Doktorarbeit / Dissertation, 2012
59 Seiten, Note: 2:1
Politik - Allgemeines und Theorien zur Internationalen Politik
Die Dissertation untersucht die Verantwortung von Ländern im Kampf gegen internationale Ungleichheit und Armut im Streben nach internationaler Gerechtigkeit. Sie befasst sich mit der Diskrepanz zwischen liberal-nationalistischen und kosmopolitischen Ansichten und analysiert, ob und wie diese Ansätze zusammengeführt werden können, um zu einer gemeinsamen Lösung zu gelangen.
Das erste Kapitel untersucht die bestehenden internationalen Disparitäten und stellt die Debatte zwischen Nationalisten und Kosmopoliten vor. Es werden die zentralen Argumente beider Seiten beleuchtet und die Forschungsfrage der Dissertation formuliert. Das zweite Kapitel widmet sich der kosmopolitischen Sichtweise und analysiert, wie Kosmopoliten die internationalen Beziehungen gestalten möchten. Es werden die Kritikpunkte am Nationalismus und die Bedeutung von internationaler Solidarität und Gerechtigkeit beleuchtet. Das dritte Kapitel befasst sich mit der liberal-nationalistischen Perspektive. Hier werden die Argumente für nationale Autonomie und die ethischen Grenzen von staatlicher Verantwortung im internationalen Kontext erörtert. Das vierte Kapitel analysiert die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Ansätze und versucht einen "Middle Ground" zu finden, der sowohl nationale Interessen als auch internationale Gerechtigkeit berücksichtigt.
Die Dissertation fokussiert auf die Themen Internationale Gerechtigkeit, Internationale Ungleichheit, Armut, Liberal-Nationalismus, Kosmopolitismus, Nationalstaat, Internationale Beziehungen, Ethik, Soziale Verantwortung, Entwicklungszusammenarbeit, Globale Institutionen, und Humanitäre Hilfe.
Nationalisten sehen Verpflichtungen primär innerhalb nationaler Grenzen, während Kosmopoliten argumentieren, dass Bindungen und Gerechtigkeit auf die gesamte Menschheit ausgeweitet werden sollten.
Sie befürworten meist nur barmherzige Hilfe im Falle von Katastrophen, betonen aber ansonsten die Eigenverantwortung der Länder für ihre Entscheidungen.
Sie kritisieren, dass das System oft die nationale Souveränität behindert und Optionen für arme Länder einschränkt, weshalb es unparteiisch reformiert werden muss.
Die Dissertation untersucht im vierten Kapitel einen "Middle Ground", der sowohl nationale Autonomie als auch globale Gerechtigkeit berücksichtigt.
Kosmopoliten fordern, dass das Individuum der zentrale Punkt der ethischen Analyse sein sollte, unabhängig von seiner nationalen Zugehörigkeit.
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