Masterarbeit, 2017
131 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Master-Thesis
2. Subjektives Wohlbefinden
2.1 Exkurs: Aufbau des Gehirns
2.2 Bewusstsein, Wahrnehmung und Wirklichkeit
2.2.1 Neuronale Grundlage und daraus entstehende Betrachtungen
2.2.2 Neuroplastizität und Lernen
2.3 Menschliche Grundbedürfnisse
2.4 Aufmerksamkeit und Achtsamkeit
2.4.1 Bestandteile der Aufmerksamkeit und Achtsamkeit
2.4.2 Neuronale Auswirkung und Bewusstseinsintegration
3. Motivationale Schemata
3.1 Konsistenzregulation, Inkonsistenz und deren Formen
3.2 Vermeidungsziele und Annäherungsziele
3.2.1 Unbewusste und bewusste Vermeidungsziele
3.2.2 Annäherungsziele
3.2.3 Motivation und Flow
3.2.4 Qualitative Unterschiede zwischen Annäherungs- und Vermeidungszielen
4. Methodenanalyse
4.1 Aufbau der Analyse
4.1.1 Ziel und Ansatz der Methoden
4.1.2 Methodenbeschreibung
4.1.3 Formblatt
4.2 Methoden im Kontext „Unbewusste Vermeidungsziele“
4.2.1 Methode 1 – Atemmeditation
4.2.2 Methode 2 – Biographiearbeit mit Identities
4.2.3 Methode 3 – BodyScan
4.2.4 Methode 4 – Dissoziationstherapie
4.2.5 Methode 5 – Durch die Stärkebrille sehen
4.2.6 Methode 6 – Schrank der Erinnerungen
4.2.7 Methode 7 – Sicheren Ort schaffen
4.2.8 Methode 8 – Strategie evozieren und auspacken
4.2.9 Methode 9 – Vergangene Erfahrungen aufspüren
4.2.10 Methode 10 – Wahrnehmungspositionen
4.2.11 Methode 11 – Wertearbeit
4.3 Methoden im Kontext „Bewusste Vermeidungsziele“
4.3.1 Methode 1 – Decision Destroyer
4.3.2 Methode 2 – Effiziente Motivations-Strategie anpassen und installieren
4.3.3 Methode 3 – Fastbelief
4.3.4 Methode 4 – Gedankenstopp
4.3.5 Methode 5 – Glaubenssätze
4.3.6 Methode 6 – Mapping Across
4.3.7 Methode 7 – Motivations-Strategie evozieren und auspacken
4.3.8 Methode 8 – Motivations-Strategie spiegeln
4.3.9 Methode 9 – Positive Portfolio
4.3.10 Methode 10 – Selbstbildarbeit
4.3.11 Methode 11 – „So-Sein“ vs. „etwas ab und zu tun“
4.3.12 Methode 12 – Polaritäten & Parts Integration
4.3.13 Methode 13 – Verankern einer positiven Erfahrung
4.3.14 Methode 14 – Ways of Being
4.4 Methoden im Kontext „Annäherungsziele“
4.4.1 Methode 1 – Better possible Self
4.4.2 Methode 2 – Gefühls- und Gedankentagebuch
4.4.3 Methode 3 – Modelllernen
4.4.4 Methode 4 – Motivations-Strategie elizitieren
4.4.5 Methode 5 – New Behavior Generator
4.4.6 Methode 6 – Selbstreflexion: Positive Aktivitäten für Flow nutzen
4.4.7 Methode 7 – Standard-Swish
4.4.8 Methode 8 – Stärken auf neue Weise einsetzen
4.4.9 Methode 9 – Stärkengespräch
4.4.10 Methode 10 – Timeline
4.4.11 Methode 11 – Vom Problem zum Ziel mit Submodalitäten
4.4.12 Methode 12 – Wohlformulierte Ziele
4.4.13 Methode 13 – Zielarbeit auf der Timeline
4.4.14 Methode 14 – Zielfragen und logische Ebenen
4.5 Übergeordnete Methoden
4.5.1 Methode 1 – Entspannungstechniken
4.5.2 Methode 2 – Fragetechniken
4.5.3 Methode 3 – Hausaufgaben
4.5.4 Methode 4 – Positiver Tagesrückblick
4.5.5 Methode 5 – Rubikon-Modell
4.5.6 Methode 6 – Selbstbeobachtung
4.5.7 Methode 7 – Teilearbeit
4.6 Kritische Bewertung der ausgewählten Methoden
5. Schlussbetrachtung
5.1 Zusammenfassung und Fazit
5.2 Ausblick
Die vorliegende Masterarbeit verfolgt das Ziel, das subjektive Wohlbefinden zu steigern, indem sie einen systematischen Methoden-Katalog erarbeitet, der den Transformationsprozess von unbewussten Vermeidungszielen hin zu bewussten Annäherungszielen unterstützt.
2.1 Exkurs: Aufbau des Gehirns
Der Abschnitt beschäftigt sich mit dem biologischen Aufbau des Gehirns und soll ein Grundwissen vermitteln, auf das im Laufe der Arbeit immer wieder verwiesen und in den inhaltlichen Kontext integriert wird.
Das Schalenmodell ist ein vereinfachtes Modell des Aufbaus des Gehirns. Der innere Kern, entwicklungsgeschichtlich gesehen auch älteste Teil, ist das Stammhirn. Dieses ist direkt mit den Nervensträngen des Rückenmarks verbunden. Über dem inneren Kern schichten sich das limbische System und, als äußerste Schicht, die Großhirnrinde. Die Großhirnrinde wird im Weiteren ‚Cortex‘ bezeichnet.
Das Stammhirn ist hauptsächlich für die körperlichen Prozesse, Instinkte und Reflexe verantwortlich. Auch erlerntes Verhalten, was mit der Zeit so verinnerlicht wurde, dass es zu einem instinktiven Verhalten übergegangen ist, wird durch das Stammhirn abgerufen.
Bei der zweiten Schicht handelt es sich um das limbische System. Dieses ist verantwortlich für Stimmungen, Gefühle, Ausdruck und Anpassung eines Menschen. Zudem beinhaltet es die Amygdala, den ‚Sitz der Angst‘, die Hippocampi, in denen Gedächtnisinhalte gebildet und Informationsübertragungen zur Langzeitspeicherung durchgeführt werden.
Unter dem limbischen System findet sich das Zwischenhirn. Im Zwischenhirn sind der Hypothalamus und der Thalamus lokalisiert.
Der Hypothalamus wird auch als Zentrum des Nervensystems bezeichnet. Er steuert einerseits viele motivationale Zustände und ist andererseits ein ausschlaggebendes Zentrum für die Kontrolle des vegetativen Nervensystems.
Der Thalamus liegt oberhalb des Hypothalamus und stellt die größte Struktur des Zwischenhirns dar. Sämtliche Informationen laufen durch den Thalamus, um an den Cortex zu gelangen.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung der Arbeit ein, die den Übergang von Vermeidungszielen hin zu Annäherungszielen zur Steigerung des subjektiven Wohlbefindens thematisiert.
2. Subjektives Wohlbefinden: Das Kapitel beleuchtet die neurobiologischen, psychologischen und strukturellen Grundlagen des subjektiven Wohlbefindens sowie die Bedeutung der Aufmerksamkeit.
3. Motivationale Schemata: Hier werden die theoretischen Konzepte von Konsistenz, Inkonsistenz sowie die Differenzierung zwischen Vermeidungs- und Annäherungszielen detailliert erörtert.
4. Methodenanalyse: Dies ist der praktische Hauptteil, der verschiedene Coaching-Methoden kategorisiert und ihre Anwendung zur Transformation von Vermeidungszielen beschreibt.
5. Schlussbetrachtung: Das Kapitel bietet eine kurze inhaltliche Zusammenfassung der Arbeit und schließt mit einem Fazit sowie einem Ausblick ab.
Subjektives Wohlbefinden, Vermeidungsziele, Annäherungsziele, Coaching, Literaturanalyse, Bewusstsein, Konsistenzregulation, Neuroplastizität, Aufmerksamkeit, Achtsamkeit, Motivationale Schemata, NLP, Positive Psychologie, Methoden-Katalog, Selbstbeobachtung.
Die Arbeit befasst sich mit der Verbesserung des subjektiven Wohlbefindens durch eine systematische Veränderung von motivationalen Strukturen – konkret dem Weg von Vermeidungszielen hin zu Annäherungszielen.
Die Schwerpunkte liegen auf neurobiologischen Grundlagen des Gehirns, der Bedeutung menschlicher Grundbedürfnisse, der Rolle von Aufmerksamkeit und Achtsamkeit sowie der Analyse von Coaching-Methoden.
Das primäre Ziel ist die Erarbeitung eines strukturierten Methodenkatalogs, der Coaches und Klienten dabei unterstützt, unbewusste Vermeidungsstrukturen zu erkennen und in annähernde, ressourcenorientierte Ziele zu überführen.
Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturanalyse, die theoretische Ansätze aus dem Neurolinguistischen Programmieren (NLP), der positiven Psychologie und der kognitiven Verhaltenstherapie synthetisiert.
Im Hauptteil erfolgt eine detaillierte Methodenanalyse, in der eine Vielzahl von Coaching-Methoden systematisch kategorisiert, beschrieben und hinsichtlich ihrer Wirkungsweise und Relevanz bewertet wird.
Wichtige Begriffe sind subjektives Wohlbefinden, Annäherungsziele, Vermeidungsziele, Bewusstwerdung, neurobiologische Grundlagen und Coaching-Ansätze.
Das Rubikon-Modell dient als übergeordneter Rahmen, um verschiedene Phasen der Handlungsentscheidung zu gliedern und den Klienten dabei zu unterstützen, ein Ziel aus dem Zustand der bloßen Intention aktiv in die Umsetzung zu führen.
Diese Unterscheidung ist entscheidend, da sie unterschiedliche Herangehensweisen erfordert: Bei unbewusster Vermeidung steht die Bewusstwerdung im Vordergrund, während bei bewusster Vermeidung gezielte Umstrukturierungs- und Annäherungstechniken angewendet werden können.
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