Examensarbeit, 2010
142 Seiten, Note: 13 Punkte
1 EINLEITUNG
2 THEORETISCHE GRUNDLAGE
2.1 Das Geschlecht – Definition und Einführung in das Thema
2.1.1 Geschlecht - Definition
2.1.2 Sozialisation und Geschlechtsstereotype
2.1.3 Gender und Gender-Bias
2.1.4 Gender Mainstreaming
2.2 Biologische Konstitution von Männern und Frauen
2.3 Frauen und Männer – Unterschiede in der Gesundheit
2.3.1 Mortalität und Morbidität
2.3.2 Biologische Faktoren als Begründung für die gesundheitliche Ungleichheit von Männern und Frauen
2.4 Prävention und Gesundheitsförderung
2.5 Gesundheits-/Krankheitsverhalten und Inanspruchnahme medizinischer Versorgungs- und Präventionsmaßnahmen
2.5.1 Geschlechtsspezifisches Gesundheitsverständnis
2.5.2 Geschlechtsspezifisches Gesundheitsverhalten
2.5.3 Krankheitsverhalten und Inanspruchnahme medizinischer Versorgungs- und Präventionsmaßnahmen
2.6 Geschlechtsspezifische Unterschiede bei sportlicher Aktivität
3 FRAGESTELLUNG UND HYPOTHESE
4 METHODIK
4.1 Probanden
4.2 Datenerhebung
4.2.1 Aufbau des Hauptfragebogens
4.2.2 Gütekriterien quantitativer Forschung
4.2.3 Statistische Verfahren zur Auswertung des Fragebogens
4.3 Vorgehensweise
5 UNTERSUCHUNGSERGEBNISSE
5.1 Gesundheitszustand
5.1.1 Anthropometrische Daten
5.1.2 Subjektive Befindlichkeit
5.1.3 Rückenschmerzen
5.1.4 Häufige Krankheitsbilder, Beschwerden oder Symptome
5.1.5 Psychische Gesundheit
5.1.6 Soziale Befindlichkeit
5.2 Gesundheitsverhalten
5.2.1 Bewegungsverhalten
5.2.2 Ernährungsverhalten
5.2.3 Tabakkonsum
5.2.4 Alkoholkonsum
5.2.5 Drogenkonsum
5.2.6 Schlafverhalten und Leistungsfähigkeit
5.2.7 Freizeitverhalten
5.3 Belastungen in Schule und Betrieb
5.3.1 Belastungen im Betrieb
5.3.2 Belastungen in der Schule
6 DISKUSSION
6.1 Gesundheitszustand
6.1.1 Physischer Gesundheitszustand
6.1.2 Psychischer und sozialer Gesundheitsstatus
6.2 Gesundheitsverhalten
6.2.1 Bewegungsverhalten
6.2.2 Ernährungsverhalten
6.2.3 Schlafverhalten und Leistungsfähigkeit
6.2.4 Freizeitverhalten
6.2.5 Tabak-, Alkohol-, und illegaler Drogenkonsum
6.3 Belastungen in Schule und Betrieb
6.3.1 Belastungen in der Schule
6.3.2 Belastungen im Betrieb
6.3.3 Zufriedenheit am Arbeitsplatz
7 BEANTWORTUNG DER EINGANGS FORMULIERTEN FRAGESTELLUNG
7.1 Hypothese 1:
7.2 Hypothese 2
7.3 Hypothese 3
7.4 Hypothese 4
8 ZUSATZFRAGEBOGEN (WHO-FÜNF)
9 EMPFEHLUNGEN FÜR DIE ZUKÜNFTIGE GESUNDHEITSFÖRDERUNG
9.1 Gesundheitsverhalten
9.2 Psychische Gesundheit
9.3 Belastungen im Betrieb
9.4 Tabak-, Alkohol- und Drogenkonsum
9.5 Gesundheitsförderung im Rahmen der beruflichen Ausbildung, am Beispiel des Gesundheitsprojekts „Azubi fit im Kfz-Handwerk“
9.6 Zusammenfassung
10 FAZIT
11 LITERATURVERZEICHNIS
12 ANHANG
Die vorliegende Arbeit untersucht geschlechtsspezifische Unterschiede im Gesundheitszustand sowie im Gesundheitsverhalten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 15 bis 24 Jahren, um datenbasierte Empfehlungen für zielgruppengerechte Gesundheitsförderung und Prävention abzuleiten.
2.1.1 Geschlecht - Definition
Um im Zuge dieser Arbeit geschlechtsspezifische Aspekte der Gesundheitsförderung bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen vorstellen zu können, bedarf es zunächst einer genauen und eindeutigen Definition der Kategorie „Geschlecht“.
Das Wort „Geschlecht" bedeutet ursprünglich nicht mehr als „Art", d.h. es besagt nur, dass es zwei Arten von Geschlechtern gibt - weibliche und männliche. Das lateinische „Sexus" (von secare: schneiden, trennen) hat dieselbe Bedeutung. Es verweist auf die Trennung der Menschheit in zwei Arten oder Gruppen - eine weibliche und eine männliche. Jeder Mensch gehört also entweder der einen oder der anderen Gruppe an, d.h. er ist entweder weiblichen oder männlichen Geschlechts (vgl. Lexikon-Institut, 1986).
1 EINLEITUNG: Einführung in die Relevanz der Geschlechterperspektive in der Gesundheitsförderung und Definition der Zielgruppe (15-24 Jahre).
2 THEORETISCHE GRUNDLAGE: Erläuterung der Begriffe Geschlecht, Sozialisation, Gender Mainstreaming und die biologischen sowie sozialen Unterschiede zwischen den Geschlechtern.
3 FRAGESTELLUNG UND HYPOTHESE: Formulierung von vier Hypothesen zur Untersuchung von Gesundheitsverhalten, Gesundheitszustand und Arbeitsbedingungen bei Jugendlichen.
4 METHODIK: Beschreibung des Studiendesigns, der Stichprobe (N=3827) sowie der angewandten statistischen Testverfahren zur Datenauswertung.
5 UNTERSUCHUNGSERGEBNISSE: Detaillierte Darstellung der empirischen Befunde zu Gesundheitszustand, -verhalten sowie Belastungen in Schule und Betrieb.
6 DISKUSSION: Interpretation der Ergebnisse im Kontext bestehender Studien und wissenschaftlicher Literatur.
7 BEANTWORTUNG DER EINGANGS FORMULIERTEN FRAGESTELLUNG: Überprüfung der aufgestellten Hypothesen auf Basis der erhobenen Daten.
8 ZUSATZFRAGEBOGEN (WHO-FÜNF): Analyse des subjektiven Wohlbefindens der Probanden anhand des WHO-Fünf-Fragebogens.
9 EMPFEHLUNGEN FÜR DIE ZUKÜNFTIGE GESUNDHEITSFÖRDERUNG: Praktische Handlungsempfehlungen für geschlechtergerechte Präventions- und Gesundheitsförderung im Setting Schule und Betrieb.
10 FAZIT: Zusammenfassende Reflexion der Zielerreichung und Ausblick auf zukünftige Ansätze.
Gesundheitsförderung, Prävention, Geschlecht, Jugendliche, junge Erwachsene, Gesundheitsverhalten, Sozialisation, Gender Mainstreaming, Sport, Ernährung, Arbeitsbelastung, psychische Gesundheit, Rückenschmerzen, Übergewicht, Suchtprävention.
Die Arbeit analysiert geschlechtsspezifische Aspekte der Gesundheitsförderung bei 15- bis 24-jährigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Zentrale Themen sind der Gesundheitszustand, das Gesundheitsverhalten (Ernährung, Sport, Konsum von Suchtmitteln) sowie die Belastungen im schulischen und betrieblichen Umfeld.
Ziel ist es, den Gesundheitszustand und das Gesundheitsverhalten dieser Altersgruppe zu erfassen, um daraus gezielte Vorschläge für eine geschlechtergerechte Gesundheitsförderung abzuleiten.
Die Untersuchung basiert auf einer quantitativen Befragung von 3827 Probanden mittels eines standardisierten Fragebogens, gefolgt von statistischen Analysen (Varianzanalyse, Chi-Quadrat-Test, Regressionsanalyse).
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die methodische Vorgehensweise, eine umfassende Auswertung der Ergebnisse und deren Diskussion im Vergleich zu nationalen Studien.
Wichtige Begriffe sind Gesundheitsförderung, Prävention, Geschlechtsunterschiede, Sozialisation, Arbeitsbelastung und Lebensstil.
Männer treiben häufiger Sport, bevorzugen jedoch wettkampforientierte Sportarten, während Frauen eher zu individuellen und ästhetischen Sportarten tendieren.
Es dient als Praxisbeispiel für eine überbetriebliche Gesundheitsförderung, die spezifisch auf die Bedürfnisse und das Risikoprofil von Auszubildenden in einem handwerklichen Umfeld ausgerichtet ist.
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