Examensarbeit, 2017
127 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Ernährungsempfehlungen für Kinder
2.1 Energiebedarf von Kindern
2.2 Die Optimierte Mischkost – optiMIX®
3 Ernährungssituation von Schulkindern
3.1 Die EsKiMo-Studie
3.2 Energie- und Nährstoffzufuhr
3.3 Lebensmittelverzehr
3.4 Ursachen
3.5 Folgen
4 Verbesserungen des Ernährungszustandes von Kindern im schulischen Kontext
4.1 Die Schule als „soziales Kapital“ speziell für benachteiligte Kinder
4.2 Elternarbeit als Maßnahme zur Prävention von Fehlernährung
5 Ernährungserziehung in der Schule
5.1 Ziele der Ernährungserziehung
5.2 Richtlinien effektiver Ernährungserziehung
5.3 Besondere Überlegungen für den Unterricht
5.4 Ernährungserziehung im bayerischen LehrplanPLUS
5.5 Methodik
6 Auswertung Interviews
6.1 Auswertung der Interviews der Kinder.
6.2 Auswertung der Interviews der Mütter der Kinder
7 Resümee
Die Arbeit untersucht, wie Kinder und Jugendliche im schulischen Kontext an eine ganzheitliche und gesunde Ernährung herangeführt werden können, um ernährungsbedingten Problemen wie Übergewicht und Adipositas präventiv entgegenzuwirken. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Rolle der schulischen Ernährungserziehung sowie der Zusammenarbeit mit dem Elternhaus.
3.4.1 Ernährung und Bewegung
Die offensichtlichsten Gründe für die Gewichtszunahme sind eine falsche Ernährung und der Mangel an Bewegung.
Wie die Ergebnisse der KiGGS- und der EsKiMo-Studie zeigen, essen Kinder zu wenig Obst und Gemüse, wohingegen sie zu viel Fett, Zucker, Fastfood, Chips, Süßigkeiten und Limonaden konsumieren. In Verbindung mit zunehmendem Bewegungsmangel, mitunter verursacht durch das Zeitalter der modernen Medien, stellen diese Faktoren die Hauptproblematik dar.37
Nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der gekauften, zubereiteten und verzehrten Lebensmittel ist von Bedeutung. Zu wenig gesunde Kohlenhydrate und Ballaststoffe, nicht geeignete Mahlzeitenfrequenzen und schlechte Mahlzeitenzeiten, beeinträchtigen den Blutglukosespiegel und führen zu einem „geringeren und kurzfristig anhaltenden Sättigungsgefühl“38.
Mit dem Wechsel von Kindergarten zur Schulzeit bewegen sich Kinder meist weniger. Langes Sitzen und überschaubarer Schulsport tragen maßgeblich dazu bei. Paradox mag erscheinen, dass immer mehr Kinder im Laufe ihrer Kindheit Mitglieder in Sportvereinen sind. Das widersprüchlich erscheinende Ergebnis lässt sich damit erklären, dass Kinder zwar durchwegs Interesse an Sport haben, aber die Betätigung im Verein die generelle niedrige Bewegungsaktivität nicht kompensiert.39
1 Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die zunehmende Bedeutung einer ganzheitlichen Ernährungserziehung in der Schule aufgrund steigender Adipositasraten bei Kindern.
2 Ernährungsempfehlungen für Kinder: Dieses Kapitel erläutert den Energiebedarf und das wissenschaftlich fundierte Konzept der "Optimierten Mischkost" (optiMIX®) für Kinder und Jugendliche.
3 Ernährungssituation von Schulkindern: Es wird der Ist-Zustand des Ernährungsverhaltens von Kindern basierend auf Studien analysiert und die gesundheitlichen sowie ökonomischen Folgen von Fehlernährung aufgezeigt.
4 Verbesserungen des Ernährungszustandes von Kindern im schulischen Kontext: Hier werden Schulen als Interventionsorte sowie die Bedeutung der Elternarbeit für eine effektive Prävention diskutiert.
5 Ernährungserziehung in der Schule: Dieses Kapitel behandelt Ziele, Methoden und die Einbettung der Ernährungserziehung in den Lehrplan, inklusive praktischer Unterrichtsbeispiele.
6 Auswertung Interviews: Eine qualitative Auswertung der Interviews mit zwei Kindern und deren Müttern gibt Einblicke in die Diskrepanz zwischen ernährungsbezogenem Wissen und dem praktischen Umsetzungsverhalten.
7 Resümee: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass Gesundheitsförderung bei Kindern ein gesamtgesellschaftliches Anliegen ist, bei dem Schule und Elternhaus Hand in Hand arbeiten müssen.
Ernährungspädagogik, Grundschule, Ernährungserziehung, Schulverpflegung, Adipositas, Fehlernährung, optiMIX, Gesundheitsförderung, Ernährungsverhalten, Prävention, EsKiMo-Studie, KiGGS-Studie, Schulfrühstück, Elternarbeit.
Die Arbeit befasst sich mit der Notwendigkeit und den Möglichkeiten einer effektiven Ernährungserziehung in der Grundschule, um dem Trend zu Fehlernährung und Übergewicht bei Kindern entgegenzuwirken.
Die Arbeit spannt einen Bogen von den theoretischen Ernährungsempfehlungen über die aktuelle Ist-Situation bei Schulkindern bis hin zu praktischen Ansätzen der Ernährungspädagogik in der Schule und im Elternhaus.
Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schule und Elternhaus gemeinsam dazu beitragen können, bei Kindern ein gesundheitsbewusstes und nachhaltiges Ernährungsverhalten zu etablieren.
Die Autorin kombiniert eine theoretische Literaturanalyse aktueller Studien mit einer qualitativen empirischen Untersuchung (Interviews mit Kindern und Müttern).
Der Hauptteil analysiert Ernährungsempfehlungen, Ursachen und Folgen von Fehlernährung, präventive Maßnahmen in der Schule (wie die Schulverpflegung) und stellt konkrete Unterrichtssequenzen zum Thema gesunde Ernährung vor.
Ernährungspädagogik, Adipositas-Prävention, Schulverpflegung, ganzheitliche Ernährung, Grundschule.
Die Untersuchung zeigt, dass Ernährungsgewohnheiten maßgeblich im Elternhaus geprägt werden; eine effektive Veränderung des Verhaltens gelingt daher nur, wenn Schule und Familie an einem Strang ziehen.
Die Meinungen gehen auseinander; während eine Mutter die bisherigen Ansätze als zu kurz und wenig nachhaltig empfindet, zeigt sich die andere Mutter zufrieden und verweist auf die Sensibilisierung in anderen Lebensbereichen.
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