Examensarbeit, 2013
42 Seiten, Note: 13 Punkte
Diese wissenschaftliche Hausarbeit untersucht die Förderung der Selbstreflexionsfähigkeit und Eigenverantwortung im Mathematikunterricht der Klasse 9 mithilfe eines Lerntagebuches. Sie analysiert, ob und inwiefern das Führen eines persönlichen Lerntagebuches die Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler (SuS) zur Selbstreflexion und Selbststeuerung des Lernprozesses verbessern kann. Des Weiteren wird untersucht, ob SuS mit unterschiedlichen Leistungsständen von der Arbeit mit dem Lerntagebuch profitieren können und wie das Lerntagebuch der Lehrkraft als Instrument zur Unterstützung des individuellen Lernprozesses dienen kann.
Das erste Kapitel beleuchtet die Bedeutung von eigenverantwortlichem Lernen in der heutigen Gesellschaft und setzt das Lerntagebuch in den Kontext der Förderung von Selbstreflexionsfähigkeit und Eigenverantwortung. Kapitel 2 befasst sich mit theoretischen Grundlagen, definiert die Begriffe Eigenverantwortung und Selbstreflexionsfähigkeit und zeigt Möglichkeiten und Voraussetzungen zur Förderung dieser Kompetenzen in der Schule auf. In Kapitel 3 werden verschiedene Formen von Lerntagebüchern vorgestellt und deren Eignung zur Förderung von Selbstreflexion und Eigenverantwortung beleuchtet. Die Kapitel 4 und 5 analysieren die Ausgangssituation, die Lerngruppe und die Beobachtungen bezüglich der Selbstreflexionsfähigkeit und Eigenverantwortung der SuS. Kapitel 6 beschreibt die Planung und Entwicklung einer Unterrichtsreihe, die den Einsatz eines Lerntagebuches zur Förderung der Selbstreflexionsfähigkeit und Eigenverantwortung im Mathematikunterricht der Klasse 9 integriert. Die Durchführung der Unterrichtsreihe und die Erfahrungen mit dem Lerntagebuch werden in Kapitel 7 dargestellt.
Die zentralen Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Selbstreflexionsfähigkeit, Eigenverantwortung, Lerntagebuch, Mathematikunterricht, Klasse 9, individuelle Lernprozesse, Leistungsstand, Unterrichtsreihe, didaktische Konzeption, Evaluation.
Durch das Dokumentieren des eigenen Lernwegs und Lernstands werden Schüler angeregt, ihre Fortschritte selbst zu bewerten und Lernprozesse eigenständig zu steuern.
Ein Mathejournal fokussiert auf inhaltliche Reflexionen zu mathematischen Problemen, während ein Logbuch oft teambezogen oder rein organisatorisch den Lernfortschritt dokumentiert.
Ja, die Arbeit untersucht, wie Schüler unterschiedlichen Leistungsstands durch die individuelle Reflexion ihre spezifischen Lücken erkennen und gezielter Unterstützung durch die Lehrkraft erhalten können.
Die Lehrkraft nutzt das Tagebuch als Diagnoseinstrument, um individuelle Lernschwierigkeiten zu verstehen und die Schüler beratend im Lernprozess zu begleiten.
Das untersuchte Konzept bezieht sich konkret auf den Mathematikunterricht einer 9. Klasse.
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