Masterarbeit, 2016
143 Seiten, Note: 1,0
Einleitung
1 Vergleichbare Ansätze
1.1 Nachhaltigkeitszeichen
1.2 True Price
1.3 Trucost
1.4 Goodguide
2 Best Practice Price
2.1 Konzept
2.1.1 Konzept
2.1.2 Umsetzung
2.1.3 Erwartete Ergebnisse
2.2 Produktionsfaktoren
2.2.1 Soziale Kosten von Land und Landnutzung
2.2.2 Soziale Kosten von Arbeit
2.2.3 Soziale Kosten der Erschöpfung natürlicher Ressourcen
2.2.4 Weitere Faktoren
2.3 Grenzen und Chancen
2.4 Gestaltungsbedarf
3 Corporate Design
3.1 Corporate Identity
3.1.1 Corporate Image
3.1.2 Corporate Behaviour
3.1.3 Corporate Communication
3.2 Branding
3.3 Corporate Design
3.3.1 Name
3.3.2 Logo
3.3.3 Farbe
3.3.4 Typografie
3.3.5 Gestaltungsraster
3.3.6 Visuelle Konstanten
3.3.7 Bilderwelten
3.3.8 Piktogramme
4 Zielgruppe
4.1 Marktsegmentierung
4.2 Semiometrie
4.3 Die Zielgruppe der Bio-Affinen
5 Umsetzung
5.1 Positionierung der Marke Best Practice Price
5.1.1 Funktionale und emotionale Positionierung
5.1.2 Mentor als Markenidee
5.1.3 Die Persönlichkeit von Best Practice Price
5.2 Corporate Design
5.2.1 Name
5.2.2 Logo
5.2.3 Hausfarben
5.2.4 Hausschriften
5.2.5 Gestaltungsraster
5.2.6 Gestaltungskonstanten
5.2.7 Bilderwelt
5.2.8 Piktogramme
5.3 Medien
5.3.1 Best Practice App
5.3.2 Website
5.3.3 Style Guide
6 Reflexion und Ausblick
Die Arbeit untersucht das Konzept "Best Practice Price" (BPP) als Werkzeug für nachhaltigere Konsumentscheidungen, indem sie soziale Kosten von Produkten messbar macht und diese Erkenntnisse in eine zielgruppenorientierte Corporate Identity und ein Corporate Design überführt.
1.1 Nachhaltigkeitszeichen
Unter „Nachhaltigkeitszeichen“ (wahlweise auch Nachhaltigkeitssiegel, Ökolabel, Umweltsiegel, Umweltkennzeichen oder Umweltzeichen) versteht man geschützte Symbole und Bezeichnungen, die auf mehr ökologische Transparenz im Markt abzielen, indem sie für die relative Umweltfreundlichkeit eines Produktes bürgen oder auf bestimmte umweltrelevante Eigenschaften eines Produktes hinweisen. Auf der einen Seite soll dadurch dem Verbraucher aufgezeigt werden, welche Produkte nachhaltiger sind als entsprechende Konkurrenzprodukte und auf der anderen Seite soll Unternehmen ein Anreiz zur Verbesserung ihrer Produkte in nachhaltigkeitsrelevanten Aspekten gegeben werden (Rennings, Rammer und Oberndorfer 2008, 81f.).
Das Portal „Label-Online“ der Verbraucher Initiative listet bei einer Suche derzeit 330 Nachhaltigkeitszeichen. Diese Zahl bezieht sich auf die in Deutschland vergebenen Zeichen. Den Großteil dieser Zeichen wertet das Portal als „Besonders Empfehlenswert“ (247 Stück). Zweck der Suchmaschine ist es, Konsumenten einen Weg durch den „Labeldschungel“ zu weisen. So stehen 16 Kategorien zur Auswahl, um die Suche weiter einzugrenzen. Diese reichen von „Bauen und Wohnen“ bis „Betriebsabläufe“. (Verbraucher Initiative 2015a)
Einleitung: Einführung in die Problematik nachhaltiger Kaufentscheidungen und Vorstellung des Konzepts "Best Practice Price" als Lösungsansatz.
1 Vergleichbare Ansätze: Übersicht bestehender Methoden wie Nachhaltigkeitszeichen, True Price, Trucost und Goodguide hinsichtlich ihrer Wirkungsweise.
2 Best Practice Price: Detaillierte Darstellung des BPP-Konzepts, der Modellierung von Produktionsfaktoren und der kritischen Reflexion des Ansatzes.
3 Corporate Design: Theoretische Grundlagen der Corporate Identity und des Corporate Designs als Fundament für die praktische Markenentwicklung.
4 Zielgruppe: Marktanalyse und Anwendung der Semiometrie zur Bestimmung der Zielgruppe der "Bio-Affinen".
5 Umsetzung: Strategische Positionierung der Marke BPP sowie konkrete Gestaltung des Corporate Designs und der Medien (App, Website, Style Guide).
6 Reflexion und Ausblick: Zusammenfassende Betrachtung der erarbeiteten Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Anwendungsmöglichkeiten des Modells.
Best Practice Price, Nachhaltigkeit, Soziale Kosten, Corporate Design, Corporate Identity, True Pricing, Konsumverhalten, Nachhaltigkeitszeichen, Markenpersönlichkeit, Semiometrie, Marktsegmentierung, Wertschöpfungskette, Externalitäten, Gestaltungskonstanten, Branding.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem konzeptionellen Hintergrund und der visuellen Identität des Modells "Best Practice Price", das soziale Kosten in den Produktpreis einbezieht, um nachhaltige Entscheidungen zu erleichtern.
Die Schwerpunkte liegen auf der ökonomischen Bewertung von Nachhaltigkeit (soziale Kosten), der Markenführung durch Corporate Design und der psychografischen Segmentierung von Zielgruppen.
Das Ziel ist es, ein konsistentes visuelles Erscheinungsbild für das Modell "Best Practice Price" zu entwickeln, um das komplexe Konzept für Endkonsumenten verständlich und attraktiv zu positionieren.
Es erfolgt eine fundierte Literaturanalyse bestehender Modelle, kombiniert mit Ansätzen aus der Markenpsychologie (Brand Personality) und der Semiometrie zur Zielgruppenanalyse.
Der Hauptteil analysiert bestehende Nachhaltigkeitsmodelle, erklärt die Berechnung der sozialen Kosten (Produktionsfaktoren) und beschreibt die strategische Entwicklung des Corporate Designs sowie die Umsetzung in digitale Medien.
Die Arbeit wird maßgeblich geprägt durch Begriffe wie Soziale Kosten, Best Practice Price, Corporate Design, Nachhaltigkeit, Markenpersönlichkeit und Semiometrie.
Im Gegensatz zu vielen Labels, die nur einzelne Aspekte betrachten, integriert BPP soziale, ökologische und ökonomische Kosten in einem monetären Verhältniswert, der über die gesamte Wertschöpfungskette berechnet wird.
Diese Zielgruppe zeichnet sich durch ein hohes Interesse an Nachhaltigkeit und eine hohe Affinität zu Werten aus, die mit dem BPP-Ansatz korrelieren, weshalb sie als "Agenten des Wandels" fungieren kann.
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