Bachelorarbeit, 2014
119 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Probleme bei der Aktuellhaltung der Technischen Dokumentation
1.2 Integration der Dokumentations-, Änderungs- und Instandhaltungsprozesse
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen zur Technischen Dokumentation, zu den Prozessen und zum Informationssystem
2.1 Grundlagen zur Aktualität der Technischen Dokumentation
2.1.1 Aktualität der Technischen Dokumentation als gesetzliche Anforderung
2.1.2 Aktualität der Technischen Dokumentation als wirtschaftliche Anforderung
2.2 Grundlagen zum Produktlebenszyklus
2.3 Grundlagen zu den Prozessen
2.3.1 Grundlagen zum Dokumentationsmanagement
2.3.2 Grundlagen zum Änderungswesen
2.3.3 Grundlagen zur Instandhaltung
2.4 Grundlagen zu Content Management Systems als angewandtes Dokumentationsmanagementsystem
2.4.1 Voraussetzungen von Dokumentationsmanagementsystemen
2.4.2 Ziele beim Einsatz von Dokumentationsmanagementsystemen
2.4.3 Anforderungen an Dokumentationsmanagementsysteme
2.4.4 Schnittstellenmanagement und Datenaustausch
2.4.5 Content Management Systems
3 Ist-Prozesse und Ableitung des Handlungsbedarfs
3.1 Ist-Prozesse im Produktlebenszyklus
3.1.1 Ist-Prozesse vor der Nutzung der Maschine
3.1.2 Ist-Prozesse in der Änderung der Maschine
3.1.3 Ist-Prozesse in der vorbeugenden Instandhaltung
3.1.4 Ist-Prozesse in der störungsbedingten Instandhaltung
3.1.5 Ist-Prozesse nach der Nutzung der Maschine
3.2 Handlungsbedarf
3.2.1 Fehlende Vereinheitlichung von Dokumentationsregeln
3.2.2 Fehlende Integration aller Prozesse
3.2.3 Nicht genutzte Potenziale von Informationssystemen
3.2.4 Fehlende Bewertungsmethoden
4 Soll-Prozesse und Überprüfung der Anforderungen an das Informationssystem
4.1 Soll-Prozesse im Produktlebenszyklus
4.1.1 Soll-Prozesse vor der Nutzung der Maschine
4.1.2 Soll-Prozesse in der Änderung der Maschine
4.1.3 Soll-Prozesse in der vorbeugenden Instandhaltung
4.1.4 Soll-Prozesse in der störungsbedingten Instandhaltung
4.1.5 Soll-Prozesse nach der Nutzung der Maschine
4.1.6 Aufgaben des Dokumentationsbeauftragten in den Soll-Prozessen
4.1.7 Hardwareseitigen Umsetzungsmöglichkeiten
4.2 Anforderungen an das Informationssystem
4.2.1 Anforderung aus der Interaktion mit anderen Informationssystemen
4.2.2 Anforderung aus der Interaktion mit der eingesetzten Hardware
4.2.3 Anforderung bezüglich der Versionierung
4.2.4 Anforderung bezüglich der Benutzerfreundlichkeit
4.2.5 Anforderung bezüglich der nutzerorientierten Freigabe
4.2.6 Anforderungen bezüglich der Sicherheit der Informationen
4.2.7 Die Notwendigkeit von Dokumentationsregeln
4.3 Eignung von Content Management Systems als Informationssystem
5 Abschließende Bemerkungen
Die Bachelorarbeit zielt darauf ab, ein Konzept zur effektiven Integration von Dokumentations-, Änderungs- und Instandhaltungsprozessen innerhalb des Produktlebenszyklus zu entwickeln, um eine kontinuierliche Aktualität der Technischen Dokumentation durch den Einsatz geeigneter Softwarelösungen (insbesondere Content Management Systeme) zu gewährleisten.
3.1.1 Ist-Prozesse vor der Nutzung der Maschine
Vor der Nutzung der Maschine findet die Bestellung statt, worauf ihre Erstellung beim Lieferanten und ihr Versand folgen. Die Bestellung der Maschine, ihre Erstellung und ihr Versand können somit als die drei Hauptprozesse vor der Nutzung der Maschine angesehen werden.
Die Unternehmensleitung hat dabei vor der Bestellung Zugriff auf das Produktkatalog des Lieferanten und bestimmt, welche Funktionen die Maschine erfüllen muss. Diese Bestellung wird zusammen mit dem gewünschten Datum für den Erhalt der Maschine per Fax gesendet, weil dabei automatisch eine Kopie ausgedruckt und in den Akten abgelegt werden kann. Kann der Lieferant die Maschine zum gewünschten Datum liefern, schickt er eine Zusage. Die Unternehmensleitung sendet dann die konkrete Bestellung, definiert eine Maschinen-ID und erstellt eine Akte unter dieser Maschinen-ID, in der als erstes eine Kopie der konkreten Bestellung in Papierform abgelegt wird. Zusätzlich wird die Bestellung unter der Maschinen-ID im Informationssystem erfasst. Damit ist dann der Bestellvorgang abgeschlossen.
Beim Lieferanten findet nach Erhalt der konkreten Bestellung parallel die Maschinen- und die Dokumententstellung statt. Die darin involvierten Unterlagen lassen sich in interne und externe TD aufteilen, wobei diese in diesem Fall sowohl in Papierform, als auch als PDF vorliegen. Die interne TD wird nach der Maschinenerstellung zusammen mit der externen TD unternehmensintern archiviert und nur die externe TD wird zusammen mit der Maschine versandt.
1 Einleitung: Vorstellung der Relevanz aktueller Technischer Dokumentation für Unternehmen und Darlegung der Zielsetzung, Prozesse besser zu integrieren.
2 Grundlagen zur Technischen Dokumentation, zu den Prozessen und zum Informationssystem: Definition der gesetzlichen und wirtschaftlichen Anforderungen an TD sowie Erläuterung der Zusammenhänge im Produktlebenszyklus und der verschiedenen Prozessbereiche.
3 Ist-Prozesse und Ableitung des Handlungsbedarfs: Detaillierte Darstellung der aktuellen Abläufe in den drei Phasen des PLZ und Identifikation zentraler Schwachstellen wie Medienbrüche und fehlende Vereinheitlichung.
4 Soll-Prozesse und Überprüfung der Anforderungen an das Informationssystem: Entwicklung optimierter, prozessintegrierter Soll-Abläufe und Prüfung der Eignung von Content Management Systemen anhand definierter Anforderungen.
5 Abschließende Bemerkungen: Zusammenfassung der Ergebnisse und Fazit zur Eignung von CMS als Mittel zur Verbesserung der Prozesse sowie Ausblick auf notwendige nächste Schritte.
Technische Dokumentation, Produktlebenszyklus, Instandhaltung, Dokumentationsmanagement, Änderungswesen, Content Management System, Informationssystem, Prozessintegration, Maschinenbau, Dokumentationsregeln, Datenaustausch, Industrie 4.0, Softwarelösung, Versionsmanagement, Verfügbarkeit.
Die Arbeit untersucht, wie Technische Dokumentationen über den gesamten Produktlebenszyklus einer Maschine hinweg aktuell gehalten werden können, um gesetzliche Anforderungen zu erfüllen und betriebliche Abläufe zu effizientieren.
Die zentralen Felder sind das Dokumentationsmanagement, die Instandhaltung von Maschinen und Anlagen, das Änderungswesen sowie der Einsatz von IT-gestützten Informationssystemen zur Prozessoptimierung.
Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines Konzepts zur Integration von Dokumentations-, Änderungs- und Instandhaltungsprozessen durch den Einsatz einer zentralen, prozessintegrierenden Softwarelösung.
Die Arbeit nutzt die Analyse von Ist-Prozessen (Prozessdarstellung), die Identifikation von Defiziten und die daraus folgende Ableitung von Soll-Prozessen, um einen theoretischen Lösungsansatz mittels CMS zu bewerten.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen (PLZ, TD, CMS) erläutert, gefolgt von einer tiefgehenden Analyse der bestehenden Ist-Prozesse und der Entwicklung sowie Validierung verbesserter Soll-Prozesse.
Wichtige Schlüsselbegriffe sind Technische Dokumentation, Produktlebenszyklus, Instandhaltung, Dokumentationsmanagement, Prozessintegration und Content Management System (CMS).
Bei der vorbeugenden Instandhaltung basiert der Prozess auf kontinuierlichen Zustandsdaten, während die störungsbedingte Instandhaltung durch unvorhergesehene Ausfälle gekennzeichnet ist, die oft eine komplexe Ursachenanalyse und nachträgliche Dokumentationsanpassung erfordern.
Die Maschinen-ID dient als zentrales Ordnungsmerkmal im Informationssystem, um alle zugehörigen Dokumente, Änderungen und Instandhaltungsberichte eindeutig einem spezifischen Asset zuzuordnen und auffindbar zu machen.
Papierbasierte Dokumentation führt zu Medienbrüchen, verzögerten Informationsflüssen, unklaren Versionierungszuständen und erschwert die prozessübergreifende Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Abteilungen.
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