Bachelorarbeit, 2014
46 Seiten, Note: 1,7
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Aufbau und Funktion von Proteinen
3.2 Einfluss verschiedener Proteinmengen auf die Muskelproteinsynthese
3.3 Krafttraining und Proteinbedarf bei Älteren
4 METHODIK
4.1 Auswahl der Probanden
4.2 Pre-Tests
4.2.1 BIA-Messung
4.2.2 Erfassung der Muskelkraft durch 10-Wiederholungstest
4.2.3 3-Tage-Ernährungsprotokoll
4.3 Trainingsphase
4.4 Re-Tests
5 ERGEBNISSE
5.1 BIA-Messung
5.2 Veränderung Muskelmasseanteil
5.2.1 Interventionsgruppe (A)
5.2.2 Kontrollgruppe (B)
5.3 Veränderung Körperfettanteil
5.3.1 Interventionsgruppe (A)
5.3.2 Kontrollgruppe (B)
5.4 Krafttests
5.4.1 Beinpresse
5.4.2 Brustpresse
5.4.3 Latissimuszug
5.5 Vergleich von Muskel- und Körperfettmasse
5.6 Vergleich der Kraftwerte an den einzelnen Geräten
6 DISKUSSION
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die Arbeit untersucht, ob die gezielte Einnahme von 30 g Molkeprotein unmittelbar nach einem Krafttraining einen signifikanten Einfluss auf die Steigerung der Muskelmasse und Muskelkraft bei Männern ab 50 Jahren hat, im Vergleich zu einer Kontrollgruppe ohne zusätzliche Proteinzufuhr.
3.2 Einfluss verschiedener Proteinmengen auf die Muskelproteinsynthese
Die metabolische Antwort auf die Zufuhr von Eiweiß und Aminosäuren wurde in den letzten Jahren in zahlreichen Studien untersucht. Ebenso wie bei jüngeren Erwachsenen lässt sich die Muskelproteinsynthese auch bei gesunden älteren Menschen durch eine orale Aufnahme von Aminosäuren stimulieren (Gaillard et al., 2008, S. 1045 ff.). Allerdings wurde festgestellt, dass geringe Mengen essenzieller Aminosäuren (7,5 g) bei älteren Menschen nicht ausreichen, um die Muskelproteinsynthese anzuregen, während größere Mengen (10-15 g) ähnliche anabole Effekte haben wie bei jungen Menschen (Beasley et al., 2010, S. 1063 ff.).
Was die größtmögliche Aufnahmemenge einer einzelnen Proteinportion betrifft, fanden Paddon-Jones & Rasmussen (2009, S. 86 ff.) heraus, dass eine große Einzelportion mageres Rindfleisch (340 g, davon 90 g Protein) keinen größeren anabolen Effekt auslöst als ein Drittel dieser Ration. Daraus schliessen sie, dass die Aufnahme von mehr als 30 g Protein bei einer einzelnen Mahlzeit im Hinblick auf die Muskelproteinsynthese ineffizient ist.
Deshalb sollte sich die für die aktuelle Studie vorgesehene Menge von 30 g Molkeprotein pro Portion, in Hinsicht auf die Proteinsynthese, als optimal darstellen. Neben der Proteinzufuhr und Insulinaktivität, wird die anabole Reaktion der Skelettmuskulatur vor allem durch körperliche Aktivität bestimmt.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Die Arbeit beleuchtet die Relevanz einer proteinreichen Ernährung zur Vorbeugung von Sarkopenie und führt in die wissenschaftliche Debatte um den Proteinbedarf älterer Kraftsportler ein.
2 ZIELSETZUNG: Hier wird die Forschungsfrage definiert, ob 30g Molkeprotein post-workout bei über 50-jährigen Männern zu signifikanten Verbesserungen führt.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Dieses Kapitel erläutert die physiologischen Grundlagen der Muskelproteinsynthese und den aktuellen Forschungsstand zum Proteinbedarf Älterer.
4 METHODIK: Detaillierte Beschreibung der Testgruppe, der BIA-Messungen, der Krafttests und des 6-wöchigen Interventionsprogramms.
5 ERGEBNISSE: Auswertung der erhobenen Daten zu Muskelmasse, Körperfettanteil und Kraftwerten an verschiedenen Trainingsgeräten im Vergleich beider Gruppen.
6 DISKUSSION: Kritische Auseinandersetzung mit den Ergebnissen, den methodischen Einschränkungen wie der Gruppengröße und Interpretation des Gesamterfolgs.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Darstellung, dass die zusätzliche Proteingabe bei den Probanden vor allem durch die Erhöhung der Gesamteiweißbilanz einen positiven Effekt hatte.
Krafttraining, Proteinzufuhr, Muskelproteinsynthese, Sarkopenie, Senioren, Molkeprotein, Muskelmasse, Muskelkraft, Kraftentwicklung, BIA-Messung, Nahrungsergänzung, Fitnessökonomie, 10-RM-Test, Körperzusammensetzung, Leistungssteigerung.
Die Bachelor-Thesis untersucht den Einfluss einer gezielten Proteinzufuhr im direkten Anschluss an ein Krafttraining auf die Muskelentwicklung bei Männern ab 50 Jahren.
Die Themenfelder umfassen die Sporternährung, die physiologischen Anpassungsprozesse an Widerstandstraining im Alter und die Bedeutung der Proteinsynthese.
Das Ziel ist festzustellen, ob ein Molkeprotein-Shake nach dem Training bei älteren Männern zu signifikant besseren Ergebnissen beim Muskel- und Kraftaufbau führt als bei einer Kontrollgruppe.
Es wurde eine kontrollierte Studie mit zwei Gruppen (Interventions- vs. Kontrollgruppe) durchgeführt, die biometrische Daten und Kraftwerte vor und nach einer 6-wöchigen Trainingsphase erhoben hat.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Wissensstands, die Darstellung des methodischen Aufbaus und eine detaillierte Auswertung der Messergebnisse.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Krafttraining, Molkeprotein, Sarkopenieprävention und Muskelproteinsynthese bei Senioren definieren.
Die Diskussion zeigt auf, dass der Zuwachs bei der Interventionsgruppe vermutlich weniger auf das Timing nach dem Training als vielmehr auf die gesteigerte tägliche Gesamteiweißmenge zurückzuführen ist.
Da einzelne Ausreißer, insbesondere bei der Fettreduktion, das Gesamtergebnis stark beeinflussen können, wird für zukünftige Studien eine größere Teilnehmerzahl gefordert.
Die Interventionsgruppe zeigte einen um ca. 118% höheren Muskelzuwachs und eine um 72% höhere Kraftsteigerung im Vergleich zur Kontrollgruppe.
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