Magisterarbeit, 2001
137 Seiten, Note: 1,15
Diese Arbeit untersucht die Wahlkampfstrategien von Kleinparteien in Deutschland im Kontext der Amerikanisierung des Wahlkampfes. Sie fragt, inwieweit sich die Prinzipien des amerikanisierten Wahlkampfes auf Kleinparteien übertragen lassen, die sich von den etablierten Großparteien CDU und SPD unterscheiden.
Die Arbeit beginnt mit einer Erläuterung der Fragestellung und der gewählten Methode. Anschließend wird der theoretische Rahmen der Arbeit, die These der Amerikanisierung von Wahlkämpfen, dargelegt. In den folgenden Kapiteln wird das Modell des amerikanisierten Wahlkampfes in Deutschland analysiert, wobei die institutionellen und sozialen Rahmenbedingungen des Wahlkampfes sowie die Elemente moderner Wahlkampagnen im Detail beleuchtet werden. Die Arbeit setzt sich dann mit Kleinparteien auseinander, ihrer Sonderstellung im Wahlkampf und ihrer Wahlkampfpraxis. Die Analyse konzentriert sich dabei auf die FDP und Bündnis 90/Die Grünen im Bundestagswahlkampf 1998.
Die Arbeit behandelt die Themen Kleinparteien, Amerikanisierung von Wahlkämpfen, Wahlkampfstrategien, Kommunikation, Medien, institutionelle und soziale Rahmenbedingungen des Wahlkampfes, Bundestagswahlkampf 1998, FDP, Bündnis 90/Die Grünen.
Dies bezeichnet die Angleichung deutscher Wahlkampfmethoden an das US-amerikanische 'Campaigning', geprägt durch Professionalisierung, Personalisierung und Medialisierung.
Ja, die Arbeit untersucht, wie FDP und Grüne trotz geringerer Ressourcen moderne Kommunikationstechniken und strategische Themenwahl einsetzen.
Da Kleinparteien keinen eigenen Kanzlerkandidaten stellen, müssen sie ihre Personalisierungsstrategien anders ausrichten und oft die Koalitionsfrage ins Zentrum rücken.
Medien fungieren als Filter und Plattform, wobei Kleinparteien oft Schwierigkeiten haben, öffentliche Aufmerksamkeit gegen die großen Volksparteien zu gewinnen.
Der Wahlkampf 1998 gilt als Wendepunkt, an dem moderne Wahlkampfzentralen und strategische Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland massiv an Bedeutung gewannen.
Sie verfügen über deutlich geringere Budgets als Großparteien, was sie zu effizienteren und oft kreativeren Werbe- und Organisationsformen zwingt.
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