Examensarbeit, 2005
87 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
2. Das Baden und die Kunst des Schwimmens im Altertum
2.1 Die Anfänge des Schwimmens
2.2 Die Griechen
2.2.1 Das Gymnasium der Griechen
2.3 Die Römer und ihre Badeanstalten
2.3.1 Der Verfall römischer Badekultur
3. Das deutsche Mittelalter
3.1 Schwimmen im Mittelalter
3.2 Die Germanen
3.3 Übergang zur Neuzeit: Humanismus
4. Neuzeit
4.1 Absolutismus
4.2 Aufklärungszeit
4.3 Die Halloren
4.4 Bedeutende Methodiker dieser Zeit
4.4.1 Orionzo de Bernardi
4.4.2 GutsMuths
4.4.3 General Ernst von Pfuel
4.5 Schulschwimmen in der Neuzeit
5. Schwimmen im 20. Jahrhundert
5.1 Kurt Wiessner
5.2 Nationalsozialismus
5.3 Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches
5.4 Anfängerschwimmen nach Gerhard Lewin
5.5 Anfängerschwimmen nach Kurt Wilke
6. Rückblick über die Entwicklung der Schwimmarten und der Technik
7. Techniken heute
7.1 Brustschwimmen
7.1.1 Undulationstechnik
7.1.2 Gleittechnik
7.2 Kraulschwimmen
7.3 Rückenschwimmen
7.4 Schmetterlingsschwimmen
7.5 Startsprünge
7.5.1 Grabstart (Greifstart)
7.5.2 Trackstart (Schrittstart)
7.5.3 Der Armschwungstart
7.5.4 Der Hockstart
7.5.5 Rückenstart
7.6 Wenden
7.6.1 Kippwende
7.6.2 Bewegungsbeschreibung der Kippwende
7.6.3 Rollwende für Kraul- und Rückenkraulschwimmen
7.6.4 Bewegungsbeschreibung der Rollwende des Kraulschwimmens
7.6.5 Bewegungsbeschreibung der Rollwende beim Rückenschwimmen
8. Schwimmen lernen heute
8.1 Schwimmen - Das grundlegende Bewegungsproblem
8.2 Optimales Lernalter
8.2.1 Babyschwimmen
8.2.2 Schwimmen im frühen Vorschulalter (1-3 Jahre)
8.2.3 Schwimmen im mittleren Vorschulalter (4-5 Jahre)
8.2.4 Schwimmen im älteren Vorschulalter (5-6 Jahre)
8.2.5 Schwimmen im frühen Schulalter (6-8 Jahre)
8.3 Bereiche und Ziele des Anfängerschwimmens
8.3.1 Wassergewöhnung
8.3.2 Wasserbewältigung
8.4 Spiel- und Übungsgeräte im Anfängerunterricht
8.4.1 Stabile Spiel- und Übungsgeräte
8.4.2 Bewegliche Spiel- und Übungsgeräte
8.5 Wahl der ersten Schwimmart
8.5.1 Kraulschwimmen
8.5.2 Brustschwimmen
8.5.3 Rückenschwimmen
9. Organisation von Schwimmunterricht
9.1 Organisationsformen
9.2 Sicherheitsaspekte beim Schwimmunterricht
9.3 Vorbereitung von Schwimmunterrichtsstunden
9.4 Vermitteln einer Schwimmtechnik
10. Ausblick in die Zukunft
11. Bewertende Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung des Schwimmens als Kulturtechnik und analysiert aktuelle pädagogische Konzeptionen für das Anfängerschwimmen im Schulalltag. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, wie Kinder durch gezielte methodische Ansätze und die Nutzung von Spiel- und Übungsformen sicher und angstfrei zum Schwimmen hingeführt werden können.
2.1 Die Anfänge des Schwimmens
Schon unsere Vorfahren wussten von den wohltuenden Wirkungen des Wassers. Ein hoher gesundheitsfördernder und hygienischer Wert wurde dem kostbaren Nass zugesprochen. So badeten die Ägypter mehrmals täglich, um durch Reinheit zu Gesundheit, Leben und Dauer zu erlangen. Außer diesen hygienischen Funktionen wussten die Urvölker, dass das Wasser auf der einen Seite zum Überleben notwendig ist, auf der anderen jedoch die verborgene Gefahr des Ertrinkens steckt.
In allen Gesellschaftsordnungen und in allen Bereichen der Erde, in denen Menschen an Gewässern lebten, war das Schwimmen eine bedeutende und mitunter lebenswichtige Kunst. Das Schwimmen hatte aber auch in Verbindung mit der Nahrungsversorgung und kriegerischen Auseinandersetzungen eine große Bedeutung.7
Dass in der Frühzeit geschwommen wurde, belegen alte Höhlenmalereien. Die ältesten, die einen Schwimmer zeigen, stammen aus der Sahara. In Libyschen Höhlen, dort wo heute nur noch Sand ist, fand man Zeichnungen aus der Steinzeit, auf der das Brustschwimmen abgebildet ist. Die Felsmalereien stammen von unseren Vorfahren, die kurz nach Ende der letzten Eiszeit lebten, und sind etwa 8000 Jahre alt.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Bedeutung des Schwimmens als Kulturtechnik und führt in die Relevanz des Themas für die heutige schulische Praxis ein.
2. Das Baden und die Kunst des Schwimmens im Altertum: Dieses Kapitel behandelt die Anfänge des Schwimmens in frühen Hochkulturen sowie die Badekultur der Griechen und Römer.
3. Das deutsche Mittelalter: Der Inhalt fokussiert sich auf die Bedeutung des Schwimmens im Mittelalter, die Rolle der Germanen und den Einfluss des Humanismus auf die Leibeserziehung.
4. Neuzeit: Das Kapitel beschreibt die Entwicklung der Leibeserziehung und der Methodik des Schwimmens durch wegweisende Persönlichkeiten wie GutsMuths und General von Pfuel.
5. Schwimmen im 20. Jahrhundert: Hier werden die methodischen Ansätze von Kurt Wiessner, die Rolle des Schwimmens im Nationalsozialismus sowie die Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg aufgezeigt.
6. Rückblick über die Entwicklung der Schwimmarten und der Technik: Dieses Kapitel fasst die Evolution der verschiedenen Schwimmstile und deren technische Reglementierung zusammen.
7. Techniken heute: Die Ausführungen erläutern die modernen Ausführungen von Brust-, Kraul-, Rücken- und Schmetterlingsschwimmen sowie Start- und Wendetechniken.
8. Schwimmen lernen heute: Der Inhalt widmet sich dem optimalen Lernalter, den Zielen des Anfängerschwimmens und dem Einsatz von Spiel- und Übungsgeräten.
9. Organisation von Schwimmunterricht: Dieses Kapitel behandelt die pädagogischen und organisatorischen Rahmenbedingungen, inklusive Sicherheitsaspekten und Unterrichtsvorbereitung.
10. Ausblick in die Zukunft: Hier werden aktuelle Herausforderungen, wie die Zunahme von Nichtschwimmern und die Schließung von Bädern, diskutiert.
11. Bewertende Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die Bedeutung der Schwimmfähigkeit für die Gesundheit und Sicherheit in jedem Alter.
Schwimmen, Anfängerschwimmen, Wassergewöhnung, Wasserbewältigung, Schwimmtechnik, Sportunterricht, Historische Entwicklung, Wasser, Methodik, Schwimmarten, DLRG, Schulsport, Auftriebshilfen, Sicherheit, Sportpädagogik.
Die Arbeit befasst sich mit der historischen Entwicklung des Schwimmens als Kulturtechnik und analysiert gleichzeitig moderne Konzeptionen für die Vermittlung dieser Fertigkeit im Anfängerunterricht.
Zu den Schwerpunkten gehören die Schwimmgeschichte vom Altertum bis zur Neuzeit, die technischen Grundlagen der verschiedenen Schwimmarten sowie die pädagogische Organisation von Schwimmunterricht.
Das Ziel ist es, den Wandel des Schwimmens zu verdeutlichen und aufzuzeigen, wie Kinder heute durch spielerische Methoden und gezielte Organisation sicher und effektiv schwimmen lernen können.
Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse sporthistorischer Quellen sowie auf die Auswertung aktueller didaktischer Konzeptionen und methodischer Lehrwerke zum Anfängerschwimmen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse und einen praktischen Teil, der Techniken, Lernaltersstufen, Organisationsformen und die Wahl der passenden Anfangsschwimmart behandelt.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Schwimmen lernen, Wassergewöhnung, Wasserbewältigung, Didaktik, Sportpädagogik und historische Entwicklung definiert.
Die Wassergewöhnung ist die essenzielle Basis, um Kindern die Angst vor dem Element zu nehmen und sie behutsam an die physikalischen Eigenschaften wie Auftrieb und Wasserwiderstand heranzuführen.
Spielgeräte dienen dazu, die Hemmschwelle abzubauen, Ängste durch Ablenkung zu reduzieren und die Freude an der Bewegung im Wasser aktiv zu fördern.
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