Diplomarbeit, 2004
97 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung und Zielsetzung der Arbeit
1.1 Motivation
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Stand der Forschung und Technik
2.1 Vorstellung und Vergleich verschiedener Lohnarten
2.1.1 Zeitlohn
2.1.2 Akkordlohn
2.1.3 Prämienlohn
2.1.3.1 Arten von Prämien
2.1.3.2 Kombinierte Prämie
2.1.4 Zeitlohn mit Leistungsbeurteilung
2.1.5 Lohn mit Zielvereinbarung
2.1.6 Sonstige neuere Lohnformen
2.2 Motivationstheorien und Anreizproblematik
2.2.1 Motivations- und Bedürfnistheorien
2.2.1.1 Bedürfnishierarchie von Maslow
2.2.1.2 Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg
2.2.1.3 Interpretation
2.2.2 Arbeitsanreize
2.2.3 Weitere arbeitsökonomische Ansätze
2.2.3.1 Nutzenmaximierung des Individuums
2.2.3.2 Voraussetzungen für leistungsstimulierende Wirkung von Vergütung
2.3 Übersicht über den Stand der Technik
2.3.1 Modelle zur rationalen Wahl der geeigneten Entlohnungsform
2.3.1.1 Vorstellung der SEPOL-Methode
2.3.1.2 Ablauf der SEPOL-Methode
2.3.1.3 Bewertung
2.3.2 Beispiele erfolgreich eingeführter Prämiensysteme
2.3.2.1 Anwendungsbeispiel der SEPOL-Methode
2.3.2.2 Einführung eines Bonussystems in einem Unternehmen der Metallindustrie
2.3.2.3 Bonus-Entlohnung im Produktionsbereich der Siemens AG
2.3.2.4 Einführung von Prämienentlohnung im Formenbau bei der Siemens AG
2.3.2.5 Leistungsabhängige Entlohnung bei der Firma Müller Aufzüge
2.3.3 Ablaufplan zur Einführung neuer Entlohnungskonzepte
3. Das Unternehmen NAME Werkzeugbau
3.1 Gegenstand der Unternehmung
3.2 Prozesse und Abläufe im Unternehmen
3.3 Personalstruktur
3.4 Problemfelder im Unternehmen, welche Zeitdruck für die Mitarbeiter schaffen und besondere Flexibilität sowie hohe Reaktionsgeschwindigkeiten erfordern
3.5 Derzeitige Entgeltgestaltung im Unternehmen
3.5.1 Vorstellung
3.5.2 Bewertung
3.6 Anforderungen an ein neues Entgeltsystem
3.7 Definition der Ziele, die durch das neue Entgeltsystem erreicht werden sollen
3.8 Auftrags- und Kostenstruktur im Unternehmen
4. Eigene Ansätze für ein Prämienmodell für die Firma NAME Werkzeugbau
4.1 Workshop zur Klärung und Behebung der eruierten Problemfelder
4.2 Ziele und Prinzipien
4.3 Vorschlag 1: Kombinierte Prämie aus kennzahlenbasierter Gruppenprämie und Einzelprämie nach Leistungsbeurteilung
4.3.1 Beschreibung
4.3.2 Vorteile dieses Systems
4.3.3 Nachteile dieses Systems
4.3.4 Beispielrechnungen
4.4 Vorschlag 2: kennzahlenbasierte Einzelprämie
4.4.1 Beschreibung
4.4.2 Vorteile dieses Systems
4.4.3 Nachteile dieses Systems
4.4.4 Beispielrechnungen
4.5 Vorschlag 3: Einzelprämie aufgrund kombinierter Bewertung
4.5.1 Beschreibung
4.5.2 Vorteile dieses Systems
4.5.3 Nachteile dieses Systems
4.5.4 Beispielrechnungen
5. Umsetzung des neuen Modells und Empfehlungen zur Einführung
5.1 Grundlagen zur Berechnung der auszuschüttenden Prämienhöhe
5.2 Übergangsregelungen
5.3 Probephase
6. Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, für ein mittelständisches Unternehmen im Bereich Form- und Werkzeugbau ein umsetzbares Entlohnungs- und Prämienmodell zu entwickeln. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie durch ein motivierendes Vergütungssystem die geforderte hohe Flexibilität und Reaktionsgeschwindigkeit der Mitarbeiter unterstützt und mit den Unternehmenszielen in Einklang gebracht werden kann.
2.3.1.1 Vorstellung der SEPOL-Methode
Die SEPOL-Methode (= standardisierte Evaluierung und Planung optimaler Leistungsentlohnungssysteme) ist eine Methode zur Entscheidungsunterstützung des Managements bei der Wahl der Entlohnungsform. Sie ist auf eine rationale Steuerung von Entscheidungsprozessen gerichtet mit dem Ziel der Verbesserung von Qualität und Akzeptanz der Entscheidungsergebnisse. Ihr liegen u. a. die Motivationstheorien von Maslow und Herzberg zugrunde.
Die SEPOL-Methode stützt sich auf die bei der Lösung komplexer Entscheidungsprobleme vielfach bewährte Nutzwertanalyse. Sie besteht aus vier Komponenten: dem Entlohnungsformregister, dem Zielkriterienregister, Grundsätzen für die Kriteriengewichtung und dem Selektionstrichter.
1. Einleitung und Zielsetzung der Arbeit: Einführung in die Problematik des sich wandelnden Marktumfelds und Definition der Ziele zur Entwicklung eines leistungsfördernden Entlohnungsmodells.
2. Stand der Forschung und Technik: Überblick über theoretische Lohnformen, Motivationstheorien und bewährte methodische Ansätze zur Entscheidungsfindung wie die SEPOL-Methode.
3. Das Unternehmen NAME Werkzeugbau: Detaillierte IST-Analyse der betrieblichen Strukturen, Prozesse sowie der aktuellen Probleme hinsichtlich Zeitdruck und Entlohnung.
4. Eigene Ansätze für ein Prämienmodell für die Firma NAME Werkzeugbau: Vorstellung und Diskussion von drei konkreten Entwürfen für ein neues Prämiensystem, basierend auf den Ergebnissen eines Workshops.
5. Umsetzung des neuen Modells und Empfehlungen zur Einführung: Strategische Empfehlungen zur praktischen Implementierung, Berechnungsgrundlagen und organisatorische Übergangsregelungen.
6. Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick: Resümee der erarbeiteten Lösungsansätze und Einschätzung des Potenzials zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.
Entlohnungsmodell, Prämienlohn, Werkzeugbau, Mitarbeiterleistung, Leistungsbeurteilung, Anreizsysteme, Motivationsfaktoren, Arbeitsorganisation, Unternehmenserfolg, SEPOL-Methode, Produktivität, Flexibilität, Zielvereinbarung, Kennzahlen, Vergütung
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption eines neuen, leistungsorientierten Entlohnungs- und Prämienmodells für einen mittelständischen Werkzeugbaubetrieb, um die Motivation und Flexibilität der Mitarbeiter zu steigern.
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse von Lohnformen, psychologischen Motivationstheorien, der Untersuchung betriebsspezifischer Abläufe im Werkzeugbau sowie der praktischen Ausarbeitung von Prämienvorschlägen.
Das Ziel ist es, ein Modell zu entwickeln, das individuelle Anstrengungen der Mitarbeiter direkt mit dem Erreichen wichtiger Unternehmensziele (wie Termintreue und Qualität) koppelt.
Die Arbeit nutzt unter anderem die SEPOL-Methode (standardisierte Evaluierung und Planung optimaler Leistungsentlohnungssysteme) sowie eine Nutzwertanalyse zur rationalen Auswahl geeigneter Prämienansätze.
Der Hauptteil analysiert die aktuelle Situation des Unternehmens "NAME Werkzeugbau", identifiziert Schwachstellen im Betriebsablauf und präsentiert drei verschiedene Vorschläge für Entlohnungsmodelle.
Die zentralen Begriffe sind Entlohnungsmodell, Prämienlohn, Mitarbeiterleistung, Produktivität, Anreizsysteme und Werkzeugbau.
Da im modernen Werkzeugbau die Arbeitsabläufe oft durch unbeeinflussbare Zeiten und häufig wechselnde Einzelfertigung geprägt sind, ist ein klassischer Akkordlohn meist ungeeignet und kann sogar kontraproduktiv wirken.
Die Gruppenprämie soll den Teamgeist fördern und sicherstellen, dass übergeordnete Unternehmensziele wie die Einhaltung von Terminen und Kostenvorgaben gemeinsam verfolgt werden.
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