Bachelorarbeit, 2017
39 Seiten, Note: 11
1. Einführung
2. Grundlagen von Controlling und Inhouse Consulting
2.1. Definition und Funktionalität von Controlling
2.2. Definition und Funktionalität von Inhouse Consulting
3. Analyse von Controlling und Inhouse Consulting
3.1. Kongruenz und Divergenz beider Aufgabenbereiche
3.2. Unterschiede in der Implementierung in Bezug auf Organisationsformen
3.3. Implementierungsnutzen beider Bereiche im Unternehmen
4. Implementierungsstand des Inhouse Consultings als Trend in Unternehmen
4.1. Implementierungstand von Inhouse Consulting Units in Bezug auf DAX-30
4.2. Vor- und Nachteile einer Make-or-Buy Entscheidung
5. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Bachelorthesis untersucht die theoretischen und praktischen Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede zwischen Controlling und Inhouse Consulting. Ziel der Arbeit ist es, auf Basis einer kritischen Analyse aktueller Trends in Deutschland zu eruieren, inwieweit diese beiden Bereiche als komplementäre Instrumente der Unternehmenssteuerung fungieren oder sich gegenseitig substituieren können.
3.1. Kongruenz und Divergenz beider Aufgabenbereiche
Der gemeinsame, zeitlich versetzte Ursprung von Controlling und IC liegt im Prüfungswesen, heute bekannt als Rechnungswesen. Die dort sichergestellte Finanzlage stellt eine Informationsgrundlage der Controller-Tätigkeit dar und ist gleichermaßen für eine erfolgreiche Beratung unverzichtbar. Die allgemeinen Aufgaben einer Beratung bestehen in der Ermittlung innerbetrieblicher Schwachstellen und Beseitigung dieser durch geplante Maßnahmen unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit, Produktivität, Rentabilität sowie adaptierbaren Lösung von Unternehmensproblemen. Ähnlich zu Controlling-Aufgaben strebt das IC in der Management-, Finanz-, IT- und Personalberatung nach sowohl strategischer als auch operativer Optimierung.
Darunter zählen die Entwicklung von strategischen Unternehmens- oder Bereichsstrategien sowie Prozess- und Organisationsoptimierung im operativen Planungshorizont. Zusätzlich arbeitet das IC an der Unternehmensentwicklung, bzw. Organisationsentwicklung und Gestaltung von Produktportfolios sowie Steuerungs- oder Kommunikationssystemen. In der Controlling-Perspektive ist strategische und operative Einteilung inhaltlich bedingt und trennt Unternehmensplanung von der Unternehmensführung. Auch das Controlling versucht strategisch das Unternehmenspotential nachhaltig auszuschöpfen und den angestrebten künftigen Idealzustand eines Unternehmens in Form von Vision oder Leitbild sicherzustellen.
1. Einführung: Es wird die Relevanz von Controlling und Inhouse Consulting als strategische Instrumente zur Unternehmenssteuerung und Krisenabwehr in einem volatilen Marktumfeld dargelegt.
2. Grundlagen von Controlling und Inhouse Consulting: Dieses Kapitel definiert beide Bereiche begrifflich und erörtert ihre funktionale Bedeutung sowie ihr Aufgabenprofil innerhalb einer Organisation.
3. Analyse von Controlling und Inhouse Consulting: Hier werden Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede in der Aufgabenstellung und Implementierung in verschiedenen Organisationsformen detailliert untersucht.
4. Implementierungsstand des Inhouse Consultings als Trend in Unternehmen: Das Kapitel betrachtet den Verbreitungsgrad von Inhouse Consulting bei DAX-30 Unternehmen und analysiert die Entscheidungsfaktoren einer Make-or-Buy-Strategie.
5. Fazit und Ausblick: Abschließend werden die zentralen Ergebnisse zusammengefasst und Perspektiven für eine effiziente organisatorische Verzahnung beider Bereiche aufgezeigt.
Controlling, Inhouse Consulting, interne Unternehmensberatung, Unternehmenssteuerung, Make-or-Buy, Strategie, Prozessoptimierung, Organisation, DAX-30, Managementberatung, Synergieeffekte, Führungsrationalität, Ressourceneffizienz, Projektabwicklung, Unternehmensentwicklung.
Die Arbeit analysiert das Verhältnis zwischen Controlling und Inhouse Consulting und untersucht deren spezifische Rollen, Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede bei der Beratung und Steuerung von Großunternehmen.
Die Schwerpunkte liegen auf der begrifflichen Definition, der organisatorischen Einbettung, der Analyse von Implementierungsmodellen (Make-or-Buy) und dem aktuellen Trend der internen Beratung in deutschen Konzernen.
Ziel ist es, zu klären, ob sich Controlling und Inhouse Consulting ergänzen (komplementär) oder ob ein Bereich den anderen ersetzen kann (substitutiv) und wie eine optimale organisatorische Gestaltung aussieht.
Die Arbeit basiert auf einer normativen Ausarbeitung, die sich auf bestehende Fachliteratur, aktuelle Definitionen und empirische Studien stützt, um einen theoretischen Vergleich anzustellen.
Im Hauptteil erfolgt eine detaillierte Analyse der Aufgabenbereiche, eine Untersuchung verschiedener Organisationsformen für diese Einheiten sowie eine Bewertung von Make-or-Buy-Entscheidungen im Kontext der Projektvergabe.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Inhouse Consulting, Controlling, Strategie, Make-or-Buy, Unternehmenssteuerung und Prozessoptimierung geprägt.
Die Organisationsform entscheidet über die Unabhängigkeit, den Informationszugriff und die Akzeptanz der Beratungseinheit, was maßgeblich den Erfolg der Lösungsentwicklung beeinflusst.
Während der Controller häufig stark in Kontroll- und Planungszyklen sowie Informationssysteme eingebunden ist, fokussiert sich der Inhouse Consultant auf projektbasierte Problemstellungen und Lösungsentwicklungen.
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