Bachelorarbeit, 2017
79 Seiten, Note: 1,6
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau und Vorgehensweise
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Definition FinTech
2.2 Geschäftsmodell eines Kreditinstituts
2.3 Das SWOT-Modell als Analysemethode
2.4 Aufstellen von Anforderungen
3 FinTech-Markt in Deutschland
3.1 Beispiel N26
3.2 Beispiel Auxmoney
4 Analyse der Chancen und Risiken für die Geschäftsmodelle von Kreditinstituten unter Anwendung der SWOT-Analyse
4.1 Stärken und Schwächen der Geschäftsmodelle von Kreditinstituten
4.2 Chancen und Risiken für Geschäftsmodelle von Kreditinstituten durch FinTechs
4.3 Zusammenfassende Matrixdarstellung des SWOT-Modells
4.4 Überprüfung der Anforderungen
5 Handlungsempfehlungen für Kreditinstitute
6 Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht, ob FinTech-Unternehmen als disruptive Konkurrenz oder als Chance für traditionelle Bankmodelle zu bewerten sind, und leitet daraus Handlungsempfehlungen für Kreditinstitute ab.
2.1 Definition FinTech
Der Begriff FinTech ist eine Kombination aus Financial Services und Technology. Die Geschäftsmodelle der FinTechs sind teilweise sehr unterschiedlich, deshalb gibt es keine einheitliche und geschlossene Definition. Grundsätzlich werden unter dem Begriff innovative technologische Lösungen für die Bereitstellung von Finanzprodukten durch Nicht-Banken verstanden. Als Finanzinnovationen werden neue Lösungen bezeichnet, die einen Fortschritt hinsichtlich der Kostensenkung, Risikoreduktion oder Bedürfnisbefriedigung der Nachfrager bringen.
Anbieter sind meist Start Ups. Der Begriff FinTech wird oft mit dem anbietenden Unternehmen gleichgesetzt. Auch im Rahmen dieser Arbeit wird unter dem Begriff FinTech der Anbieter der Technologie verstanden.
FinTechs bieten App-basierte oder webbasierte Anwendungen an. Diese sind intuitiv bedienbar, einfach aufgebaut, schnell und unkompliziert. Die Anwendungen sind auf die Ansprüche des modernen, internetaffinen Kunden zugeschnitten. Der Kundennutzen steht im Fokus.
Die Vorgehensweise von FinTechs lässt sich folgendermaßen beschreiben: Teile der Wertschöpfungskette von Banken werden herausgelöst. Davon sind primär die Prozesse betroffen, die ohne Schwierigkeiten standardisiert darstellbar sind. Demnach beschränken sich die von FinTechs angebotenen Produkte bisher hauptsächlich auf solche, die ohne regulatorische Hürden bzw. Banklizenz angeboten werden können.
Im nächsten Schritt werden diese Prozesse automatisiert. Durch die Automatisierung können Transaktionskosten gesenkt werden. Damit treten neue Akteure mit modernen und günstigen Lösungen als Konkurrenten in den Markt der Finanzprodukte ein, der lange Zeit nur von Banken abgedeckt wurde.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Digitalisierung im Finanzsektor ein, stellt die Problemstellung sowie das Ziel der Arbeit dar und erläutert den methodischen Aufbau.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die zentralen Begriffe FinTech und Geschäftsmodell einer Universalbank definiert sowie das für die Analyse gewählte SWOT-Modell eingeführt.
3 FinTech-Markt in Deutschland: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über den aktuellen Status des FinTech-Marktes in Deutschland und analysiert zwei Best-Practice-Beispiele.
4 Analyse der Chancen und Risiken für die Geschäftsmodelle von Kreditinstituten unter Anwendung der SWOT-Analyse: Es erfolgt eine detaillierte interne Analyse der Stärken und Schwächen von Banken sowie eine externe Analyse der durch FinTechs entstehenden Chancen und Risiken.
5 Handlungsempfehlungen für Kreditinstitute: Basierend auf der Analyse werden strategische Handlungsoptionen für Banken formuliert, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
6 Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse und Beantwortung der Forschungsfrage hinsichtlich des disruptiven Potenzials von FinTechs.
FinTech, Digitalisierung, Geschäftsmodell, Kreditinstitute, Universalbanken, SWOT-Analyse, Disruption, Innovation, Banklizenz, N26, Auxmoney, Finanzdienstleistungen, Kundennutzen, Strategie, Kooperation.
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen von FinTech-Unternehmen auf die traditionellen Geschäftsmodelle von Banken in Deutschland.
Die Themen umfassen die Definition von FinTechs, das Bankgeschäft im digitalen Wandel, eine SWOT-Analyse der Marktsituation sowie eine strategische Bewertung der Wettbewerbsverhältnisse.
Es soll geklärt werden, ob FinTechs eine echte disruptive Bedrohung für Banken darstellen oder ob sie eher Kooperationspartner für eine Weiterentwicklung sind.
Die Autorin verwendet das SWOT-Modell, um interne Stärken und Schwächen der Banken den externen Chancen und Risiken durch FinTechs gegenüberzustellen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Marktanalyse, eine SWOT-basierte Chancen-Risiken-Untersuchung sowie Handlungsempfehlungen für Banken.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie FinTech, Digitalisierung, Bankenstrategie, Innovation und Disruption beschreiben.
Weil FinTechs durch Automatisierung und Fokus auf den Kundennutzen Prozesse effizienter und kostengünstiger abwickeln können als traditionelle, teils träge Bankstrukturen.
Sie sind regulatorische Hürden. Während viele FinTechs als reine Vermittler agieren, ist der Erwerb einer Vollbanklizenz (wie bei N26) ein Meilenstein für die Erweiterung des Leistungsspektrums.
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