Fachbuch, 2004
59 Seiten, Note: 1
1. DAS ELEKTROKARDIOGRAMM
1.1 Allgemeines
1.1.1 Was wird im EKG angezeigt?
1.1.2 Was kann ein EKG aussagen?
1.1.3 Wie sieht eine normale Kurve aus?
1.2 Pathologische Formen des EKG
1.2.1 Extrasystolen
1.2.2 Blockaden
1.2.3 Vorhofflimmern und -flattern
1.2.4 Herz-Kreislaufstillstand
1.2.4.1 Flattern
1.2.4.2 Flimmern
1.2.4.3 Elektro-Mechanische Entkopplung
1.2.4.4 Asystolie
1.2.5 Fehlerquellen
2. VERSCHIEDENE BASISRHYTHMEN UND MODIFIKATIONEN
2.1 SUPRAVENTRIKULÄR
2.1.1 1.) Frequenz 30 - 170 (in 9 Stufen)
2.1.2 2.) Modifikationen
2.1.3 3.) QRS-Typen A-G
2.1.4 4.) Merkmale
2.2 VORHOF-TACHYKARDIE
2.2.1 1.) Frequenz 90 - 260 (in 4 Stufen)
2.2.2 2.) Modifikationen
2.2.3 3.) QRS-Typen A-G
2.3 VORHOFFLATTERN
2.3.1 1.) Frequenz 75 - 150 (in 3 Stufen)
2.3.2 2.) Modifikationen
2.3.3 3.) QRS-Typen A-G
2.3.4 4.) Merkmale
2.4 VORHOFFLIMMERN
2.4.1 1.) Frequenz 40 - 180 (in 6 Stufen)
2.4.2 2.) Modifikationen
2.4.3 3.) QRS-Typen A-G
2.4.4 4.) Merkmale
2.5 AV-KNOTEN-RHYTHMUS
2.5.1 1.) Frequenz = 30 - 180 (in 5 Stufen)
2.5.2 2.) Modifikationen
2.5.3 3.) QRS-Typen A-G
2.5.4 4.) Merkmale
2.6 VENTRIKULÄR
2.6.1 KAMMER-EIGENRHYTHMUS
2.6.2 KAMMER-TACHYKARDIE
2.6.2.1 1.) Frequenz = 120 - 210 (in 3 Stufen)
2.6.2.2 2.) Frequenz = 200/Torsade De Pointes
2.6.2.3 3.) QRS-Typen A-G (ventrikulär)
2.6.2.4 4.) Merkmale
2.6.3 KAMMERFLIMMERN
2.6.3.1 1.) Frequenzen in 5 Stufen
2.6.3.2 2.) Merkmale
2.6.4 ASYSTOLIE
2.7 REIZLEITUNGSSTÖRUNGEN
2.7.1 AV-BLOCK 1.GRADES
2.7.1.1 1.) Frequenz = 40 - 85 (in 3 Stufen)
2.7.1.2 2.) Merkmale
2.7.1.3 3.) QRS-Typen A-G
2.7.1.4 4.) Merkmale
2.7.2 AV-BLOCK 2.GRADES TYP 1 (Wenckebach)
2.7.2.1 1.) Drei verschiedene Überleitungen durch Betätigen der Frequenztaste
2.7.2.2 2.) Modifikationen
2.7.2.3 3.) QRS-Typen A-G
2.7.2.4 4.) Merkmale
2.7.3 AV-BLOCK 2.GRADES TYP 2 (Mobitz)
2.7.3.1 1.) Drei verschiedene Überleitungen durch Betätigen der Frequenztaste
2.7.3.2 2.) Modifikationen
2.7.3.3 3.) QRS-Typen A-G
2.7.3.4 4.) Merkmale
2.7.4 AV-BLOCK 3.GRADES (kompletter AV-Block)
2.7.4.1 1.) Frequenz = 30 - 60 (in 4 Stufen)
2.7.4.2 2.) Modifikationen
2.7.4.3 3.) QRS-Typen A-G
2.7.4.4 4.) Merkmale
2.8 SCHRITTMACHER
2.8.1 1.) Sieben Möglichkeiten (über Frequenztaste)
2.8.2 2.) Ventrikulärer Schrittmacher, stimuliert nur den Ventrikel
3. EXTRASYSTOLEN - VORZEITIGE KOMPLEXE
4. ARTEFAKTE
Das vorliegende Handbuch dient als EKG-Rhythmus-Bibliothek für den Bereich der Notfallmedizin, mit dem Ziel, unterschiedliche elektrische Erregungsmuster des Herzens anhand von EKG-Kurven visuell und strukturell zu differenzieren und pathologische Formen sowie deren Merkmale verständlich aufzuzeigen.
Was wird im EKG angezeigt?
Jede aktivierte Körperzelle unterscheidet sich elektrisch von einer ruhenden. So, wie Minus und Plus sich an der Batterie auch unterscheiden. Verantwortlich hierfür sind die Ionenverschiebungen über die Zellmembran.
Immer wenn es zwischen zwei Zellen (oder Batteriepolen) einen Potentialunterschied gibt, so kann man diesen als Spannung (Einheit: Volt) messen. Genau das macht ein EKG! Es ermittelt die Spannung zwischen zwei Körperstellen. Allerdings liegen zwischen den zwei messenden Elektroden nicht nur zwei, sondern sehr viele (nicht nur Herz-) Zellen. Gemessen wird also nicht der Potentialunterschied zwischen zwei Zellen, sondern die Summe aller Potentialunterschiede der dazwischen liegenden Zellen.
Da diese Spannung ständig wechselnd ist, ist es notwendig, die Spannung in Beziehung zur Zeit zu setzen. Das macht man wie folgt (das Prinzip ist das gleiche wie bei einem Oszilloskop): man verwendet einen Bildschirm, der über die Zeit an verschiedenen Stellen die Spannung anzeigt. Das soll heißen: Die Spannung wird gemessen und ganz links im Bild durch einen Punkt angezeigt (je höher die Spannung, umso weiter oben der Punkt). Im nächsten Moment wird die Spannung wieder gemessen, allerdings wird sie ein Stück weiter rechts angezeigt. Das wiederholt sich, bis der Bildschirm voll gezeichnet ist. Somit ergibt sich aus den ganzen Messpunkten eine Kurve.
DAS ELEKTROKARDIOGRAMM: Dieses Kapitel erläutert die elektrophysiologischen Grundlagen des EKGs, die Funktionsweise der Messung und beschreibt grundlegende pathologische Formen sowie Fehlerquellen in der Aufzeichnung.
VERSCHIEDENE BASISRHYTHMEN UND MODIFIKATIONEN: Dieses Hauptkapitel kategorisiert systematisch diverse Herzrhythmen von supraventrikulären über ventrikuläre Rhythmen bis hin zu spezifischen Reizleitungsstörungen und Schrittmacher-EKGs.
EXTRASYSTOLEN - VORZEITIGE KOMPLEXE: Dieses Kapitel widmet sich detailliert der visuellen Darstellung und Klassifizierung von Extrasystolen in verschiedenen EKG-Ableitungen.
ARTEFAKTE: Dieses Kapitel zeigt Beispiele für EKG-Störungen auf, die durch äußere Einflüsse wie Wechselstrom oder Patientenbewegungen entstehen.
Elektrokardiogramm, EKG, Herzrhythmus, Notfallmedizin, Extrasystolen, AV-Block, Kammertachykardie, Vorhofflimmern, Reizleitungsstörungen, Schrittmacher, Sinusrhythmus, Potentialunterschied, Elektroden, Bradykardie, Tachykardie
Das Handbuch fungiert als Referenzwerk für Notfallmediziner, um EKG-Rhythmen schnell und präzise anhand von typischen Kurvenverläufen zu identifizieren.
Die Arbeit behandelt die Grundlagen des EKGs, pathologische Rhythmusformen, Reizleitungsstörungen, Herz-Kreislaufstillstand sowie die Differenzierung von Schrittmacher-EKGs und Artefakten.
Das primäre Ziel ist die Unterstützung bei der Interpretation von Herzrhythmen in der Notfallmedizin durch eine umfassende visuelle Bibliothek von EKG-Mustern.
Die Methode basiert auf der systematischen Darstellung, Kategorisierung und visuellen Dokumentation von EKG-Kurven unter Berücksichtigung von Frequenz, QRS-Typen und spezifischen Merkmalen.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung verschiedener Basisrhythmen, Modifikationen (wie Extrasystolen) sowie einer strukturierten Analyse pathologischer Leitungsstörungen.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie EKG-Rhythmus, Notfall-Diagnostik, Reizleitungsstörungen und klinische Elektrokardiographie geprägt.
Das Handbuch differenziert diese Zustände durch die EKG-Morphologie: Beim Flattern sieht man sägezahnartige Wellen mit regelmäßigerer Frequenz, während Flimmern durch chaotische, feinere Linien ohne erkennbare P-Wellen gekennzeichnet ist.
Der Autor betont explizit, dass ein EKG-Bild allein keinen Kreislaufstillstand feststellen kann; die Entscheidung über das Vorliegen eines Kreislaufstillstands muss immer klinisch durch eine Pulskontrolle abgesichert werden.
Das R-auf-T-Phänomen beschreibt im EKG eine Extrasystole, die in die vulnerable Phase (T-Welle) der vorherigen Herzaktion fällt, was ein bekanntes elektrophysiologisches Risiko für die Auslösung maligner Rhythmusstörungen darstellt.
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