Examensarbeit, 2016
40 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Planung
2.1. Sachanalyse und Begründung des Themas
2.2. Lerngruppenbeschreibung und Lernausgangslage
2.2.1.Lerngruppenbeschreibung und äußere Rahmenbedingungen
2.2.2.Lernausgangslage des fachlichen Wissen und Könnens
2.3. Didaktische Überlegungen
2.3.1.Exemplarisches Lernen
2.3.2.Handlungsorientierung
2.3.3.Wissenschaftsorientierung
2.3.4.Problemorientierung
2.4. Methodische Überlegungen
2.5. Kompetenz- und Zielformulierung der Unterrichtssequenz
3. Durchführung
3.1. Überblick über die Unterrichtssequenz
3.2. Erste ausgewählte Stunde: Der Galeriegang
3.2.1.Planung der ersten ausgewählten Stunde
3.2.2.Durchführung und Reflexion der ersten ausgewählten Stunde
3.3. Zweite ausgewählte Stunde: Wahlplakate der Bundestagswahl 2013
3.3.1.Planung der zweiten ausgewählten Stunde
3.3.2.Durchführung und Reflexion der zweiten ausgewählten Stunde
4. Evaluation und Gesamtreflexion
5. Literatur
5.1. Monografien
5.2. Sammelbände
5.3. Internetquellen
5.4. Unterrichtsmaterialien
6. Anhang
6.1. M1 Fragebogen (Auswertung)
6.2. Advance Organizer
6.3. Die Parteiensteckbriefe im Vergleich
6.4. Wahlplakatanalyse (Lerntempoduett)
6.5. Parteien Lernplakate
6.6. Parteien Wahlplakate
Die pädagogische Facharbeit verfolgt das Ziel, durch eine handlungsorientierte Unterrichtssequenz die Analysekompetenz von Schülern der Jahrgangsstufe 8 im Fach Politik und Wirtschaft zu fördern. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, inwiefern die kritische Auseinandersetzung mit Wahlplakaten dazu beiträgt, politische Kommunikation von Parteien in der BRD besser wahrzunehmen und zu beschreiben.
1. Einleitung
Die deutsche Demokratie wird durch eine Vielzahl an Wahlen auf den verschiedenen politischen Ebenen gekennzeichnet. Weil immer mehr Menschen nicht mehr zu den Wahlen gehen, stellen die Nichtwähler bei den Kommunalwahlen teilweise schon die Mehrheit. Liegt es an der Politikverdrossenheit oder an dem mangelnden Wissen über die politischen Prozesse? In der Reflexion der Unterrichtseinheit hat ein Schüler dieses Dilemma sehr gut auf den Punkt gebracht: „Ich persönlich fand den Unterricht [die Unterrichtssequenz] eigentlich ganz gut, obwohl mich manche Themen nicht besonders interessiert haben […].“ Wenn Unterrichtsthemen uninteressant sind, müssen sie für den Schüler motivierend und verständlich unterrichtet werden. Mit einem handlungsorientierten Unterricht kann man die Schüler motivieren und beeinflussen, sich auf das Thema einzulassen. Mit dem folgenden Zitat kann man deshalb sehr gut die im Rahmen der pädagogischen Facharbeit durchgeführten Unterrichtssequenz charakterisieren.
„‚Die Anfertigung von Plakaten als handlungsorientierten Zugang dient dem näheren Verständnis der Machart, die darin besteht, dass bestimmte Zielgruppen zu bestimmten Zwecken angesprochen werden sollen‘ (Schelle 2002,127). Besonders für den Unterricht der politischen Bildung besitzt das politische Plakat ein Lernpotenzial. Indem Schülerinnen und Schüler Wahlplakate analysieren, schulen sie sowohl ihre politische Analyse- als auch ihre Urteilsfähigkeit. […] Plakate dienen ganz bewusst der Meinungsbildung, sie wollen ansprechen, irritieren, provozieren und vor allem gesehen werden.“
Das Zitat zeigt, dass die Analysekompetenz für das Verstehen und Interpretieren von Wahlplakaten sehr wichtig ist. Durch eine differenzierte Betrachtung fördern die Schüler gleichzeitig ihre Urteilskompetenz. Die Schüler müssen analysieren, warum jemand sich nicht von den Wahlzielen der Parteien angesprochen fühlt und warum die Parteien im Wahlkampf, im Rahmen der politischen Kommunikation, unter anderem durch Wahlplakate, die Chance haben diese Nichtbeteiligung an Wahlen zu verhindern. Durch eigene Wahlplakate sollen die Schüler die Bürger ansprechen an der Wahl teilzunehmen und ihre bearbeitete Partei zu wählen.
1. Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Themenwahl und verknüpft die Relevanz politischer Bildung mit der praktischen Notwendigkeit, Nichtwähler durch schüleraktivierende Methoden besser zu erreichen.
2. Planung: Hier erfolgt die Einbettung der Unterrichtssequenz in den Lehrplan sowie die detaillierte Darstellung didaktischer Prinzipien, Lerngruppenbeschreibung und Lernausgangslage.
3. Durchführung: Dieses Kapitel erläutert den konkreten Unterrichtsverlauf, fokussiert auf die zwei ausgewählten Stunden (Galeriegang und Wahlplakatanalyse) und bietet eine begleitende Reflexion.
4. Evaluation und Gesamtreflexion: Die Arbeit schließt mit einer Bilanzierung der erreichten Lernziele, einer Auswertung der Ergebnisse und einer kritischen Würdigung der Unterrichtsmethodik ab.
5. Literatur: Verzeichnis der genutzten Monografien und Sammelbände.
6. Anhang: Enthält ergänzende Materialien wie den Fragebogen, den Advance Organizer, Steckbriefe, Analyse-Methodenkarten und Plakatbeispiele.
Politik und Wirtschaft, politische Kommunikation, Wahlplakate, Analysekompetenz, handlungsorientierter Unterricht, Parteien, Bundestagswahl, Urteilskompetenz, politisches Interesse, Demokratie, Didaktik, Lerngruppenbeschreibung, Lernprogression, Kooperatives Lernen, Wählerverhalten.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption und Durchführung einer Unterrichtssequenz im Fach Politik und Wirtschaft, die das Ziel verfolgt, Analysekompetenz bei Achtklässlern zu fördern.
Zentrale Themen sind die Funktion politischer Parteien in der BRD, die Bedeutung der Medien in der politischen Kommunikation sowie die kritische Analyse von Wahlplakaten.
Das Ziel ist die Förderung der Analyse- und Urteilsfähigkeit der Schüler anhand des Mediums „Wahlplakat“, um ein tieferes Verständnis für politische Prozesse zu schaffen.
Es handelt sich um eine pädagogische Facharbeit, die auf handlungsorientierten didaktischen Prinzipien und kooperativen Lernformen wie dem Galeriegang und dem Lerntempoduett basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die Planung der Unterrichtssequenz sowie deren Durchführung, wobei zwei Stunden exemplarisch detailliert reflektiert werden.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie politische Kommunikation, Analysekompetenz, Wahlplakate, handlungsorientierter Unterricht und Demokratiebildung beschreiben.
Es wurde vorab ein Fragebogen eingesetzt, um das Wissen über Parteien und die Nutzung von Medien zu erheben, woraufhin die Unterrichtsinhalte didaktisch reduziert wurden.
Das Erstellen eigener Plakate ersetzt eine klassische Lernkontrolle, da es die Schüler in die Rolle von Wahlkampfmanagern versetzt und die Anwendung der zuvor erarbeiteten Gütekriterien erfordert.
Er dient als roter Faden für die Schüler, um die komplexen Themen der politischen Kommunikation methodisch zu strukturieren und nach jeder Doppelstunde die Stundenerkenntnisse zu sichern.
Die Rückmeldungen fielen überwiegend positiv aus; die Schüler lobten die Strukturierung, die Vielfalt der Methoden und die Relevanz der Inhalte.
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