Diplomarbeit, 2005
60 Seiten, Note: 2,3
1. Einführung
2. Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland
3. Wohnungssituation in Polen
3.1 Wohnungsstand
3.2. Wohnungsnot
3.3. Mieten und Vermieten
3.4. Wohnungsbedingungen in der polnischen Grenzregion
3.5. Einfluss der regulierten Mieten auf die Wohnungssituation
4. Wohnungssituation in Deutschland
4.1 Wohnungsstand
4.2 Wohnungsleerstände
4.3. Mieten und Vermieten
4.4. Wohnungsbedingungen in der deutschen Grenzregion – Frankfurt(Oder)
4.5. Einfluss des Mietspiegel auf die Wohnungsmiete
5. Analyse der Wohnungsmieten in der deutsch-polnischen Grenzregion
5.1. Warum Grenzregion?
5.2 Vergleich zwischen den Wohnungsmieten in Frankfurt(Oder) und Slubice
5.2.1. Slubice
5.2.2. Frankfurt(Oder)
5.2.3. Mietpreisverhältnis
6. Auswertungen der Ergebnisse zum Vergleich der Wohnungsmieten
6.1. Migration der polnischen Bürger
6.2. Migration der deutschen Bürger
7. Schlussfolgerungen
Ziel dieser Diplomarbeit ist die Untersuchung, ob in der deutsch-polnischen Grenzregion eine grenzüberschreitende Migration auf dem Wohnungsmarkt möglich und sinnvoll ist, wobei insbesondere die Mietpreisunterschiede zwischen Frankfurt(Oder) und Slubice sowie die hemmenden Faktoren wie Wohnungsdefizite und strukturelle Marktgegebenheiten analysiert werden.
3.5. Einfluss der regulierten Mieten auf die Wohnungssituation
Die regulierten Mieten müssen bei den Wohnungen der Wohnungsbaugenossenschaften und den kommunalen Wohnungen (Wohnungsbestand der Gemeinde) angewendet werden. Ab dem Jahr 2005 werden sie teilweise liberalisiert. Die Überschreitung ist möglich, jedoch wird die Höhe der Steigerung jährlich auf 10 % begrenzt (s. Abschnitt 3.3).
Abweichend von den Gesetzesänderungen versuchen wir zu erklären, welchen Einfluss diese beschränkten Mietpreise auf die Situation auf dem polnischen Wohnungsmarkt haben. Bei der Betrachtung beschäftigen wir uns vereinfachend nur mit diesen Wohnungen, auf die die regulierten Mieten zugreifen.
In Slubice befinden sich über 3.000 dieser Wohnungen, also ist es ung. die Hälfte des Wohnungsbestandes. Untersuchen wir die langfristigen Effekte auf dem Wohnungsmarkt, also bei dem Fall, wenn das Wohnungsangebot auch variabel ist. Bei der langfristigen Betrachtung können wir anhand der Grafik leicht zu Schlussfolgerungen kommen.
1. Einführung: Darstellung der Problemstellung bezüglich der Mietpreisunterschiede und der potenziellen Migration zwischen den Grenzstädten Frankfurt(Oder) und Slubice.
2. Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland: Überblick über die historische Entwicklung der grenzüberschreitenden Kooperation nach der Grenzöffnung.
3. Wohnungssituation in Polen: Analyse der dramatischen Wohnungssituation, der sinkenden Neubautätigkeit und der staatlichen Eingriffe in den Mietmarkt.
4. Wohnungssituation in Deutschland: Untersuchung des Wohnungsmarktes in Ostdeutschland, der Problematik von Leerständen und des Stadtumbaus.
5. Analyse der Wohnungsmieten in der deutsch-polnischen Grenzregion: Vergleich der Mietniveaus zwischen Frankfurt(Oder) und Slubice unter Berücksichtigung unterschiedlicher Kostenstrukturen.
6. Auswertungen der Ergebnisse zum Vergleich der Wohnungsmieten: Interpretation der ökonomischen Barrieren für eine grenzüberschreitende Migration und das Verhalten der Wohnungsunternehmen.
7. Schlussfolgerungen: Zusammenfassende Bewertung der Marktgegebenheiten und Lösungsvorschläge zur Behebung der Probleme auf beiden Seiten der Grenze.
Wohnungsmarkt, Grenzregion, Frankfurt(Oder), Slubice, Mietpreise, Wohnungsleerstand, Wohnungsdefizit, Migration, regulierte Mieten, Wohnungswirtschaft, Stadtumbau, grenzüberschreitend, Immobilienmarkt, Mietspiegel, Wettbewerb.
Die Diplomarbeit befasst sich mit dem Wohnungsmarkt in der deutsch-polnischen Grenzregion und untersucht, ob signifikante Mietpreisunterschiede zu einer grenzüberschreitenden Migration der Bevölkerung führen können.
Im Fokus stehen die Wohnungssituation in Polen und Ostdeutschland, die Auswirkung staatlicher Regulierung auf Mietpreise, die Rolle der Wohnungsbauunternehmen sowie der Vergleich der Mietkonditionen in den Grenzstädten Frankfurt(Oder) und Slubice.
Das Hauptziel ist die Analyse der These, ob eine Migration innerhalb der Grenzstädte aufgrund von Mietpreisgefällen möglich ist und welche Faktoren – wie Wohnungsnot oder politisches Handeln – diese Entwicklung verhindern oder fördern.
Es wurde eine vergleichende ökonomische Analyse durchgeführt, die statistische Daten zu Wohnungsbeständen, Mietspiegeln und Leerständen aus beiden Ländern gegenüberstellt und ökonomische Theorien (wie die von Balassa-Samuelson) auf den Immobiliensektor anwendet.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Bestandsaufnahme der Wohnungsmärkte in Polen und Deutschland, eine anschließende Analyse der Mietpreisverhältnisse in der Grenzregion sowie die Auswertung von Ergebnissen zur Migration polnischer und deutscher Bürger.
Die wichtigsten Schlagworte sind Wohnungsmarkt, Grenzregion, Mietpreise, Wohnungsleerstand, Wohnungswirtschaft und grenzüberschreitende Migration.
Das Programm wird als staatliche Maßnahme zur Bewältigung der Leerstandsproblematik in ostdeutschen Städten kritisch hinterfragt, insbesondere im Hinblick auf den Abriss von Wohnraum versus die alternative Nutzung durch ausländische Bürger.
Der Autor argumentiert, dass Wohnungsunternehmen in Frankfurt(Oder) ein monopolistisches Verhalten aufweisen und nicht nach marktwirtschaftlichen Prinzipien handeln, um ihre staatlichen Förderungen zur Leerstandsbeseitigung nicht zu gefährden.
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