Masterarbeit, 2017
81 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Problematik der Studieneingangsphase
2.1. Theorien der Person-Umwelt-Passung
2.2. Angebot-Nutzen-Modell
2.3. Vergleich beider Ansätze
2.4. Allgemeine Besonderheiten beim Übergang Schule/Hochschule
2.5. Studieneingangsphase der Mathematik
3. Unterstützungsangebote in der Studieneingangsphase
3.1. Überblick der Angebote und Forschungsergebnisse
3.2. Das Learning Center der WWU
4. Erfolgsfaktoren für das Mathematikstudium
4.1. Motivationale und kognitive Lernvoraussetzungen
4.1.1. Motivation und Interesse
4.1.2. Allgemeine schulische und mathematische Kompetenz
4.1.3. Mathematisches Selbstkonzept und Selbstwirksamkeitserwartung
4.2. Nutzung des Lehrangebots
4.2.1. Quantitative Angebotsnutzung
4.2.2. Qualitative Angebotsnutzung
5. Forschungsvorhaben
5.1. Fragestellungen und Hypothesen
5.2. Forschungszugang
5.3. Stichprobe
5.4. Fragebogenerstellung
5.5. Gütekriterien der Untersuchung
5.6. Verfahren zur Datenanalyse
6. Auswertung
6.1. Darstellung der Ergebnisse
6.1.1. Allgemeine Ergebnisse der Stichprobe
6.1.2. Auswahl der aussagekräftigsten Merkmale
6.1.3. Bekanntheit und Nutzung des Learning Centers
6.1.4. Analyse der Nutzer des Learning Centers
6.1.5. Clusteranalyse
6.2. Ergebnisinterpretation und -diskussion
6.2.1. Allgemeine Ergebnisse der Stichprobe
6.2.2. Auswahl der aussagekräftigsten Merkmale
6.2.3. Bekanntheit und Nutzung des Learning Centers
6.2.4. Analyse der Nutzer des Learning Centers
6.2.5. Clusteranalyse
6.2.6. Methodenreflexion
7. Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Effektivität des "Learning Centers" am Institut für Didaktik der Mathematik und der Informatik (IDMI) der WWU Münster. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, inwieweit das Unterstützungsangebot seine Zielgruppe erreicht und welche Merkmale der Studierenden (motivationale, kognitive und Nutzungsverhalten) mit dem Studienerfolg korrelieren.
1. Einleitung
In Deutschland gibt es eine hohe Nachfrage nach Absolventen der sogenannten MINT-Studiengänge (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik; Berger 2017) sowie einen großen Bedarf an Mathematiklehrern (Osel 2015). Besonders problematisch ist daher, dass in kaum einem anderen Studienfach so viele ihr Studium abbrechen wie in der Mathematik (Heublein et al. 2012; Dieter 2012). Verschiedene Erhebungen zeigen, dass bereits im ersten Studienjahr bis zur Hälfte der Studierenden vorzeitig ihr Studium beenden (Vollstedt et al. 2014; Heublein et al. 2009; Colberg et al. 2016). Am häufigsten geben die Studierenden leistungsbezogene Gründe für die Abbrüche an (Vollstedt et al. 2014; Heublein et al. 2009; Rach 2014). Diese werden wiederum im Wesentlichen auf die Herausforderungen des Übergangs von der Schule zur Hochschule zurückgeführt (Rach 2014; Biehler et al. 2011; Colberg et al. 2016).
Dieser Zusammenhang – die große Nachfrage einerseits und die Problematik der Studieneingangsphase andererseits – zeigt, dass es einen großen Handlungsbedarf gibt. Immer mehr Universitäten und Fachhochschulen bieten daher mittlerweile studienbegleitende Unterstützungsangebote insbesondere für die Studieneingangsphase der Mathematik an (ebd.). Sie haben als Ziel diesen Schwierigkeiten und den hohen Abbruchszahlen entgegenzuwirken. Dementsprechend richten sich die Maßnahmen im Wesentlichen an Studierende, die studienabbruchsgefährdet sind, obwohl sie eigentlich das Potential für ein erfolgreiches Mathematikstudium mitbringen. Eines dieser Unterstützungsangebote ist das Learning Center am Institut für Didaktik der Mathematik und der Informatik (i. F. IDMI) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (i. F. WWU). Es stellt eine Anlaufstelle für Fragen der Studierenden dar und bietet vor allem für das erste Studienjahr zahlreiche Maßnahmen zur Unterstützung an. In der vorliegenden Arbeit wird das Learning Center genauer untersucht.
1. Einleitung: Beschreibt die Problematik hoher Abbruchquoten in MINT-Studiengängen und führt in die Rolle des Learning Centers als unterstützende Maßnahme ein.
2. Problematik der Studieneingangsphase: Erläutert theoretische Modelle (Person-Umwelt-Passung, Angebot-Nutzen) und die besonderen Herausforderungen beim Übergang von der Schule zur Hochschule.
3. Unterstützungsangebote in der Studieneingangsphase: Gibt einen Überblick über bestehende Unterstützungsmaßnahmen und stellt das Learning Center der WWU als Fallbeispiel vor.
4. Erfolgsfaktoren für das Mathematikstudium: Definiert motivationale und kognitive Faktoren sowie die Bedeutung der Angebotsnutzung für den akademischen Erfolg.
5. Forschungsvorhaben: Beschreibt das methodische Vorgehen, die Fragestellungen, die Stichprobengewinnung und die Instrumente der quantitativen Befragung.
6. Auswertung: Präsentiert und diskutiert die empirischen Ergebnisse der Umfrage sowie die Erkenntnisse aus der Clusteranalyse.
7. Fazit und Ausblick: Fasst die wichtigsten Forschungsergebnisse zusammen und leitet Empfehlungen für die Praxis sowie zukünftige Forschungsfragen ab.
Studieneingangsphase, Mathematikstudium, Studienabbruch, Learning Center, Person-Umwelt-Passung, Angebot-Nutzen-Modell, studentische Tutoren, kognitive Lernvoraussetzungen, motivationale Faktoren, Clusteranalyse, quantitative Befragung, Studierenderfolg, MINT-Studiengänge, Selbstwirksamkeit, Lernstrategien.
Die Masterarbeit befasst sich mit der Wirksamkeit von Unterstützungsangeboten für Mathematikstudierende in der kritischen Studieneingangsphase.
Zentrale Felder sind die Ursachen für hohe Studienabbruchquoten, die theoretische Fundierung von Lehr-Lern-Prozessen und die spezifische Evaluation des Learning Centers der WWU Münster.
Das Ziel ist herauszufinden, ob das Learning Center tatsächlich jene Studierende erreicht, die den größten Unterstützungsbedarf haben (Zielgruppenadäquatheit).
Es wurde ein quantitativer Forschungsansatz gewählt, basierend auf einer schriftlichen Befragung unter Studierenden der Veranstaltung "Analysis 2" sowie einer anschließenden Clusteranalyse.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Erfolgsfaktoren (Motivation, Kompetenz, Lernstrategien), die methodische Beschreibung des Forschungsvorhabens und die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten.
Neben dem zentralen Begriff "Learning Center" stehen Begriffe wie "Studieneingangsphase", "Studienerfolg", "Clusteranalyse" und "Selbstwirksamkeitserwartung" im Fokus.
Lehramtsstudierende werden durch spezifische Angebote gezielt adressiert, und die Analyse zeigt, dass diese Gruppe das Learning Center signifikant häufiger nutzt als fachfremde Studierende.
Die Anwendung des Prinzips der minimalen Hilfe durch Tutoren wird zwar didaktisch begründet, führt jedoch teils zu Kritik seitens der Studierenden, die sich eine direktere Unterstützung wünschen.
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