Magisterarbeit, 2004
101 Seiten, Note: 1,0
Die Magisterarbeit befasst sich mit dem Menschenbild in Systemischen Aufstellungen und untersucht, wie das Subjektverständnis in dieser Methode hinterfragt und möglicherweise neu definiert werden kann. Die Arbeit analysiert die Parallelen zwischen dem Strukturalismus, insbesondere bei Deleuze, und der Systemischen Aufstellung. Ziel ist es, ein Subjektverständnis zu entwickeln, das sowohl für die philosophische Betrachtung als auch für die Praxis der Systemischen Aufstellung fruchtbar ist.
Das erste Kapitel stellt die Thematik und das methodische Vorgehen der Arbeit vor. Kapitel zwei befasst sich mit der Frage, wie Erfahrungen aus Systemischen Aufstellungen das Verständnis von Subjektivität und Authentizität beeinflussen. Kapitel drei untersucht Parallelen zwischen dem Strukturalismus bei Deleuze und der Systemischen Aufstellung. Kapitel vier widmet sich der Übertragung des Subjektverständnisses im Strukturalismus auf den Bereich der Systemischen Aufstellung. Kapitel fünf beleuchtet die Möglichkeiten und Grenzen der Übertragung strukturalistischer Gedanken auf Systemische Aufstellungen.
Systemische Aufstellungen, Subjekt, Authentizität, Strukturalismus, Deleuze, Platz, Schauspieler, Nomade, Rollentheorie, Goffman, Sinn, Un-Sinn, Differenzdenken
Die Arbeit sucht nach einem neuen Subjektverständnis in der Aufstellungsarbeit und nutzt dafür die Philosophie von Gilles Deleuze.
Deleuze sieht den Schauspieler als jemanden, der zwischen Person und Rolle unterscheidet. Dies wird mit dem Stellvertreter in einer Aufstellung verglichen, der fremde Ereignisse repräsentiert.
Der Nomade symbolisiert ein Subjekt ohne feste Identität, das sich in ständiger Bewegung befindet und an jedem neuen Platz in einer Struktur neuen Sinn erfährt.
Die Arbeit zieht Verbindungen zwischen Bert Hellingers Grundsatz „Anerkennen, was ist“ und dem philosophischen Konzept des „Amor fati“ (Liebe zum Schicksal).
Im Sinne des Strukturalismus ist der Platz vorrangig; die Arbeit untersucht, wie die Positionierung im Raum den Sinn und das Empfinden des Einzelnen bestimmt.
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