Doktorarbeit / Dissertation, 2012
59 Seiten, Note: 2:1
Politik - Allgemeines und Theorien zur Internationalen Politik
Chapter 1: Introduction
1a) International Disparities
1b) The Debate
1c) Purpose of This Dissertation
1d) Plan
1e) Terms Used
Chapter 2: The Cosmopolitan Argument
2a) What Cosmopolitans Think
2b) Ought Nationalist Exclusive Bonds Be Shelved
2b)i) Charitable Aid
2c) Nationalist Neutrality
2d) Organizations’ Reasonableness
Chapter 3: The Liberal Nationalist Argument
3a) General Outline
3b) International Poverty
3c) National Vs. Individual Concern
3d) Factors to Consider
3e) National Vs. International Concern
3e)i) Accountability
3f) The Nation
3g) Charitable Obligations
Chapter 4: The Middle Ground
4a) General Outline
4b) National Autonomy
4c) Obligations
4d) Extending Obligations
4e) Exclusive Ties and Ethics
4f) Section Summary
Chapter 5: Conclusion
Die Dissertation untersucht das Spannungsfeld zwischen liberal-nationalistischen und kosmopolitischen Sichtweisen in Bezug auf internationale Gerechtigkeit und globale Armut. Ziel ist es, eine „Mittelposition“ (middle ground) zu definieren, die sowohl die Bedeutung nationaler Identität und Autonomie anerkennt als auch die Notwendigkeit globaler Verantwortung für die Ärmsten betont.
1a) International Disparities
International impoverishment is ever-increasing. About fifty per cent of the global population today survives on less than two dollars per day (Altman and Wellman 2009; 15). Consequently these people are unable to command even the most basic necessities like food, clean water or shelter to ensure their subsistence, which in turn loots them of the prospects of ever fulfilling their desires (Altman and Wellman 2009; 15). For example when analysing infant mortality, the number of children who die around the time of childbirth is twenty times higher in South Asia and Sub-Saharan Africa than in the developed rich industrial countries (BBC 2011:http://www.stwr.org/poverty-inequality/statistics-world-inequality.html).
Also according to the World Bank Study of 2002, the richest fifty million people in Europe and North America have the same income as 2.7 billion poor people in South Asia and Sub-Saharan Africa (BBC 2011; http://www.stwr.org/poverty-inequality/key-facts.html). Furthermore in the 1998 Study on “Consumption for Human Development”, it was found that twenty per cent of the population in developed countries consumed eighty-six per cent of the world's Gross Domestic Product (GDP) (BBC 2011; http://www.stwr.org/poverty-inequality/key-facts.html).
Chapter 1: Introduction: Dieses Kapitel führt in das Thema der internationalen Armut und die Debatte zwischen Nationalisten und Kosmopoliten ein und erläutert die Forschungsfrage sowie die verwendeten Begriffe.
Chapter 2: The Cosmopolitan Argument: Es werden die Argumente des Kosmopolitismus dargelegt, wobei der Fokus auf dem Individuum als primärem ethischem Maßstab und der Forderung nach universeller Gerechtigkeit liegt.
Chapter 3: The Liberal Nationalist Argument: Hier wird die nationalistische Perspektive analysiert, die den Wert nationaler Bindungen, Souveränität und die Verantwortung innerhalb nationaler Grenzen in den Mittelpunkt stellt.
Chapter 4: The Middle Ground: Dieses Kapitel erarbeitet eine vermittelnde Position, die shared accountability nutzt, um nationale Autonomie mit globaler Gerechtigkeitsverantwortung in Einklang zu bringen.
Chapter 5: Conclusion: Die abschließende Betrachtung unterstreicht, dass eine Symbiose aus liberalem Nationalismus und kosmopolitischer Gerechtigkeit notwendig und möglich ist, insbesondere durch demokratische Reformen.
Internationale Gerechtigkeit, Kosmopolitismus, Liberaler Nationalismus, Globale Armut, Shared Accountability, Nationale Souveränität, Individuelle Ethik, Internationale Wirtschaft, Patriotismus, Soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte, Demokratie, Wohlstandsverteilung, Identität, Ethische Verantwortung.
Die Arbeit untersucht die moralischen Verpflichtungen reicher Nationen gegenüber der globalen armen Bevölkerung und analysiert, wie zwei gegensätzliche politische Theorien – Nationalismus und Kosmopolitismus – in diesem Kontext miteinander in Einklang gebracht werden können.
Die Themenfelder umfassen internationale wirtschaftliche Disparitäten, die ethische Bedeutung nationaler Grenzen, die Rolle von Wohltätigkeit versus struktureller Gerechtigkeit und die Frage der geteilten Verantwortung.
Das Ziel ist es, eine „Mittelposition“ zu identifizieren, in der das Streben nach globaler Gerechtigkeit nicht zwangsläufig das Recht auf nationale Autonomie und demokratische Selbstverwaltung untergräbt.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse, bei der Argumente führender Vertreter des Kosmopolitismus (wie Nogueira) und des liberalen Nationalismus (wie Miller) gegenübergestellt und im Hinblick auf ihre Anwendbarkeit im heutigen globalen Kontext evaluiert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der kosmopolitischen Position, die Kritik des liberalen Nationalismus und die Entwicklung der vermittelnden Synthese, die durch konkrete Beispiele wie die Auswirkungen der internationalen Wirtschaftspolitik (SAPs) gestützt wird.
Die zentralen Begriffe sind Shared Accountability (geteilte Rechenschaftspflicht), internationale Gerechtigkeit, nationale Souveränität und die Abgrenzung zwischen reiner Wohltätigkeit und strukturellen Pflichten.
Das System wird als strukturierender Faktor gesehen, der die Handlungsspielräume armer Nationen einschränkt und damit die rein nationalistische Argumentation, Arme seien allein für ihr Schicksal verantwortlich, infrage stellt.
Demokratie wird als notwendige Voraussetzung angesehen, um shared accountability legitim zu machen, da sie sicherstellt, dass staatliches Handeln tatsächlich den Interessen der Bürger entspricht.
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