Bachelorarbeit, 2017
55 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Ziel und Fragestellung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Begriffsklärung
2.2 Aktueller Forschungsstand
2.2.1 Allgemeine Torquoten
2.2.2 Zeitliche Verteilung der Tore
2.2.3 Art der erzielten Tore
2.2.4 Ort der erzielten Tore
2.2.5 Kontaktanzahl beim Torabschluss
2.2.6 Ort und Art der Torvorlage
2.2.7 Zeit vom Ballgewinn bis zum Torerfolg
2.3 Forschungsdefizit
3 UEFA-U21-Europameisterschaft 2017 in Polen
4 Methodik
4.1 Untersuchungsobjekt und Untersuchungsgang
4.2 Untersuchungskriterien
4.2.1 Zeitliche Verteilung der erzielten Tore
4.2.2 Art der erzielten Tore
4.2.3 Ort der erzielten Tore
4.2.4 Kontaktanzahl beim Torabschluss
4.2.5 Ort und Art der Torvorlage
4.2.6 Zeit vom Ballgewinn bis zum Torerfolg
4.3 Gütekriterien der Spielanalyse
4.3.1 Hauptgütekriterien
4.3.2 Nebengütekriterien
4.4 Methodenkritik
5 Ergebnisse
5.1 Zeitliche Verteilung der Tore
5.1.1 Differenziert nach Halbzeiten
5.1.2 Differenziert nach 15 Minuten Perioden
5.2 Art der erzielten Tore
5.2.1 Tore durch Standardsituationen oder aus dem Spiel heraus
5.2.2 Technik des Torabschlusses
5.3 Ort der erzielten Tore
5.4 Kontaktanzahl beim Torabschluss
5.5 Ort und Art der Torvorlage
5.6 Zeit vom Ballgewinn bis zum Torerfolg
6 Diskussion
7 Empfehlungen für das Training und den Wettkampf
8 Fazit und Ausblick
Ziel der Arbeit ist eine quantitative Analyse aller Tore der UEFA-U21-Europameisterschaft 2017, um zentrale Muster bei der Torerzielung zu identifizieren und daraus praxisnahe Empfehlungen für das Training des Torabschlusses und das taktische Verhalten abzuleiten.
2.1 Begriffsklärung
Die systematische Spielanalyse ist ein wichtiger Bestandteil der trainingswissenschaftlichen Leistungsdiagnostik und bietet die Möglichkeit einer Analyse der gesamten Mannschaft sowie auch einzelner Spieler. Die Spielanalyse kann in verschiedenen Bereichen genutzt werden. Wie oben schon genannt für die eigene Mannschaft, aber ebenso auch für eine Analyse der gegnerischen Mannschaft. Bisanz und Gerisch (2013) erwähnen zusätzlich noch das Scouting sowie die Datengewinnung für statistische Zwecke.
Um eine Begriffsdefinition durchführen zu können, werden vorher die Begriffe „Spielanalyse“ und „Spielbeobachtung“ als unterschiedlich dargestellt. Da die Spielbeobachtung im Vergleich zur Spielanalyse keine Interpretation der Daten und keine Erkenntnisgewinnung beinhaltet, werden sie nicht als Synonyme verwendet. Beide jedoch beinhalten die Erhebung und Eingabe der Daten sowie eine Auswertung dieser und unterscheiden sich nur in dem letzten Prozess.
Nach Lames (1994) geht es bei der systematischen Spielbeobachtung, wie er es damals noch bezeichnet hat, um die möglichst genaue Abbildung des Sportspielgeschehens. Jedoch ergibt sich der Nutzen erst in den Erkenntnissen über das Spiel und den Folgerungen für das Training, die man im Anschluss daran abgeleitet hat (Lames, 1994).
1 Einleitung: Einführung in die Relevanz von Videoanalysen im modernen Fußball und Definition der Zielsetzung der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Aufarbeitung des aktuellen Forschungsstands zu Torerzielungen und Abgrenzung der Begrifflichkeiten.
3 UEFA-U21-Europameisterschaft 2017 in Polen: Detaillierte Darstellung des Turnierverlaufs, der Rahmenbedingungen und der wichtigsten statistischen Eckdaten des Turniers.
4 Methodik: Erläuterung der quantitativen Vorgehensweise, der Untersuchungsobjekte und der Gütekriterien der Spielanalyse.
5 Ergebnisse: Detaillierte Auswertung und grafische Aufbereitung der erhobenen Spieldaten hinsichtlich Torerzielung und Angriffsgestaltung.
6 Diskussion: Kritische Reflexion der Ergebnisse im Vergleich mit bisherigen Studien und Interpretation der gewonnenen Erkenntnisse.
7 Empfehlungen für das Training und den Wettkampf: Ableitung konkreter Trainingsformen zur Verbesserung des Torabschlusses und des Umschaltspiels basierend auf der Analyse.
8 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Arbeit und Ausblick auf die Bedeutung der Ergebnisse für die zukünftige Trainingspraxis.
Fußball, Spielanalyse, U21-Europameisterschaft, Torerzielung, Torabschluss, Gold Zone, Kontaktanzahl, Umschaltspiel, Trainingspraxis, Leistungsdiagnostik, Videoanalyse, Taktik, Standardtore, Offensive, Spielbeobachtung
Die Bachelorarbeit analysiert systematisch alle erzielten Tore der UEFA-U21-Europameisterschaft 2017, um Erfolgsmuster im modernen Fußball zu identifizieren.
Zu den Schwerpunkten zählen die zeitliche Verteilung von Toren, die Art der Entstehung (Standards vs. Spiel aus dem Lauf), die räumliche Verteilung der Abschlüsse sowie die Geschwindigkeit der Angriffsabläufe.
Das Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse über moderne Torerzielung zu gewinnen, um Trainern konkrete Hilfestellungen für die Gestaltung von Trainingseinheiten zu geben.
Es handelt sich um eine quantitative Spielanalyse, bei der mittels Videomaterial 21 Spiele der U21-EM systematisch erfasst, statistisch ausgewertet und graphisch dargestellt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Forschungsstandes, die Erläuterung der Methodik, die Präsentation der statistischen Ergebnisse sowie eine ausführliche Diskussion der Befunde.
Die Arbeit fokussiert sich primär auf Begriffe wie „Torabschluss“, „Gold Zone“, „Umschaltspiel“ und „direkte Torerzielung“.
Die „Gold Zone“ identifiziert den gefährlichsten Bereich vor dem Tor, aus dem der Großteil aller Tore erzielt wurde, und dient als Basis für gezielte Empfehlungen im Torschusstraining.
Die Studie zeigt den Trend auf, dass Tore zunehmend schneller und mit weniger Ballkontakten erzielt werden, was die Notwendigkeit von Trainingseinheiten betont, die Entscheidungsgeschwindigkeit unter Druck fördern.
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