Masterarbeit, 2017
152 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Forschungsfrage und Ziel
1.3 Gang der Untersuchung
2 Begriffliche Abgrenzung und theoretische Grundlagen
2.1 Grundbegriffe
2.2 Innovationsprozess und Innovationsmanagement
2.3 Open Innovation als Treiber für Innovationen im digitalen Zeitalter
2.4 Innovationen im Hinblick auf das Bezugsobjekt Bank
3 Innovationsmanagement: Einordnung der Gestaltungsparameter in einen Innovationsprozess
3.1 Screening und Trendanalyse
3.1.1 Megatrends als Impuls für Innovationen
3.1.2 Strategic Foresight aus der Innovationsperspektive
3.2 Ideenfindungund Genese
3.2.1 Innovationsevents
3.2.2 Der Design-Thinking Ansatz
3.2.3 Customer Co-Creation
3.3 Ideenauswahl und Bewertung
3.3.1 Strategische Ausrichtung in Bezug auf den Kunden
3.3.2 Strategische Ausrichtung in Bezug auf eine innovationsfördernde Unternehmenskultur
3.3.3 Strategische Ausrichtung in Bezug auf Organisationsmodelle
3.4 Ideenrealisierung und Umsetzung
3.4.1 Agilität in der Ablauforganisation als Innovationstreiber
3.4.2 Innovationen im Umgang mit FinTechs
3.4.3 Innovation Labs als innovationsfördernde Struktur
4 Strategische Maßnahmen verschiedener Bankengruppen zur Förderung von Innovationen
4.1 Private Großbanken: Deutsche Bank
4.2 Private Großbanken: Commerzbank
4.3 Sparkassen-Finanzgruppe
4.4 Genossenschaftliche Gruppe: DZ-Bank
4.5 Direktbanken: ING-DiBa
5 Beurteilung des Innovationsmanagements der verschiedenen Bankengruppen
6 Fazit
6.1 Zusammenfassende Würdigung
6.2 Ausblick
6.3 Limitationen und weiteres Forschungsinteresse
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, Innovationen im bankspezifischen Kontext einzuordnen und Faktoren sowie Instrumente zu identifizieren, die ein erfolgreiches Innovationsmanagement in Kreditinstituten ermöglichen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie Banken ein effektives Innovationsmanagement bei gleichzeitiger Sicherstellung der Effizienz im Tagesgeschäft in ihr Geschäftsmodell integrieren können, wobei ein besonderer Fokus auf dem Ansatz von Open Innovation in digitalen Ökosystemen liegt.
3.4.1 Agilität in der Ablauforganisation als Innovationstreiber
„Agilität wird heute allgemein verstanden als die höchste Form der Anpassungsfähigkeit einer Organisation. Die Reaktion auf externe Entwicklungen und die anschließende schnelle Aktion innerhalb interner Prozesse und Produktportfolios sind die Voraussetzung dafür, um in einem sich kontinuierlich wandelnden Marktumfeld zu bestehen.“189 Diese Definition von Olbert ist ein Grund, weshalb die Erhöhung der Agilität insbesondere für Banken, die in einem von Veränderung geprägten Umfeld mit disruptiven Entwicklungen agieren, besonders bedeutend ist.
Meyer sieht in unflexiblen Arbeitsprozessen, die geprägt sind von starren Hierarchien, langen Entscheidungswegen und einer veralteten IT-Infrastruktur, die größte Hürde für Innovationen. Unternehmensabläufe effizienter zu gestalten ist wichtig, damit Mitarbeiter mehr Zeit für andere Aufgaben, zum Beispiel kreative Tätigkeiten, haben. Nach Meyer ist Zeitdruck einer der größten Hemmnisfaktoren für Innovationen oder die Durchsetzung neuer Geschäftsmodelle. Ein Mitarbeiter, der unter Zeitdruck arbeitet und in seinem Aufgabengebiet überfordert ist, ist kaum in der Lage Arbeitsprozesse zu hinterfragen und Veränderungen zu gestalten. Diese notwendigen Innovationen scheitern nur selten an Geldmangel. Die größte Hürde liegt vielmehr bei Arbeitsprozessen, die nicht flexibel genug sind für diese schnelllebige Zeit und von festen Hierarchien sowie langen Abstimmungsprozessen geprägt sind. 190
Dabei bildet Innovation einer der wichtigsten Faktoren für die Agilität eines Unternehmens. Agilität ist ein weit umspannender Begriff, welcher über reine Prozesse und die Ablauforganisation hinausgeht. Hierzu sei als Beispiel auf die Darstellung von Obmann verwiesen, welcher vier Stellschrauben der Agilität definiert:
1 Einleitung: Beschreibt das herausfordernde Umfeld der Finanzindustrie durch Niedrigzinsphase und Digitalisierung sowie das Ziel der Arbeit, Instrumente für ein effektives Innovationsmanagement in Banken aufzuzeigen.
2 Begriffliche Abgrenzung und theoretische Grundlagen: Erarbeitet ein grundlegendes Verständnis von Innovation und dem Innovationsprozess sowie dem Konzept der Ambidextrie als Herausforderung für das Bankmanagement.
3 Innovationsmanagement: Einordnung der Gestaltungsparameter in einen Innovationsprozess: Analysiert praxisrelevante Methoden und Instrumente über vier Phasen hinweg, von der Trendanalyse bis zur Realisierung.
4 Strategische Maßnahmen verschiedener Bankengruppen zur Förderung von Innovationen: Untersucht anhand von Daten und Kooperationen, wie verschiedene Bankengruppen ihre Innovationsstrategien umsetzen.
5 Beurteilung des Innovationsmanagements der verschiedenen Bankengruppen: Diskutiert und bewertet die verschiedenen Ansätze und Organisationsstrukturen der analysierten Bankengruppen.
6 Fazit: Würdigt die Ergebnisse, fasst die Bedeutung von Innovationsmanagement und Open Innovation zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Bankensektors.
Open Innovation, Innovationsmanagement, Bankensektor, Innovationsprozess, Ambidextrie, FinTech, Digitalisierung, Geschäftsmodellinnovation, Customer Co-Creation, Design Thinking, Innovation Lab, Agilität, Strategische Ausrichtung, Innovationsfähigkeit, Bankenregulierung.
Die Arbeit untersucht, wie Kreditinstitute in einem herausfordernden Marktumfeld durch ein systematisches Innovationsmanagement ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern und innovative Geschäftsmodelle entwickeln können.
Die zentralen Felder umfassen den Innovationsprozess in Banken, die methodische Einordnung von Innovationen, die Rolle der Unternehmenskultur sowie die Zusammenarbeit mit FinTechs.
Das primäre Ziel ist es, Instrumente und Faktoren zu identifizieren, die ein effektives Innovationsmanagement in Banken ermöglichen, ohne dabei die Effizienz im Tagesgeschäft zu gefährden.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer qualitativen Untersuchung von Geschäftsberichten sowie Internetauftritten verschiedener Bankengruppen, ergänzt durch eine eigene Erhebung von FinTech-Kooperationen.
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Grundlagen (wie Ambidextrie) als auch praktische Instrumente (wie Design Thinking, Innovation Labs und Hackathons) analysiert und die Vorgehensweisen von fünf verschiedenen Bankengruppen detailliert verglichen.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Open Innovation, Digitalisierung, Ambidextrie, FinTechs, Innovationsmanagement und Kundenzentrierung.
Banken begegnen der Ambidextrie meist durch unterschiedliche Organisationsmodelle, wie integrierte, kooperative oder autonome Einheiten, um das effiziente Kerngeschäft von explorativen Innovationsaktivitäten zu trennen.
Innovation Labs dienen als geschützte Räume innerhalb oder außerhalb der Bankstruktur, um agile Methoden anzuwenden, neue Technologien zu erproben und durch externe Kooperationen (z.B. mit FinTechs) Impulse für das Kerngeschäft zu gewinnen.
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