Studienarbeit, 2016
14 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Bearbeitungsmethode und Ablauf im Rahmen der Arbeit
2 Theoretische Hintergründe der DIN ISO 26000
2.1 Entstehung
2.2 Struktur und Aufbau
3 Merkmale und Bestandteile der DIN ISO 26000
3.1 Sieben Grundsätze gesellschaftlicher Verantwortung
3.2 Die sieben Kernthemen und ihre Handlungsfelder
3.2.1 Unternehmensführung als zentrales Kernthema
3.2.2 Menschenrechte und Arbeitspraktiken
3.2.3 Beziehung zu anderen Unternehmen und Konsumenten
3.2.4 Umgang mit Umwelt und Gesellschaft
4 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Norm DIN ISO 26000 als Leitfaden für gesellschaftliche Verantwortung von Organisationen detailliert zu untersuchen. Dabei soll geklärt werden, wie die Norm entstanden ist, wie sie strukturiert ist und welche Merkmale sowie Kernthemen sie definiert, um Unternehmen bei der Umsetzung ethischer Standards zu unterstützen.
3.1 Sieben Grundsätze gesellschaftlicher Verantwortung
Der erste der sieben Grundsätze besteht in der Rechenschaftspflicht. Hiermit ist gemeint, dass Organisationen für die Folgen ihrer Handlungen auf die Umwelt und Gesellschaft die Verantwortung übernehmen sollen und auch in der Lage sein sollten, Rechenschaft darüber abzulegen. Der nächste Punkt ist das Prinzip der Transparenz – demnach ist eine offene, transparente und verständliche Kommunikation über Zweck, Art und Standorte der Handlungen eines Unternehmens unerlässlich. Im dritten Grundsatz wird mit dem Stichwort des ethischen Verhaltens festgelegt, dass Organisationen stets auf Grundlage der Werte Ehrlichkeit, Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit agieren sollten. Der vierte Grundsatz betrifft die Achtung der Interessen der Anspruchsgruppen – diese Anspruchsgruppen sollten der Organisation bekannt sein, damit deren Interessen geachtet und mit einbezogen werden können.
Gemäß des fünften Prinzips der Achtung der Rechtsstaatlichkeit sollten Gesetz und Recht des jeweiligen Landes, in dem die Handlungen vollzogen werden oder sich das Unternehmen befindet, immer von der Organisation beachtet und befolgt werden. Der vorletzte Grundsatz der Achtung internationaler Verhaltensstandards beschreibt, dass Unternehmen insbesondere bei internationalen Aktivitäten internationale Verhaltensstandards beachten sollten. Außerdem wird als letztes Prinzip der gesellschaftlichen Verantwortung die Achtung der Menschenrechte genannt. Demnach sollte eine Organisation in jedem Fall die grundlegenden Menschenrechte achten und befolgen, egal an welchem Standort oder in welcher Kultur bestimmte Handlungen ausgeführt werden, dies sollte höchste Priorität haben.
Die DIN ISO 26000 sieht die Beachtung dieser sieben Prinzipien als unerlässlich für ein Handeln im Sinne der gesellschaftlichen Verantwortung an und empfiehlt jeder Organisation, diese Grundsätze unabhängig von der jeweiligen Situation oder dem jeweiligen Standort zu achten. Nachdem hiermit die Grundlage geschaffen wurde, werden im nächsten Abschnitt nun die sieben Kernthemen und ihre jeweiligen Handlungsfelder vorgestellt.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung der Unternehmensethik und stellt die Forschungsfrage sowie die methodische Vorgehensweise vor.
2 Theoretische Hintergründe der DIN ISO 26000: Dieses Kapitel erläutert die Entstehungsgeschichte sowie den strukturellen Aufbau der Norm als Orientierungshilfe für Organisationen.
3 Merkmale und Bestandteile der DIN ISO 26000: Hier werden die sieben Grundsätze sowie die sieben Kernthemen und ihre Handlungsfelder ausführlich definiert und analysiert.
4 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Relevanz der Norm zusammen und gibt einen Ausblick auf deren zukünftige Bedeutung im Kontext globaler Herausforderungen.
DIN ISO 26000, Unternehmensethik, gesellschaftliche Verantwortung, Nachhaltigkeit, Leitfaden, Kernthemen, Handlungsfelder, Rechenschaftspflicht, Transparenz, Anspruchsgruppen, ethisches Verhalten, Umweltmanagement, Corporate Social Responsibility, Normung, sozial nachhaltiges Handeln.
Die Arbeit bietet eine fundierte Analyse der DIN ISO 26000 und erklärt, wie dieser Leitfaden Unternehmen dabei hilft, gesellschaftliche Verantwortung strukturiert wahrzunehmen.
Die zentralen Themenfelder umfassen die sieben Grundsätze gesellschaftlicher Verantwortung sowie die sieben Kernthemen, die von der Organisationsführung bis zum Umgang mit Umwelt und Gesellschaft reichen.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, was die Norm beinhaltet und welche Kernbereiche für Unternehmen bei der Etablierung ethischer Standards maßgeblich sind.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und einer deskriptiven Aufarbeitung der Norminhalte und ihrer Entstehungsgeschichte.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Norm sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit den sieben Grundsätzen und den sieben Kernthemen inklusive ihrer Handlungsfelder.
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie DIN ISO 26000, Unternehmensethik, gesellschaftliche Verantwortung und Nachhaltigkeit geprägt.
Die Norm ist als freiwilliger Leitfaden konzipiert, der Handlungsempfehlungen gibt, statt zertifizierbare Anforderungen zu stellen.
Die Organisationsführung nimmt eine Sonderstellung ein, da sie alle anderen Kernthemen miteinander verbindet und somit die Grundlage für eine gesamtheitliche Umsetzung bildet.
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