Diplomarbeit, 2005
103 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Wertschöpfungspotential
2.1 Mittelstand
2.2 Transaktionskostentheorie
2.3 Anwendungsgebiete des Grid Computing für den Mittelstand
2.3.1 Die Finite Elemente Methode
2.3.2 PLM/PDM
2.3.3 Data Warehousing und Data Mining
2.3.4 SAP APO
2.4 Desktop Grids
2.4.1 Intra-Enterprise Grid
2.4.2 Campus Grids
2.4.3 Extraprise Grid
2.4.4 Geeignete Applikationen
2.5 Kooperation
2.6 Prozessoptimierung
2.7 Virtualisierung und Virtuelle Organisationen
2.7.1 VO als Intermediär
2.7.2 Realisierung durch Agenten-Technologie
2.8 Zusammenfassung
3 Grid Ökonomie
3.1 Geschäftsmodelle
3.2 Marktmodelle
3.2.1 Commodity Market
3.2.2 Auktionen
3.2.2.1 Multi-bid Auktion
3.2.2.2 Multivariate Auktionen
3.2.2.3 Holländische Auktionen
3.2.2.4 Kombinatorische Auktionen
3.2.3 Börsen
3.2.4 Ausschreibungen
3.2.5 Spot- und Terminmarkt
3.2.6 Vertragsformen
3.3 Kundenakquisition/-bindung
3.4 Der ASP Markt
3.5 Preispolitik
3.5.1 Die zeitliche Preisdifferenzierung
3.5.2 Weitere Preisstrategien
3.6 Makroökonomische Betrachtung
3.6.1 Netzeffekte
3.6.2 Lock-In Effekte
3.7 Zusammenfassung
4 Grid Services
4.1 Resource Brokering
4.1.1 Ressource Management Strukturen
4.1.2 Job Migration
4.1.3 Advance Reservation
4.1.4 Bedeutung und Wichtigkeit des Grid Ressource Brokers für den Mittelstand
4.2 Quality of Service
4.2.1 Service Level Agreements
4.2.2 Visual Scheduling
4.2.3 Workload Prediction
4.2.4 QoS durch Reliability
4.2.5 QoS durch Reputation
4.3 Accounting
4.3.1 Funktionale Anforderungen
4.3.2 Payment Modelle
4.4 Service Oriented Architecture
4.4.1 Web Services
4.4.2 Grid Services
4.4.3 Komposition von Services
4.4.4 Interdependenzen von OGSA, OGSI und WSRF
4.5 Zusammenfassung
5 Grid Projekte
5.1 Das Economy-Grid Schichtenmodell
5.1.1 Integration Layer
5.1.1.1 CoreGRID, HPC4U, GridLab
5.1.1.2 NORDUGRID
5.1.1.3 Gridbus
5.1.2 Commercialization Layer
5.1.2.1 DataMiningGrid
5.1.2.2 K-Wf Grid
5.1.2.3 SIMDAT
5.1.3 Enabling Layer
5.1.3.1 GRIA
5.1.4 Modelling Layer
5.1.4.1 InteliGRID
5.1.4.2 NextGRID
5.1.4.3 Enterprise Grid Alliance
5.1.4.4 GRASP
5.2 Das Globus Konsortium und einzelne kommerzielle Anbieter
5.3 MiGrid
6 Fazit
Die Arbeit untersucht das Potential von Grid Computing für die wirtschaftliche Wertschöpfung, insbesondere unter Berücksichtigung der spezifischen Anforderungen kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU). Das zentrale Ziel ist es zu erörtern, ob die Attraktivität der Grid-Technologie ausreicht, um Akzeptanz und Vertrauen im Mittelstand zu schaffen, und welche Maßnahmen für eine erfolgreiche Umsetzung notwendig sind.
2.3.1 Die Finite Elemente Methode
Analysen mittels der „Finite Elemente Methode“ (FEM) stellen aufgrund der guten Parallelisierbarkeit der Aufgaben ein Anwendungsgebiet für Grid Computing dar. FEM-Simulationen sind Standard in den Bereichen Flugzeug- und Automobilbau (Entwicklung und Crashtests), Strömungsanalysen (Grundwasser), Umformtechnik, Gießtechnik etc. und erhalten wachsende Bedeutung für mittelständische Zulieferer.
Bei der Finite Elemente Methode werden die zu beschreibenden Objekte in Finite Elemente zerlegt, welche zusammengenommen das gesamte Objekt repräsentieren. Mittels dieser Methode wird die Vision des virtuellen Produkts im Produktentstehungsprozess Realität. Durch Simulation und Optimierung können (im Vergleich zur herkömmlichen Vorgehensweise – der Herstellung von Prototypen) Kosten gesenkt und die Entwicklungszeit verkürzt sowie die Qualität des Produkts (durch dem Prototyp überlegener Genauigkeit bei der Simulation und Optimierung) gesteigert werden [GaPa03].
An das System, das die Simulation/Optimierung übernimmt, bestehen diverse Anforderungen, die zum Teil aus der Natur der Finite Elemente Methode resultieren und zum Teil Anforderungen der Nutzer dieser Systeme sind [WeZh04]:
• Die Applikation benötigt die Basisdaten (Geometrie, Werkstoff etc.) des Objekts. Dieses Datenvolumen kann je nach Objekt (einzelne Schraube im Gegensatz zu ganzer Flugzeughülle) und gewünschter Genauigkeit einerseits unterschiedlich, aber vor allem sehr hoch sein, so dass eine entsprechende Auslegung der Infrastruktur zur Kommunikation notwendig ist.
• Die Applikation bedarf unter Umständen einer interaktiven Steuerung/Regulierung während der Berechnungen.
• Wenn die Applikation als Service von einem Grid Service Provider in Anspruch genommen wird, so ist ein einfacher Zugang für die User via eines Portals mit grafischem Interface vorteilhaft, welches die Komplexität der zugrunde liegenden Grid Technologie/physischen Ressourcen kapselt.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die wachsende Bedeutung von Grid Computing für Unternehmen und den Mittelstand dar und definiert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.
2 Wertschöpfungspotential: Dieses Kapitel quantifiziert das Potential von Grid Computing für Unternehmen anhand der Transaktionskostentheorie und definiert die Bedeutung des Mittelstands.
3 Grid Ökonomie: Hier werden ökonomische Geschäftsmodelle und Marktmechanismen erläutert, die für die Kommerzialisierung von Grid Services relevant sind.
4 Grid Services: Das Kapitel behandelt notwendige technische Services für die kommerzielle Grid-Nutzung, wie Ressource Brokering, Quality of Service und Accounting.
5 Grid Projekte: Es werden verschiedene Forschungsprojekte vorgestellt, die unterschiedliche Schichten eines Economy-Grid Modells abdecken und praktische Ansätze für Unternehmen aufzeigen.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet das Potential von Grid Computing als zukünftige Dienstleistung für die Wirtschaft.
Grid Computing, Mittelstand, Wertschöpfung, Transaktionskostentheorie, Grid Services, Business Intelligence, Virtualisierung, Virtuelle Organisation, Ressource Brokering, Quality of Service, Accounting, Geschäftsmodelle, Marktmodelle, Service Oriented Architecture, IT-Outsourcing
Die Arbeit untersucht den Nutzen und die Einsatzmöglichkeiten von Grid Computing für Unternehmen, insbesondere für den Mittelstand, im Hinblick auf eine kommerzielle Nutzung.
Die Schwerpunkte liegen auf der ökonomischen Bewertung, den technischen Voraussetzungen wie Ressource Management und Service-Qualität sowie der Analyse existierender Grid-Projekte.
Ziel ist es zu klären, ob die Attraktivität von Grid Computing für die Wirtschaft und den Mittelstand ausreicht, um Akzeptanz und Vertrauen zu gewinnen, und welche Maßnahmen für eine erfolgreiche Umsetzung erforderlich sind.
Die Arbeit nutzt theoretische Konzepte wie die Transaktionskostentheorie und analysiert bestehende Grid-Modelle sowie Anwendungsbeispiele aus Forschungsprojekten, um Anforderungen und Potenziale abzuleiten.
Der Hauptteil analysiert das Wertschöpfungspotential, ökonomische Marktmodelle, technische Anforderungen wie das Resource Brokering, Quality of Service-Management, Accounting-Methoden und aktuelle Grid-Projekte.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Grid Computing, Mittelstand, Wertschöpfung, Service Oriented Architecture (SOA), Quality of Service (QoS) und Virtualisierung definiert.
Sie hilft dabei, die auftretenden Kosten bei der Inanspruchnahme von Grid-Dienstleistungen zu verstehen und die geeignetste Organisations- oder Integrationsform für die Zusammenarbeit zwischen Partnern zu wählen.
Der Ressource Broker agiert als Intermediär, der Informationen zwischen Anbietern und Nachfragern austauscht, die Komplexität maskiert und bei der Allokation von Ressourcen unter Berücksichtigung von Budget und Zeitvorgaben unterstützt.
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