Bachelorarbeit, 2014
68 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Intention
1.2 Methode und Aufbau der Arbeit
2. Raumklima
2.1 Positives Raumklima im Klassenzimmer
2.2 Thermische Behaglichkeit
2.3 Raumakustik
2.4 Licht und Farbe
2.5 Raumausstattung
2.6 Luftbeimengungen
2.6.1 Schadstoffe in der Raumluft und ihre Quellen
2.6.2 Sick-Building-Syndrom
3. Luftreinigende Pflanzen
3.1 NASA-Clean-Air-Studie
3.1.1 VOV oder VOC
3.1.2 Kohlendioxid
3.2 Die Studie
3.3 Steckbriefe
3.4 Die Wirkung auf das Raumklima
4. Die Wirkung von Pflanzen auf den Menschen
4.1 Die Wirkung von Pflanzen auf unsere Sinne und unsere Gesundheit
4.2 Die Wirkung von Pflanzen auf Konzentration und Leistung
5. Pflanzen im Klassenzimmer
5.1 Auswahlkriterien für Pflanzen
5.2 Pflanzenanzahl und Pflanzenstandort
5.3 Wahl des Substrats und der Pflanzengefäße
5.4 Pflanzenpflege
6. Die Projektarbeit „Grünes Klassenzimmer“
6.1 Einbettung des Projekts in den Unterricht
6.2 Einordnung des Projekts in den Lehrplan
6.3 Kompetenzerwartungen
7. Unterrichtsentwurf
7.1 Organisation
7.2 Umfang des Projekts
7.3 Die erste Unterrichtseinheit
7.3.1 Einordnung der Stunde in die Unterrichtseinheit
7.3.2 Ziele der ersten Unterrichtseinheit
7.3.2.1 Hauptziel der ersten Unterrichtseinheit
7.3.2.2 Hauptziele und Teilziele der einzelnen Unterrichtsstunden
7.4 Die zweite Unterrichtseinheit
7.4.1 Einordnung der Stunde in die Unterrichtseinheit
7.4.2 Ziele der zweiten Unterrichtseinheit
7.4.2.1 Hauptziele der zweiten Unterrichtseinheit
7.4.2.2 Hauptziele und Teilziele der einzelnen Unterrichtsstunden
7.5 Überlegungen zur Didaktik
7.6 Überlegungen zur Methodik
8. Fazit
Diese Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, Möglichkeiten zur Verbesserung des Raumklimas in Grundschulklassen durch den Einsatz von Grünpflanzen aufzuzeigen. Dabei wird untersucht, wie Pflanzen nicht nur die Luftqualität positiv beeinflussen, sondern auch einen Beitrag zur pädagogischen Lernumgebung leisten und als fächerübergreifendes Unterrichtsprojekt genutzt werden können.
2.6 Luftbeimengungen
Der Schwerpunkt dieser Abhandlung liegt auf der Raumluft und den Luftbeimengungen. Je besser die Raumluftqualität ist, desto angenehmer ist das Raumklima. Bereits Pettenkofer hat in seinem Werk von 1858 über die Wichtigkeit der Raumluftqualität für den Menschen gesprochen. In den folgenden Jahren bis heute war und ist Raumluft immer wieder Thema, und es wurden wichtige Erkenntnisse durch Studien gewonnen. Diese Arbeit nimmt insbesondere die Wirkung der Raumluft auf Grundschulkinder in Klassenzimmern in den Fokus. Auch hierzu wurden Studien durchgeführt, aus denen Erkenntnisse hervorgehen, die einen Blick in das Thema sinnvoll und relevant werden lassen.
Eine interessante und aufschlussreiche Arbeit ist die Studie von Shendell (2004). Hier wurden über einen Zeitraum von zwei Jahren 434 Klassenzimmer an 22 Schulen untersucht. Man beschränkte sich in den Untersuchungen auf die Auswirkung steigender Kohlendioxidwerte auf die Schüler. Dies brachte das verblüffende Ergebnis zutage, dass ein deutlicher Zusammenhang zwischen der Kohlendioxidkonzentration und den Fehlzeiten der Schüler festzustellen war. Eine weitere Studie von Wargocki (2000) zeigt auf, dass sowohl die Leistung als auch das Wohlbefinden der Testpersonen stark beeinflussbar sind durch simple, indes effiziente Maßnahmen zur Regulierung des Kohlendioxidgehalts in der Raumluft. Beides stieg bei ausreichender Frischluftzufuhr durch regelmäßiges Stoßlüften deutlich an.
1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Motivation für das „grüne Klassenzimmer“ dar, wobei die Problematik der Raumluftqualität und das Bedürfnis nach einer angenehmen Lernumgebung für Grundschulkinder hervorgehoben werden.
2. Raumklima: Dieses Kapitel definiert das Raumklima als komplexes Zusammenspiel von Temperatur, Feuchtigkeit, Licht, Farben und Luftqualität und erörtert schädliche Einflüsse wie das Sick-Building-Syndrom.
3. Luftreinigende Pflanzen: Hier wird die filternde Wirkung von Zimmerpflanzen auf Basis von NASA-Studien beschrieben und verschiedene Pflanzenarten inklusive ihrer spezifischen Eigenschaften als Luftreiniger vorgestellt.
4. Die Wirkung von Pflanzen auf den Menschen: Dieses Kapitel erläutert, wie der Kontakt mit Pflanzen das Wohlbefinden steigert, Stress reduziert und die Konzentration sowie die gesundheitliche Verfassung der Kinder verbessert.
5. Pflanzen im Klassenzimmer: Dieses Kapitel fasst praktische Auswahlkriterien für geeignete Pflanzen in der Schule zusammen, inklusive Überlegungen zu Sicherheit, Pflegeaufwand und Substratwahl.
6. Die Projektarbeit „Grünes Klassenzimmer“: Hier wird dargelegt, wie die Begrünung des Klassenzimmers als fächerübergreifendes Projekt in den Unterricht und den Lehrplan NRW integriert werden kann, um Kompetenzen zu fördern.
7. Unterrichtsentwurf: Dieses Kapitel bietet einen detaillierten Leitfaden für die Organisation und Durchführung zweier Unterrichtseinheiten zum Projekt „Grünes Klassenzimmer“ inklusive Lernzielen und Aufgabenstellungen.
8. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont den langfristigen Nutzen von Grünpflanzen für die Gesundheit, das Lernklima und das Verantwortungsbewusstsein der Kinder.
Raumklima, Grundschule, Zimmerpflanzen, Luftreinigung, Sick-Building-Syndrom, Kohlendioxid, Projektarbeit, Unterrichtsentwurf, Lehrplan NRW, Wohlbefinden, Pflanzenpflege, Schadstoffe, Konzentrationsfähigkeit, Hydrokultur, Nachhaltigkeit
Die Arbeit untersucht, wie Grünpflanzen in Grundschulklassenzimmern eingesetzt werden können, um das Raumklima zu verbessern, die Lernumgebung angenehmer zu gestalten und Schüler durch die aktive Einbindung in ein solches Projekt in ihrer Kompetenzentwicklung zu fördern.
Die Arbeit verknüpft naturwissenschaftliche Aspekte wie Raumluftqualität und Schadstofffilterung durch Pflanzen mit pädagogischen und didaktischen Konzepten zur Unterrichtsgestaltung im Grundschulbereich.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Grünpflanzen nachweislich zur Verbesserung der Raumluft und des Wohlbefindens beitragen und dass eine Projektarbeit zu diesem Thema einen wertvollen Beitrag zur Erreichung schulischer Kompetenzerwartungen leistet.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und Auswertung ausgewählter wissenschaftlicher Studien (z. B. NASA-Clean-Air-Studie), die auf die pädagogische Praxis der Grundschule übertragen werden.
Der Hauptteil umfasst eine theoretische Fundierung des Raumklimas, die Vorstellung luftreinigender Pflanzenarten, die Analyse der Auswirkungen von Pflanzen auf Schüler sowie die konkrete didaktische Planung eines Projektunterrichts zur Begrünung von Klassenzimmern.
Zentrale Begriffe sind Raumklima, Luftreinigung, Grundschule, Pflanzenprojekt, Lernumgebung, Schadstoffreduktion und Lehrplanintegration.
Obwohl Hydrokultur pflanzentechnische Vorteile bietet, wird sie für die Schuleingangsphase aufgrund höherer Anschaffungskosten, der Gefahr von Staunässe durch falsches Gießverhalten und des erforderlichen Düngemanagements oft als weniger geeignet eingestuft als Substrate mit höherem Erdanteil.
Durch die Planung und Umsetzung lernen Schüler u. a. zu recherchieren, fachliche Zusammenhänge (Nahrungsaufnahme von Pflanzen) zu verstehen, in Teams zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und Präsentationsstrategien zu entwickeln.
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