Masterarbeit, 2017
82 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik
1.2 Problemstellung
1.3 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Das Controlling
2.1 Grundlagen
2.1.1 Entwicklung des Controllings
2.1.2 Definition des Begriffes „Controlling“
2.1.3 Operatives und strategisches Controlling
2.2 Funktionen des Controllings
2.3 Ausgewählte Instrumente des Controllings
2.4 Rollenbild und Kompetenzprofil des Controllers
3 Industrie 4.0
3.1 Annäherung an den Begriff Industrie 4.0
3.1.1 Herkunft des Begriffs und Stand der Forschung
3.1.2 Plattform Industrie 4.0
3.1.3 Definition des Begriffs Industrie 4.0
3.2 Der Weg in die vierte industrielle Revolution
3.3 Wesentliche Merkmale von Industrie 4.0
3.4 Die acht wichtigsten Handlungsfelder
4 Die Digitale Transformation
4.1 Definition der Begriffe Digitalisierung und Digitale Transformation
4.2 Technologien von Industrie 4.0
5 Digitalisierung in deutschen Unternehmen
5.1 Status Quo in Deutschland
5.2 Deutsche Industrieunternehmen
6 Auswirkungen auf das Controlling
6.1 Vor der Umsetzung von Industrie 4.0
6.2 Nach der Umsetzung von Industrie 4.0
7 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der digitalen Transformation und des Konzepts Industrie 4.0 auf das Controlling aus der Perspektive deutscher Industrieunternehmen, wobei der Fokus auf veränderten Anforderungen, Instrumenten und Rollenbildern liegt.
3.1.3 Definition des Begriffs Industrie 4.0
Der Begriff Industrie 4.0 ist derzeit in allermunde. In der Wirtschaft, in Studien und in Lehrveranstaltungen finden aktuell viele Diskussionen statt, was unter Industrie 4.0 zu verstehen ist und welche Auswirkungen, vor allem in Bezug auf IT-Sicherheit, Arbeitsplätze und Tätigkeiten, zu erwarten sind. Im Gabler Wirtschaftslexikon ist folgende Definition enthalten: „Industrie 4.0 ist ein Marketingbegriff, der auch in der Wissenschaftskommunikation verwendet wird, und steht für ein „Zukunftsprojekt“ der deutschen Bundesregierung.“ 77 Als Marketingbegriff fehlt dem Begriff folglich die wissenschaftliche Klarheit. Laut der Studie „Industrie 4.0 – Volkswirtschaftliches Potenzial für Deutschland“, die in Zusammenarbeit des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) und des Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation entstand, variieren die Beschreibungen und Definitionen stark in Zielrichtung und Betrachtungsbereich, womit folglich keine eindeutige Definition von Industrie 4.0 vorhanden ist.78
Eine Vielzahl von Studien, wie auch diese Masterthesis, begründet sich auf folgende Definition der Plattform Industrie 4.0:
„Der Begriff Industrie 4.0 steht für die vierte industrielle Revolution, einer neuen Stufe der Organisation und Steuerung der gesamten Wertschöpfungskette über den Lebenszyklus von Produkten. Dieser Zyklus orientiert sich an den zunehmend individualisierten Kundenwünschen und erstreckt sich von der Idee, dem Auftrag über die Entwicklung und Fertigung, die Auslieferung eines Produkts an den Endkunden bis hin zum Recycling, einschließlich der damit verbundenen Dienstleistungen. Basis ist die Verfügbarkeit aller relevanten Informationen in Echtzeit durch Vernetzung aller an der Wertschöpfung beteiligten Instanzen sowie die Fähigkeit aus den Daten den zu jedem Zeitpunkt optimalen Wertschöpfungsfluss abzuleiten. Durch die Verbindung von Menschen, Objekten und Systemen entstehen dynamische, echtzeitoptimierte und selbst organisierende, unternehmensübergreifende Wertschöpfungsnetzwerke, die sich nach unterschiedlichen Kriterien wie beispielsweise Kosten, Verfügbarkeit und Ressourcenverbrauch optimieren lassen.“79
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Digitalisierung ein, formuliert die Problemstellung hinsichtlich der neuen Anforderungen an Unternehmen und definiert die zentralen Leitfragen der Masterarbeit.
2 Das Controlling: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen des Controllings, differenziert zwischen strategischen und operativen Ebenen und stellt aktuelle Rollenbilder sowie Instrumente wie die Kosten- und Leistungsrechnung dar.
3 Industrie 4.0: Hier werden Ursprung und Merkmale von Industrie 4.0 analysiert, einschließlich der technologischen Einordnung in die vierte industrielle Revolution und der Identifikation wesentlicher Handlungsfelder.
4 Die Digitale Transformation: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Digitalisierung sowie Digitale Transformation und beschreibt die technologischen Voraussetzungen, wie Cyber-physische Systeme und Cloud Computing, für Industrie 4.0.
5 Digitalisierung in deutschen Unternehmen: Es erfolgt eine Bestandsaufnahme des Digitalisierungsgrades in deutschen Branchen und Unternehmen, ergänzt um die Rolle der Industrie als Wachstumsmotor.
6 Auswirkungen auf das Controlling: Dieses zentrale Kapitel analysiert die methodischen und prozessualen Auswirkungen von Industrie 4.0 auf das Controlling vor und nach der Implementierung, inklusive der neuen Anforderungen an das Controlling-Mindset.
7 Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit einer aktiven Roadmap-Entwicklung für den digitalen Wandel.
Controlling, Industrie 4.0, Digitale Transformation, Smart Factory, Cyber-physische Systeme, Business Partner, Big Data, Data Scientist, Strategische Planung, Prozesskostenrechnung, Business Analytics, Wertschöpfungskette, Cloud Computing, Unternehmenssteuerung, Innovationsmanagement
Die Arbeit befasst sich mit der Schnittstelle zwischen klassischem Controlling und den Anforderungen der digitalen Transformation und Industrie 4.0.
Die Arbeit deckt die Grundlagen des Controllings, die technologischen Aspekte von Industrie 4.0 und die Auswirkungen dieser Veränderungen auf Unternehmen und deren Steuerung ab.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Controlling auf die Herausforderungen von Industrie 4.0 reagieren muss, um langfristig zur Unternehmenssteuerung beizutragen.
Es handelt sich um eine Literaturanalyse, die theoretische Konzepte und bestehende Studien zusammenführt und auf die Anforderungen des Controllings anwendet.
Der Hauptteil analysiert die Instrumente, Prozessveränderungen und das Rollenbild des Controllers im Kontext von Industrie 4.0 und der Digitalisierung.
Wichtige Begriffe sind Controlling, Industrie 4.0, Data Scientist, Smart Factory und Business Analytics.
Er ist eine erweiterte Controller-Rolle, die Daten identifiziert, kombiniert und analysiert, um betriebswirtschaftliche Erkenntnisse für die Unternehmensführung zu gewinnen.
Traditionelle Effizienzdenkweisen reichen in Zeiten von Unsicherheit und volatilen Märkten nicht mehr aus; Controller müssen lernen, mit Unsicherheit konstruktiv umzugehen.
Durch die Verfügbarkeit von Echtzeitdaten anstelle statischer Periodenberichte verschiebt sich der Fokus hin zu agilen Forecasts und datengestützten Analysen.
Dazu gehören das Datenmanagement, der Bedarf an neuen technischen Fähigkeiten, die Notwendigkeit agiler Steuerung und die Etablierung als Business Partner im Unternehmen.
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