Diplomarbeit, 2005
115 Seiten, Note: 1,7
Vorwort
1 Einführung in die Thematik
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Definitionen und Abgrenzungen
1.2.1 Private Banking versus Retail Banking
1.2.2 Definition des Financial Planning
1.2.3 Abgrenzung zu anderen Geschäftsfeldern
2 Die Bedeutung des Financial Planning
2.1 Ursprung und Einordnung der privaten Finanzplanung
2.2 Kunden des Financial Planning
2.2.1 Zielgruppen
2.2.2 Marktpotenzial
2.3 Nutzen der privaten Finanzplanung
2.3.1 Nutzen aus Kundensicht
2.3.2 Nutzen aus Anbietersicht
3 Inhalt und Prozess des Financial Planning
3.1 Inhalt des Financial Planning
3.1.1 Teilgebiete
3.1.2 Grundsätze ordnungsmäßiger Finanzberatung
3.1.3 Grundsätze ordnungsmäßiger Finanzplanung
3.2 Der Prozess und seine Instrumente
3.2.1 Die Phasen des Financial Planning
3.2.2 Financial Planning in der Praxis
4 Zusammenfassung und Ausblick
Die Diplomarbeit zielt darauf ab, einen allumfassenden Überblick über die Beratungsdienstleistung Financial Planning zu geben, wobei sowohl theoretische Aspekte als auch die praktische Umsetzung analysiert werden, um als Entscheidungshilfe für Finanzdienstleister und Kunden zu dienen.
Definition nach Tilmes
„Financial Planning ist eine ganzheitliche Beratungsdienstleistung, die als ein systematisch koordinierter Planungsprozess – bestehend aus Auftragsvergabe, Datenaufnahme, Analyse und Planung , Dokumentation, Betreuung mit Realisierung und periodischer Kontrolle - organisiert ist.
Financial Planning soll Privatpersonen in ihren möglichen Rollen als wirtschaftlich handelnde Individuen, Haushalt oder Unternehmer in die Lage versetzen, ihre durch den Eintritt oder die Erwartung bestimmter Lebensereignisse ausgelösten finanziellen Ziele zu konkretisieren und unter Berücksichtigung der spezifischen finanziellen, rechtlichen persönlichen und familiären Ausgangslage sowie externer Rahmenbedingungen optimal zu erreichen.
Financial Planning ist auf Basis der Grundsätze ordnungsmäßiger Finanzplanung durchzuführen“
Einführung in die Thematik: Dieses Kapitel definiert Financial Planning, grenzt es von verwandten Konzepten wie Private Banking ab und erläutert die Problematik klassischer Beratungsansätze.
Die Bedeutung des Financial Planning: Es werden Ursprung, Zielgruppen und das Marktpotenzial von Financial Planning sowie der Nutzen aus der Perspektive von Kunden und Anbietern erörtert.
Inhalt und Prozess des Financial Planning: Der Hauptteil beschreibt die inhaltlichen Teilgebiete (Liquidität, Vorsorge, Vermögen), etablierte Normensysteme und den phasenbasierten Prozess der Finanzplanung, illustriert durch ein Praxisbeispiel.
Zusammenfassung und Ausblick: Dieses Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Financial Planning Marktes.
Financial Planning, Private Finanzplanung, Private Banking, Vermögensberatung, Finanzplanungsprozess, Altersvorsorge, Vermögensmanagement, Liquiditätsmanagement, Kundenbindung, Cross-Selling, Grundsätze ordnungsmäßiger Finanzplanung, Honorarberatung, Finanzdienstleister, Marktanalyse, Lebensphasenkonzept
Die Arbeit befasst sich mit dem Financial Planning als ganzheitliche Beratungsdienstleistung im gehobenen Privatkundensegment.
Zu den Kernbereichen zählen die theoretische Einordnung des Financial Planning, der Abgrenzung zu anderen Bankdienstleistungen, der Prozess der Finanzplanung sowie die Analyse des Nutzens für Kunden und Anbieter.
Das Ziel ist es, einen umfassenden Überblick über Financial Planning zu geben, um sowohl theoretische Grundlagen als auch die praktische Umsetzung im Bankenalltag fundiert darzustellen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Fallbeispielen, um den Finanzplanungsprozess in der Praxis und die Einhaltung professioneller Grundsätze zu erläutern.
Der Hauptteil gliedert sich in die Bedeutung des Financial Planning, die detaillierte Beschreibung der Inhalte und Prozesse sowie die praktische Anwendung anhand eines konkreten Kundenbeispiels.
Kernbegriffe sind Financial Planning, Vermögensmanagement, Finanzberatung, Kundenbindung, Honorarberatung und Prozessoptimierung.
Im Gegensatz zur produktorientierten Anlageberatung zeichnet sich Financial Planning durch eine ganzheitliche, bedürfnisorientierte Analyse und Planung über alle Vermögens- und Lebensbereiche des Kunden aus.
Das Honorar dient der Sicherung der Unabhängigkeit und Neutralität des Beraters, wodurch Interessenkonflikte vermieden werden sollen, die bei provisionsbasierten Modellen entstehen können.
Sie dienen als verpflichtende Normen für Finanzplaner in Deutschland, um eine qualitativ hochwertige, ethische und kundenorientierte Beratung sicherzustellen.
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