Diplomarbeit, 2005
115 Seiten, Note: 1,7
1. Problemstellung
2. Kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland und Bulgarien
2.1 Definition: Kleine und mittlere Unternehmen
2.1.1 Quantitativer Aspekt
2.1.2 Qualitativer Aspekt
2.2 Mittelstandsdefinition in der Deutschland, in Bulgarien und in der EU
2.3 Bedeutung kleiner und mittlerer Unternehmen
2.3.1 Volkswirtschaftliche Bedeutung in Deutschland
2.3.2 Volkswirtschaftliche Bedeutung in Bulgarien
3. Rahmenbedingungen in Bulgarien
3.1 Historischer Überblick vom Zweiten Weltkrieg bis 1989
3.2 Geographie, Bevölkerung und staatliche Ordnung heute
3.3 Gesamtwirtschaftliche Entwicklungen von 1990 bis heute
3.3.1 Allgemeiner Überblick
3.3.2 Die Wirtschaft in den Planungsregionen
3.4 Gesellschaftsrecht und Gesellschaftsformen
3.5 Steuern und Zölle in Bulgarien
3.6 Argumente für und gegen ein Engagement in Bulgarien
4. Internationalisierung
5. Markteintritt
5.1. Grundlegendes zum Markteintritt
5.2 Markteintrittsmethoden
5.2.1 Export
5.2.2 Kooperation durch vertragliche Vereinbarungen
5.2.2.1 Lizenzvergabe
5.2.2.2 Franchise
5.2.2.3 Joint Ventures
5.2.3 Direktinvestitionen mit dem Ziel von Alleineigentum
5.3 Zusammenfassende allgemeine Aussagen zum Markteintritt von KMU
6. Entwicklung eines Untersuchungskonzeptes für eine empirische Analyse des Markteintrittes deutscher KMU in Bulgarien
6.1 Erhebung und Auswahl der Daten
6.2 Beurteilung des Untersuchungskonzepts
6.3 Hypothesenformulierung
7. Ergebnisse der Datenerhebung
7.1 Erläuterung zu Eintrittszeitpunkt und Umsatz
7.2 Deskriptive Analyse der Stichprobe
7.3 Weitergehende Analyse der Beziehungen zwischen den ermittelten Größen
7.4 Auswertung der gewonnen Erkenntnisse
7.5 Fallbeispiele
7.5.1 Fallbeispiel 1: Würth – Bulgarien EOOD
7.5.2 Fallbeispiel 2: Handelsvertretung von BigDutchmann International GmbH und Lohmann Animal Health GmbH&Co.KG
7.6 Schlussfolgerungen
9. Kritische Würdigung und Ausblick
10. Thesenförmige Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht das Markteintrittsverhalten deutscher kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) in Bulgarien, um Einflussfaktoren auf ihre Internationalisierungsentscheidungen zu identifizieren. Dabei wird analysiert, inwieweit knappe Ressourcen und Umweltbedingungen das Vorgehen deutscher Unternehmen bei der Erschließung des bulgarischen Marktes determinieren.
5.2 Markteintrittsmethoden
Als Markteintrittsmethode wird das Verfahren bezeichnet, mit welchem die Einführung der Produkte, der Technologien, des Humankapitals, der Management- und anderer Ressourcen in einen ausländischen Markt ermöglicht wird. Davon zu unterscheiden sind Verfahren, mit welchen ein Unternehmen ein neues Produkt einführt oder einen neuen Produktmarkt betritt. Grundsätzlich ist vorstellbar, dass die Ziele gleichzeitig verfolgt werden.
WILLIAMSON (1975) unterscheidet bei der Durchführung von wirtschaftlichen Transaktionen zwei grundsätzliche Organisationsformen, welche mit „Markt“ und „Hierarchie“ bezeichnet werden. Sie haben unterschiedliche Anreizintensitäten, verschiedene administrative Kontrollmöglichkeiten und daher gegenläufige Eigenschaften. Bei seien Betrachtungen kommt er zum Ergebnis, dass marktorientierte Transaktionen bei einmaligen und kurzfristigen Transaktionen mit unspezifischen Gütern und Transaktionen innerhalb einer Organisation, d.h. innerhalb eines Unternehmens, bei wiederkehrenden, langwierigen und mit spezifischen Investitionen verbundenen Transaktionen vorzuziehen sind. Sind die Unterschiede bei den Beherrschungs- und Überwachungskosten gering, kann auf hybride Organisationsformen, welche zwischen Markt und Hierarchie angesiedelt sind, zurückgegriffen werden. Dieser Systematik folgend werden in der wissenschaftlichen Literatur drei Hauptgruppen der Markteintrittsmethoden, welche zum Teil weiter untergliedert werden, zusammengefasst.
1. Problemstellung: Einleitung in die Bedeutung von KMU und die Notwendigkeit, Internationalisierungsstrategien für diese Unternehmensgröße zu untersuchen.
2. Kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland und Bulgarien: Definition und Abgrenzung von KMU sowie deren volkswirtschaftliche Bedeutung in den betrachteten Ländern.
3. Rahmenbedingungen in Bulgarien: Darstellung der historischen, geografischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten sowie der rechtlichen Rahmenbedingungen für ausländische Investoren.
4. Internationalisierung: Theoretische Grundlagen und Voraussetzungen für die internationale Tätigkeit von Unternehmen.
5. Markteintritt: Systematische Vorstellung verschiedener Markteintrittsmethoden von Export bis hin zu Direktinvestitionen.
6. Entwicklung eines Untersuchungskonzeptes für eine empirische Analyse des Markteintrittes deutscher KMU in Bulgarien: Methodischer Ansatz zur empirischen Erhebung und Hypothesenbildung.
7. Ergebnisse der Datenerhebung: Deskriptive Analyse der Daten, Auswertung der Zusammenhänge und detaillierte Fallbeispiele.
9. Kritische Würdigung und Ausblick: Reflexion der Ergebnisse sowie Ausblick auf die weitere wirtschaftliche Integration Bulgariens.
10. Thesenförmige Zusammenfassung: Zentrale Erkenntnisse und Schlussfolgerungen der Arbeit in kompakter Form.
Internationalisierung, Markteintritt, KMU, Bulgarien, Mittelstand, Direktinvestitionen, Export, Kooperation, Strategie, Unternehmensanalyse, Rahmenbedingungen, Transformation, Außenhandel, Marktpräsenz, Fallbeispiele
Die Diplomarbeit analysiert, wie deutsche kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in den bulgarischen Markt eintreten und welche Faktoren ihr Verhalten maßgeblich bestimmen.
Die Themen umfassen die Definition und Bedeutung von KMU, die länderspezifischen Rahmenbedingungen in Bulgarien, theoretische Strategien der Internationalisierung sowie empirische Daten zum Markteintrittsverhalten.
Ziel ist es, das tatsächliche Markteintrittsverhalten deutscher KMU in Bulgarien zu beschreiben und zu prüfen, welche Einflussgrößen – insbesondere Ressourcenrestriktionen gegenüber Umweltbedingungen – bei der Strategiewahl ausschlaggebend sind.
Der Autor stützt sich auf eine empirische Analyse von Daten der Deutsch-Bulgarischen Auslandshandelskammer sowie auf zwei qualitative Fallbeispiele, um die theoretischen Hypothesen zu überprüfen.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Modelle von Markteintrittsmethoden, die detaillierten Rahmenbedingungen Bulgariens nach der Transformation und die empirische Untersuchung deutscher Unternehmen vor Ort.
Kernbegriffe sind Internationalisierung, Markteintritt, KMU, Bulgarien, Direktinvestitionen und Unternehmensstrategie.
Bulgarien bietet aufgrund der historischen Bindungen zu Deutschland, der geografischen Nähe, niedriger Lohnkosten und der EU-Beitrittsperspektive spezielle Chancen, auch wenn das Umfeld administrativ herausfordernd bleibt.
Der Autor nutzt das Konzept der "Hidden Champions", um zu begründen, warum auch Unternehmen, die nicht streng der KMU-Definition entsprechen, wertvolle Rückschlüsse auf das Verhalten mittelständischer Unternehmen im bulgarischen Markt liefern können.
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