Masterarbeit, 2017
132 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) und seine Barrieren und Lösungsmöglichkeiten in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)
2.1 Begriffsbestimmungen und historische Entwicklung von BGM in KMU
2.2 Gesetzliche Lage in Deutschland
2.3 Aktuelle Herausforderungen für das BGM
2.4 Gründe für BGM in KMU
2.5 Potenzielle Gesundheitsmaßnahmen für KMU im BGM
2.6 Barrieren und Lösungsmöglichkeiten von BGM in KMU
2.6.1 Barrieren und Lösungsmöglichkeiten spezifischer Bereiche
2.6.1.1 Geschäftsführung
2.6.1.2 Ressourcen
2.6.1.3 Personalstruktur
2.6.2 Digitalisierung als besondere Lösungsmöglichkeit
2.6.2.1 Begriffsbestimmungen
2.6.2.2 Gesundheits-Applikationen
2.6.2.3 Funktionalitäten, Vorteile sowie Nutzen von Gesundheits- Applikationen
2.6.2.4 Risiken digitaler Anwendungen
3 Hypothesenherleitung und Modell
4 Empirische Untersuchung
4.1 Erhebung und Stichprobenbeschreibung
4.2 Studienaufbau und Messmodelle
4.3 Umkodierung der Variablen sowie Validität und Reliabilität
4.4 Deskriptive Beschreibung der Ergebnisse
4.4.1 Themenkomplex „Barrieren und Lösungsmöglichkeiten“
4.4.2 Themenkomplex „Digitalisierung“
4.4.3 Themenkomplexe „Unternehmen“ und „Geschäftsführer“
4.5 Multivariate Analyse der Hypothesen
5 Diskussion und abgeleitete Implikationen
5.1 Themenkomplex „Barrieren und Lösungsmöglichkeiten“
5.2 Themenkomplexe „Unternehmen“ und „Geschäftsführer“
5.3 Themenkomplex „Digitalisierung“
5.4 Limitationen und weiterer Forschungsbedarf
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht mittels einer empirischen Befragung von Geschäftsführern kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) die Barrieren, die einer erfolgreichen Einführung von Betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) entgegenstehen, sowie potenzielle Lösungsansätze, insbesondere unter Berücksichtigung des Digitalisierungspotenzials.
Die Rolle der Geschäftsführung in KMU für BGM
Der Geschäftsführer in einem KMU nimmt eine Sonderrolle ein, da er einen sehr starken Einfluss auf das Unternehmen besitzt. Er formt die Kultur und steuert die Strategie des Unternehmens. Die Leitung der Geschäftsführung in KMU übernimmt regelmäßig der Unternehmenseigentümer. Diese Verknüpfung bedeutet gleichzeitig, dass ein Geschäftsführer in einem KMU sein Unternehmen sehr viel stärker beeinflusst und formt, als der Vorstand in einem Großunternehmen. Der Unternehmensleiter ist die entscheidende Größe, welche über die erfolgreiche Etablierung von BGF im Unternehmen entscheidet. Dadurch, dass oft wenige bis gar keine Führungskräfte in KMU tätig sind, ist der Geschäftsführer in KMU oft persönlich in die Ausgestaltung und Realisierung von BGM-Maßnahmen involviert, bzw. steuert diese alleine. Hierdurch kann ein hohes Engagement des Geschäftsführers für BGM zu einer entsprechend hohen Priorität im Unternehmen führen.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den demografischen Wandel und steigende Arbeitsbelastungen als Treiber für den Bedarf an betrieblichem Gesundheitsmanagement in KMU.
2 Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) und seine Barrieren und Lösungsmöglichkeiten in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU): Dieses Kapitel definiert BGM und BGF, erläutert die gesetzlichen Rahmenbedingungen und analysiert spezifische Barrieren sowie Lösungsansätze inklusive der Digitalisierung.
3 Hypothesenherleitung und Modell: Hier werden auf Basis der theoretischen Grundlagen Hypothesen abgeleitet, die den Zusammenhang zwischen Unternehmensfaktoren, dem Führungsstil und der Umsetzung von BGM untersuchen.
4 Empirische Untersuchung: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen der Online-Befragung, die Stichprobenauswahl sowie die statistische Auswertung und Validierung der Ergebnisse.
5 Diskussion und abgeleitete Implikationen: Die Ergebnisse werden interpretiert, theoretisch eingeordnet und mit praktischen Handlungsempfehlungen für BGM-relevante Akteure ergänzt.
6 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse hinsichtlich der Barrieren, des Einflusses der Geschäftsführung und des Digitalisierungspotenzials zusammen.
Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, KMU, Digitalisierung, Prävention, Arbeitsschutz, Geschäftsführung, Führungsverhalten, Barrieren, Gesundheits-Applikationen, Arbeitnehmervertretung, Gesundheitsförderung, Gesundheitspotenziale, E-Health, Betriebsklima
Die Arbeit befasst sich mit dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen, wobei der Fokus auf den Hindernissen bei der Einführung und möglichen Lösungen im Kontext der Digitalisierung liegt.
Zentrale Themenfelder sind die Rolle der Geschäftsführung, die Bedeutung von Arbeitnehmervertretungen, die Identifikation von Barrieren sowie die Nutzung digitaler Technologien wie Gesundheits-Apps.
Das Hauptziel ist es, relevante Barrieren und deren Ursachen in KMU zu identifizieren, Lösungsmöglichkeiten zu eruieren und das Potenzial der Digitalisierung zur Förderung von BGM zu bewerten.
Es wird eine quantitative empirische Untersuchung durchgeführt, die auf einer Online-Befragung von 202 Geschäftsführern basiert und mittels Faktorenanalyse sowie logistischer Regression ausgewertet wird.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu BGM und KMU, eine Hypothesenbildung, eine detaillierte Beschreibung der empirischen Studie sowie eine Diskussion der Ergebnisse mit Handlungsempfehlungen.
Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie BGM-Barrieren, KMU-spezifische Herausforderungen, E-Health, partizipativer Führungsstil und die Rolle der Geschäftsleitung definiert.
In KMU ist der Geschäftsführer oft Eigentümer und steuert das Unternehmen aufgrund flacher Hierarchien wesentlich direkter, was ihm eine Schlüsselrolle bei der Implementierung von BGM-Maßnahmen zuweist.
Entgegen der ursprünglichen Annahme zeigte die Analyse, dass ein gesunder Lebensstil des Geschäftsführers die Wahrscheinlichkeit der BGM-Umsetzung im Unternehmen signifikant verringert, was eine weitere theoretische Untersuchung erfordert.
Die Digitalisierung wird als innovativer Lösungsansatz betrachtet, um KMU-spezifische Ressourcenprobleme zu mildern, auch wenn bisher erst ein geringer Teil der befragten KMU Web 2.0-Technologien für das BGM nutzt.
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