Bachelorarbeit, 2016
47 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Lage
3 Die Bucht mit ihrer Natur und Umwelt
3.1 Flora und Fauna
3.2 Gezeiten
3.3 Vom Damm zur Brücke
4 Stadt oder Dorf
5 Geschichte
5.1 Vorwort
5.2 Anfänge
5.3 Wechsel zwischen Blütezeiten und Untergänge
5.4 Gefängnis und Kampf um Anerkennung
5.5 20. und 21. Jahrhundert
6 Architektur
6.1 Notre Dame sous Terre
6.2 Abteikirche
6.3 « La Merveille »
6.3.1 Refektorium
6.3.2 Kreuzgang
6.3.3 Rittersaal
6.3.4 Gästesaal
6.3.5 Vorratskeller und Almosensaal
7 Tourismus
8 Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den historischen und architektonischen Erhalt des Mont-Saint-Michel als UNESCO-Weltkulturerbe unter Berücksichtigung seiner ökologischen Herausforderungen. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, wie die Bewahrung des Inselcharakters trotz menschlicher Eingriffe und Massentourismus nachhaltig gesichert werden kann.
3.3 Vom Damm zur Brücke
Durch die Verbreitung der Salzweiden kam es immer mehr zur Versandung. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass der Zufluss des Meeres mehr Kraft besitzt als der Rücklauf. Dies bedeutet, dass die Flut mehr anschwemmt als die Ebbe zurück nehmen kann (vgl. Simonnet 1989: 10).
In den Jahren 1856 bis 1863 wurde der Fluss Couesnon kanalisiert (vgl. Quétel 2005: 160). Dazu kam, dass der Dammbau im Jahr 1874 genehmigt wurde. Trotz dem Entgegenwirken der staatlichen Behörden für den Schutz von Kunstwerken wurde 1877 eine Staudammstraße mit einer Länge von 800 Meter erbaut, welche die Eindeichung und das Anlegen von Poldern noch mehr beschleunigte und erst 1935 vervollständigt wurde (vgl. Decaëns 1981: 7). Eine Vereinigung der Freunde des Mont-Saint-Michel hatte schon 25 Jahre lang dafür gekämpft, dass der Fels weiterhin eine Insel bleibt (vgl. Simonnet 1989: 10). Mithilfe der Gefangenen, die die Schwerstarbeit leisteten, wurde der Bau innerhalb eines Jahr fertiggestellt. Zu den Gefangenen werde ich im Kapitel 5 Geschichte weitere Informationen geben.
1 Einleitung: Einführung in die Bedeutung und die Bedrohung des Mont-Saint-Michel als UNESCO-Weltkulturerbe sowie die Zielsetzung der Arbeit.
2 Lage: Beschreibung der geografischen Verortung des Mont-Saint-Michel und der historischen Zuordnung zu Normandie oder Bretagne.
3 Die Bucht mit ihrer Natur und Umwelt: Analyse der ökologischen Besonderheiten der Bucht, insbesondere Flora, Fauna, Gezeitenphänomene und das Bauprojekt zur Behebung der Versandung.
4 Stadt oder Dorf: Beleuchtung der zivilen Siedlungsgeschichte am Fuße des Klosters, inklusive der sozialen Strukturen und wirtschaftlichen Spezialitäten.
5 Geschichte: Umfassende chronologische Darstellung der Entwicklung des Berges von der Gründung im Jahr 708 bis zum 21. Jahrhundert.
6 Architektur: Detaillierte Betrachtung der baulichen Besonderheiten des Klosterkomplexes und dessen Ebenenstruktur.
7 Tourismus: Untersuchung der Entwicklung vom Pilgerort zum internationalen Touristenmagneten und der damit verbundenen Besucherzahlen.
8 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Schutzmaßnahmen für das UNESCO-Weltkulturerbe und der zukünftigen Sicherung des Inselstatus.
Mont-Saint-Michel, UNESCO-Weltkulturerbe, Gezeiten, Versandung, Klosterbau, Architektur, Geschichte, Mittelalter, Tourismus, Inselcharakter, Denkmalschutz, Normandie, Bautechnik, Restaurierung, Pilgerfahrt.
Die Arbeit behandelt den Erhalt des Mont-Saint-Michel als historisches Denkmal und UNESCO-Weltkulturerbe unter besonderer Berücksichtigung der ökologischen Herausforderungen durch Versandung.
Die zentralen Themen umfassen die Geschichte des Klosterbergs, die architektonische Struktur, die Gezeitenphänomene sowie die touristische Bedeutung.
Das Ziel ist es zu beleuchten, wie der Kampf um den Erhalt des Mont-Saint-Michel als Insel durch menschliche Eingriffe und moderne Technik geführt wurde und heute gesichert wird.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse historischer sowie aktueller Quellen zur Baugeschichte und Umwelt des Ortes.
Im Hauptteil werden die geologischen Gegebenheiten der Bucht, die historische Chronologie der Abtei, die architektonische Gestaltung und das Problem des Massentourismus detailliert erläutert.
Wichtige Begriffe sind Mont-Saint-Michel, Weltkulturerbe, Gezeiten, Architektur, Restaurierung, Geschichte und Versandung.
Der frühere Straßendamm verhinderte den natürlichen Wasserfluss und führte zur zunehmenden Versandung, wodurch der Mont-Saint-Michel drohte, seine Eigenschaft als Insel dauerhaft zu verlieren.
„La Merveille“ wird als technisches Wunder bezeichnet, da es im 13. Jahrhundert dreistöckig und sehr kompakt direkt an den Felsen gebaut wurde.
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