Masterarbeit, 2015
85 Seiten, Note: 1,3
Nach einer wahren Begebenheit
Vorwort
1 Einleitung
1.1 Syntaktische Interoperabilität
1.2 Semantische Interoperabilität
2 Zielsetzung
3 Methodenbeschreibung
3.1 Vorstellung des Aktionsplans AMTS
3.2 Vorstellung der Player
3.2.1 HL7
3.2.2 IHE
3.2.3 AkdÄ
3.2.4 NRW-Projekt
3.2.5 epSOS
4 Synthese AkdÄ-Medikationsplan, Medikationsplan 2.0+ und IHE Pharmacy
4.1 Die Akteure im Einzelnen
4.1.1 Prescription placer
4.1.2 Pharmaceutical adviser
4.1.3 Medication dispenser
4.1.4 Medication administration Informer
4.1.5 Prescription repository
4.1.6 Pharmaceutical advice repository
4.1.7 Dispensed medication repository
4.2 Informationsentitäten
4.2.1 Prescription
4.2.2 Dispensed medication information
4.2.3 Administration of medication
4.2.4 Pharmaceutical advice
5 Use Cases
5.1 Die Use Cases im Überblick
5.2 Ambulante Versorgung
5.2.1 Arztpraxis
5.2.1.1 Ersterstellung eines Medikationsplans in der Arztpraxis
5.2.1.2 Aktualisierung eines Medikationsplans in der Arztpraxis
5.2.1.3 Zusammenführung eines Medikationsplans in der Arztpraxis
5.2.1.4 CDA-Dokument
5.2.2 Apotheke
5.2.2.1 Ersterstellung eines Medikationsplans in der Apotheke
5.2.2.2 Aktualisierung eines Medikationsplans in der Apotheke
5.2.2.3 Zusammenführung eines Medikationsplans in der Apotheke
5.2.2.4 CDA-Dokument
5.3 Stationäre Versorgung
5.3.1 Krankenhaus
5.3.1.1 Ersterstellung eines Medikationsplans im Krankenhaus
5.3.1.2 Aktualisierung eines Medikationsplans im Krankenhaus
5.3.1.3 Zusammenführung eines Medikationsplans im Krankenhaus
5.3.1.4 CDA-Dokument
5.3.2 Nachsorgeeinrichtung
5.3.2.1 Ersterstellung eines Medikationsplans in der Nachsorgeeinrichtung
5.3.2.2 Aktualisierung eines Medikationsplans in der Nachsorgeeinrichtung
5.3.2.3 Zusammenführung eines Medikationsplans in der Nachsorgeeinrichtung
5.3.2.4 CDA-Dokument
6 Potenzialanalyse der Use Cases unter Berücksichtigung der Prinzipien der neuen Institutionenökonomik
6.1 Grundprinzipien der neuen Institutionenökonomik
6.1.1 Verfügungsrechte (Property Rights)
6.1.2 Transaktionskostenansatz
6.1.3 Principal-Agent-Theorie
6.1.4 Vertragstheorie
6.2 Zusammenhang zwischen den Use Cases und Institutionenökonomik
6.3 Vorschlag zur Messung der Potenziale
7 Fazit
Diese Arbeit zielt darauf ab, Anwendungsfälle (Use-Cases) für den Medikationsplan 2.0+ zu entwickeln und diesen mittels internationaler Standards wie HL7 und IHE in den intersektoralen Behandlungsprozess zu integrieren. Ein wesentlicher Fokus liegt dabei auf der wissenschaftlichen Fundierung der Effizienzpotenziale durch die Neue Institutionenökonomik.
1.2 Semantische Interoperabilität
Um die Eineindeutigkeit der ausgetauschten Informationen zu gewährleisten, ist ein abgestimmter und von allen Beteiligten anerkannter Katalog erforderlich, der es ermöglicht, dass die Information, die der Sender gibt, auch so beim Empfänger ankommt, wie der Sender sie gemeint hat. Für die Medikation gibt es jedoch bislang keine konsentierten internationalen Vorgaben, bestenfalls Empfehlungen. Die inhaltliche Verständigung soll deshalb über SNOMED CT® realisiert werden, welcher der „umfassendste mehrsprachige klinische Terminologieindex der Welt“4 ist, und damit ein eindeutiges Codesystem bietet, das die Basis für die semantische Ausgestaltung der Kommunikation sein soll.
Das „TermInfo-Projekt“ befasst sich innerhalb der HL7-Organisation mit dieser Thematik5.
SNOMED CT® ist ein Terminologieindex, der viele gesundheitsspezifische Begriffe und deren Relationen zueinander abbildet. In diesem Zusammenhang spricht man von Konzepten (Entitäten) und deren Beziehung zueinander. Die Entitäten sind Ihrerseits wieder sog. Achsen zugeordnet (z. B. Medikation), so dass mit SNOMED CT® ein System besteht, mittels dessen semantische Interoperabilität sichergestellt werden kann, sofern der Katalog, den Anforderungen entsprechend, vollständig ist.
1 Einleitung: Beschreibt die Entstehung des Medikationsplans 2.0+ sowie die Grundlagen der syntaktischen und semantischen Interoperabilität in medizinischen Informationssystemen.
2 Zielsetzung: Definiert die Ziele zur Verbesserung der AMTS und der intersektoralen Kommunikation sowie die Entwicklung der entsprechenden Use Cases.
3 Methodenbeschreibung: Erläutert das methodische Vorgehen unter Einbeziehung des Aktionsplans AMTS, relevanter Akteure wie IHE und HL7 sowie der Anwendung der Neuen Institutionenökonomik.
4 Synthese AkdÄ-Medikationsplan, Medikationsplan 2.0+ und IHE Pharmacy: Analysiert die Akteure und Informationsentitäten innerhalb des IHE-Pharmacy-Rahmens und ordnet diese dem deutschen Gesundheitssystem zu.
5 Use Cases: Stellt die verschiedenen Szenarien für die Medikationsprozesse in Praxis, Apotheke und stationärer Versorgung im Detail dar, inklusive technischer XML-Beispiele.
6 Potenzialanalyse der Use Cases unter Berücksichtigung der Prinzipien der neuen Institutionenökonomik: Analysiert die Effizienz der Prozesse mithilfe von Verfügungsrechten, Transaktionskosten und der Prinzipal-Agent-Theorie.
7 Fazit: Fasst zusammen, dass die intersektorale Medikationsplanung nicht nur medizinisch sinnvoll, sondern durch die Vermeidung von Informationsverlusten auch ökonomisch effizient ist.
Medikationsplan, Arzneimitteltherapiesicherheit, AMTS, Interoperabilität, HL7, IHE, CDA, Neue Institutionenökonomik, Transaktionskosten, Prinzipal-Agent-Theorie, eHealth, Prozessoptimierung, Medikationsanamnese, Patientencompliance, Standardisierung
Das Hauptziel ist die Entwicklung und Spezifikation von Use Cases für einen standardisierten, intersektoralen Medikationsplan 2.0+, um die Arzneimitteltherapiesicherheit zu fördern.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Standardisierung des Datenaustauschs zwischen den Sektoren sowie die ökonomische Bewertung dieser Prozesse anhand der Neuen Institutionenökonomik.
Der Autor kombiniert Literaturrecherche, die Anwendung technischer Spezifikationen (IHE, HL7, CDA) und eine ökonomische Potenzialanalyse mittels Transaktionskostentheorie.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Akteure und Entitäten, die detaillierte Darstellung von Use Cases (z.B. Ersterstellung, Aktualisierung) in verschiedenen Versorgungssektoren sowie deren institutionenökonomische Analyse.
Es geht primär darum, Informationsverluste an den Schnittstellen des Behandlungsprozesses zu eliminieren, die häufig zu Medikationsfehlern führen.
Die ökonomischen Vorteile werden durch eine Zeitersparnis bei der Medikationsanamnese hergeleitet, da standardisierte Datenformate den manuellen Dokumentationsaufwand drastisch reduzieren.
Sie dient als Analysewerkzeug, um Transaktionskosten und Informationsasymmetrien im Medikationsprozess messbar und somit ökonomisch bewertbar zu machen.
Der Autor argumentiert, dass die aktuelle Offline-Strategie mittels Barcode-Lösungen aufgrund fehlender zentraler Koordination und Inkonsistenzen bei der Datenpflege zu fehleranfällig ist.
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