedene Zweikampfsportarten, die vor allem zur Gesundheitsförderung und dem Erhalt der Fitness, als Sport oder Freizeitbeschäftigung praktiziert werden. Wenn klar definierte Kampftechniken mit “Philosophie, Strategie und kulturellen Traditionen einen Einheit bilden” (Crudelli, 2008) bezeichnet man diese als Kampfkünste, worunter im Folgenden Aikido gezählt wird. Bei der Selbstverteidigung geht es darum, Übergriffe zu verhindern – sei es auf sich selbst, oder auf andere (vgl. Delp, 2005). Dazu zählen hier Krav Maga und Ju Jutsu.
Aikido ist eine japanische Kampfkunst, die sich durch ihre natürlichen und einfachen Bewegungen auszeichnet (Rödel, 2009, S. 19). Aikido liegt eine ganz eigene Philosophie und Logik zugrunde, bei der es darum geht, eine Harmonie mit dem Gegner zu finden. Anders als bei vielen anderen Kampfsportarten versucht man hier “Energie, Impuls und Aggression des Gegners zu verwenden” (Goodman, 2006, S. 66). Ziel des Aikidos ist, es dem Gegner unmöglich zu machen seinen Angriff fortzuführen, indem man versucht, die Angriffskraft umzuleiten. Hierfür sind insbesondere Wurf- und Haltetechniken wichtig. Da Aikido als friedliche Kampfsportart gilt, geschieht dies ohne eine Absicht zum Gegenangriff, sondern vorwiegend durch die Einnahme einer günstigen Position und die ständige Kontrolle über den Kontakt mit dem Gegner (vgl. Ueshiba, 1993, S. 113-114).
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, stellt die Zielsetzung der Untersuchung vor und definiert die forschungsleitende Fragestellung zur Risikobewertung von Kampfsportarten im universitären Kontext.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die an der Sporthochschule angebotenen Kampfsportarten charakterisiert und der aktuelle wissenschaftliche Forschungsstand zu Verletzungen im Kampf- und anderen Sportarten dargelegt.
3 Methodik und Untersuchungsgegenstand: Die Autorin erläutert die Datenerhebungsmethodik in der Ambulanz der DSHS und grenzt die untersuchten Sportarten sowie das Datenmaterial aus Sommer- und Wintersemester ein.
4 Ergebnisse der Studie: Dieser Hauptteil präsentiert die statistische Auswertung der Verletzungszahlen, unterteilt in Häufigkeiten, Geschlechterverteilung, Verletzungsarten und -lokalisationen, inklusive spezieller Exkurse.
5 Fazit und Ausblick: Die Ergebnisse werden diskutiert, die Forschungsfragen beantwortet und eine Einschätzung zum Verletzungsrisiko der untersuchten Kampfsportkurse im Vergleich zu anderen Sportarten gegeben.
6 Anhang: Dieser Teil enthält die detaillierten Tabellen und statistischen Übersichten, die als Basis für die Analysen in den vorherigen Kapiteln dienen.
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Die Arbeit befasst sich mit einem Vergleich von Sportverletzungen zwischen Kampfsportarten und verschiedenen Nicht-Kampfsportarten, um zu klären, ob Kampfsportarten tatsächlich ein höheres Verletzungsrisiko bergen.
Zentrale Themen sind die Häufigkeit von Verletzungen, deren Art (wie Prellungen oder Zerrungen), die betroffenen Körperregionen und die Unterschiede in der Verletzungsanfälligkeit bei den Geschlechtern.
Das Ziel ist es, auf Basis empirischer Daten aus der Ambulanz der Sporthochschule Köln zu ermitteln, welche Sportarten am gefährlichsten sind und ob die Annahme, Kampfsport sei risikoreicher, ein Fakt oder ein Vorurteil ist.
Es wurde eine vollständige Auszählung und statistische Analyse der Verletzungsdaten aus zwei Semestern durchgeführt, wobei die Anzahl der Verletzungen pro Semesterwochenstunde und Teilnehmer berechnet wurde.
Der Hauptteil präsentiert die detaillierten Ergebnisse, wie die Verletzungshäufigkeiten pro Sportart, eine geschlechterspezifische Auswertung sowie eine genaue Analyse der Verletzungsarten und betroffenen Körperregionen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Kampfsportarten, Verletzungen, Verletzungsarten, Lokalisation und vergleichende Studie charakterisiert.
Die Untersuchung zeigt, dass Kampfsportarten an der Sporthochschule überraschend sicher sind und sich in der Verletzungshäufigkeit lediglich im Mittelfeld zwischen anderen Disziplinen bewegen.
Fußball weist in dieser Studie die höchste Verletzungsrate aller verglichenen Sportarten auf, was vor allem auf den intensiven Gegnerkontakt und die hohe Beteiligung zurückzuführen ist.
Entgegen landläufiger Vorurteile stellen Kopfverletzungen im Kampfsport an der Sporthochschule nur einen geringen Anteil dar, wobei ein einziger Fall eines Schädel-Hirn-Traumas eine Ausnahme bildete.
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