Masterarbeit, 2017
77 Seiten, Note: 1
Diese Arbeit befasst sich mit der Darstellung arabischer Präpositionen und deren Einfluss auf die Bedeutung des Verbs in den didaktischen Grammatiken der Osmanenzeit. Sie untersucht die Funktion und Anwendung dieser Präpositionen im Kontext der osmanischen Schultradition, die eine zentrale Rolle in der Verbreitung arabischer Sprachkenntnisse spielte.
Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit, den Fokus auf arabische Präpositionen in osmanischen Grammatikbüchern, vor. Kapitel 2 beleuchtet die Bedeutung der Medresen in der osmanischen Zeit und deren Rolle in der Weitergabe arabischer Sprachkenntnisse. Kapitel 3 analysiert zwei Syntaxbücher, ‘Awāmil al-mi'a und ‘Awāmil al-Birgiwī, und untersucht detailliert die einzelnen Präpositionen und deren Bedeutungen. Kapitel 4 fokussiert auf die Syntaxbücher Izhār al-asrār und al-I'rāb ‘an qawā'id al-i 'rāb, wobei die Anwendung von Präpositionen im Kontext der arabischen Grammatik untersucht wird. Kapitel 5 befasst sich mit den Syntaxbüchern al-Kafiya, al-Fawā’id az-ziyā'iyya und Šarḥ al-muġnī, die weitere Aspekte der Präpositionslehre beleuchten.
Arabische Präpositionen, Osmanische Grammatik, Medrese, Syntaxbücher, didaktische Tradition, Bedeutungswandel, ‘Awāmil al-mi'a, ‘Awāmil al-Birgiwī, Izhār al-asrār, al-I'rāb ‘an qawā'id al-i 'rāb, al-Kāfiya, al-Fawā’id az-ziyā'iyya, Šarḥ al-muġnī.
Das Arabische kennt nur das Nomen (al-ism), das Verb (al-fiʿl) und die Partikel (al-ḥarf). Präpositionen gehören zur Gruppe der Partikeln.
Die Medresen waren die zentralen Bildungseinrichtungen im Osmanischen Reich, in denen die arabische Grammatik und Syntax anhand klassischer Lehrbücher vermittelt wurden, um religiöse Texte verstehen zu können.
Bestimmte Verben gewinnen in Verbindung mit unterschiedlichen Präpositionen völlig neue Bedeutungen. Die Beherrschung dieser Kombinationen ist entscheidend für die korrekte Übersetzung arabischer Texte.
Primäre Präpositionen (ḥurūf al-ǧarr) sind echte Partikeln, die den Genitiv auslösen. Sekundäre Präpositionen sind oft erstarrte Nomina, die eine präpositionale Funktion übernehmen.
Die Arbeit stützt sich auf klassische osmanische Lehrwerke wie ‘Awāmil al-mi'a von Ğurģānī, Izhār al-asrār von Birgiwī und al-Kāfiya von Ibn al-Ḥāģib.
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