Bachelorarbeit, 2017
90 Seiten, Note: 1,0
Die Bachelor-Thesis befasst sich mit dem Persönlichen Budget für Menschen mit Behinderung und analysiert die nutzenstrukturierenden Bedingungen aus der Perspektive der Nutzer*innen. Ziel ist es, die Bedingungen zu identifizieren, die die Inanspruchnahme des Persönlichen Budgets beeinflussen und somit die tatsächliche Nutzung fördern oder behindern.
Die Arbeit beginnt mit einer Einordnung der relevanten Begrifflichkeiten wie Behinderung, Selbstbestimmung und Rehabilitation und Teilhabe. Anschließend wird das Persönliche Budget in seiner konzeptionellen Entwicklung, seinen sozialrechtlichen Grundlagen und seiner Bedeutung im Paradigmenwechsel der Behindertenhilfe beleuchtet. Der aktuelle Forschungsstand zu Nutzen und Nutzung des Persönlichen Budgets wird dargelegt.
Die Nutzer*innenforschung, die im Mittelpunkt der Arbeit steht, wird im Detail vorgestellt, mit Fokus auf das Forschungsdesign, die Datenerhebungsmethode (problemzentriertes Interview) und die Auswertungsmethode (qualitative Inhaltsanalyse).
Die empirischen Ergebnisse der Studie werden präsentiert und diskutiert, wobei die nutzenstrukturierenden Bedingungen auf der Ebene des subjektiven Relevanzkontextes, des institutionellen Relevanzkontextes und auf der Makroebene untersucht werden. Schließlich werden Handlungsempfehlungen zur Optimierung der Inanspruchnahme des Persönlichen Budgets abgeleitet.
Persönliches Budget, Behinderung, Selbstbestimmung, Teilhabe, Nutzer*innenforschung, qualitative Forschung, problemzentriertes Interview, Relevanzkontext, nutzenstrukturierende Bedingungen, Handlungsempfehlungen.
Es ist eine Geldleistung, die es Menschen mit Behinderung ermöglicht, notwendige Unterstützungsleistungen selbstbestimmt einzukaufen, anstatt Sachleistungen zu erhalten.
In Deutschland besteht der Rechtsanspruch auf das Persönliche Budget seit dem 1. Januar 2008 gemäß SGB IX.
Es fördert die Selbstbestimmung und Wahlfreiheit, da die Nutzer als Arbeitgeber fungieren und selbst entscheiden, wer ihnen wann und wie hilft.
Bürokratische Hürden, mangelnde Beratung, institutionelle Widerstände und die Überforderung mit der Arbeitgeberrolle können die Inanspruchnahme erschweren.
Der Wechsel weg von einem defizitorientierten hin zu einem sozialen Verständnis von Behinderung, bei dem Teilhabe und Selbstbestimmung im Mittelpunkt stehen.
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