Masterarbeit, 2016
139 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Motivation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau
2 Grundlagen
2.1 Definition und Abgrenzung der relevanten Querschnittstechnologien
2.1.1 Einführung Beleuchtung
2.1.2 Einführung Dämmung
2.1.3 Einführung Elektromotoren
2.1.4 Einführung Pumpen
2.1.5 Einführung Ventilatoren
2.1.6 Einführung Druckluft
2.2 Definition der zentralen betriebswirtschaftlichen Begriffe Kosten und Investitionen
2.3 Stand der Forschung in bestehenden Kostenfunktionen und Datenbanken zu Querschnittstechnologien
3 Methodik
3.1 Auswahl der relevanten Untersuchungseinheiten
3.2 Bestimmung der Kostenfunktionen in einer modularen Anschaffungskostenstruktur
3.3 Grundlagen zur Datenerhebung
3.4 Mathematische und statistische Grundlagen der Datenauswertung
3.4.1 Qualitative Beschreibung der Funktionen
3.4.2 Annährung der Funktionen durch eine Regressionsanalyse
4 Ergebnisse
4.1 Beleuchtung
4.1.1 Untersuchungseinheiten
4.1.2 Kostenfunktionen
4.1.3 Einordnung der Ergebnisse
4.2 Dämmung
4.2.1 Untersuchungseinheiten
4.2.2 Kostenfunktionen
4.2.3 Einordnung der Ergebnisse
4.3 Elektromotoren
4.3.1 Untersuchungseinheiten
4.3.2 Kostenfunktionen
4.3.3 Einordnung der Ergebnisse
4.4 Pumpen
4.4.1 Untersuchungseinheiten
4.4.2 Kostenfunktionen
4.4.3 Einordnung der Ergebnisse
4.5 Ventilatoren
4.5.1 Untersuchungseinheiten
4.5.2 Kostenfunktionen
4.5.3 Einordnung der Ergebnisse
4.6 Druckluft
4.6.1 Untersuchungseinheiten
4.6.2 Kostenfunktionen
4.6.3 Einordnung der Ergebnisse
5 Diskussion der Ergebnisse und Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, empirisch fundierte, leistungsabhängige Kostenfunktionen für ausgewählte Querschnittstechnologien zu entwickeln, um Investitionsentscheidungen in der Industrie zu erleichtern. Die zentrale Forschungsfrage lautet, mit welchen Anschaffungskosten für den Ersatz von Beleuchtung, Dämmung, Elektromotoren, Pumpen, Ventilatoren und Druckluftsystemen unter Berücksichtigung von Montage- und Inbetriebnahmekosten in Deutschland zum Jahr 2016 zu rechnen ist.
2.1.3 Einführung Elektromotoren
Ein Elektromotor ist ein „Energiewandler der, die zugeführte elektrische Energie in mechanische Energie umsetzt“ /Weidauer 2008, S. 17/. Im Allgemeinen sind elektrische Antriebe vielgestaltig, in unterschiedlichsten Ausführungen erhältlich und in beinahe allen Industriebranchen vertreten /Bauernhansl et al. 2014, S. 82/. Sie werden zum Antrieb von Arbeitsmaschinen, wie Pumpen, Ventilatoren, Kompressoren, Werkzeugmaschinen usw., eingesetzt /Schmid et al. 2003, S. 138/. Gemäß /Schenke 2014, S. 4/ werden Elektromotoren anwendungsbezogen in die drei Grundformen Gleichstrommaschine, Synchronmaschine und Asynchronmaschine (Drehstrom) eingeteilt. Das System des Elektromotors umfasst die Steuerung und Regelung, den Elektromotor und die anzutreibende Arbeitsmaschine, wobei diese ausgegrenzt wird /Schmid et al. 2003, S. 138/. Die mechanische Nennleistung in Watt wird über das erforderliche Drehmoment und Winkelgeschwindigkeit (Drehzahl) in Formel (2.3) beschrieben und definiert die Hauptvariable /Garbrecht 2008, S. 43/.
1 Einleitung: Diese Einleitung motiviert die Relevanz der Untersuchung von Querschnittstechnologien für die Energieeffizienz und formuliert die zentrale Forschungsfrage sowie den Aufbau der Arbeit.
2 Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe definiert, die untersuchten Querschnittstechnologien abgegrenzt und der aktuelle Forschungsstand hinsichtlich bestehender Datenbanken dargelegt.
3 Methodik: Dieses Kapitel beschreibt das Vorgehen bei der Auswahl der Untersuchungseinheiten, die modulare Strukturierung der Anschaffungskosten sowie die verwendeten mathematischen Methoden der Datenerhebung und Regressionsanalyse.
4 Ergebnisse: Die Ergebnisse liefern detaillierte Kostenfunktionen für die sechs untersuchten Technologiefelder, inklusive der angewandten Untersuchungseinheiten und einer Einordnung in den Forschungskontext.
5 Diskussion der Ergebnisse und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse synthetisiert, Implikationen für die Praxis abgeleitet sowie Limitationen und Bedarfe für zukünftige Forschungsarbeiten aufgezeigt.
Querschnittstechnologien, Kostenfunktionen, Anschaffungskosten, Energieeffizienz, Investitionsentscheidungen, Regressionsanalyse, industrielle Energienutzung, Elektromotoren, Pumpen, Ventilatoren, Beleuchtung, Dämmung, Druckluft, Wirtschaftlichkeitsberechnung, Investitionskosten.
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung aktueller, leistungsabhängiger Kostenfunktionen für sechs industriell relevante Querschnittstechnologien, um die Unsicherheit bei Investitionsentscheidungen zu reduzieren.
Die zentralen Felder sind die Technologien Beleuchtung, Dämmung, Elektromotoren, Pumpen, Ventilatoren und Druckluft.
Das Ziel ist es, belastbare Zahlen für Anschaffungskosten zu liefern, die sowohl Anschaffungspreise als auch Montage- und Inbetriebnahmekosten modular abbilden, um eine breite Anwendbarkeit für die betriebswirtschaftliche Planung zu gewährleisten.
Die Arbeit nutzt eine quantitative Erhebung bei Herstellern zur Datenbasisgenerierung sowie mathematisch-statistische Methoden, insbesondere Regressionsanalysen, zur Ableitung der Kostenfunktionen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Grundlagen, die Darstellung der Methodik zur Kostenstrukturierung und Datenauswertung sowie die detaillierte Präsentation und Diskussion der Ergebnisse für jede der sechs Querschnittstechnologien.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Querschnittstechnologien, Kostenfunktionen, Energieeffizienz, Anschaffungskosten und Investitionsplanung charakterisiert.
Sie ermöglicht es Anwendern, die Kostenfunktionen flexibel für unterschiedliche Anwendungsfälle zu kombinieren, da Anschaffungskosten je nach Betrieb und Montagebedingungen stark variieren können.
Die Bedeutung der Montage variiert stark: Während sie bei Technologien wie Beleuchtung und Dämmung einen hohen Einfluss auf die Gesamtkosten hat, ist ihr Einfluss bei größeren Maschinen wie Kompressoren im Verhältnis zum Anschaffungspreis oft geringer.
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