Bachelorarbeit, 2017
58 Seiten, Note: 1,7
1 Introduction
2 Adaptation Theory
2.1 Categories of Adaptation
2.2 Interrelation between Narrative and Audio-visual Adaptation
2.3 Film Theory for the Analysis of Audio-visual Adaptations
3 The Representation of ‘Pemberley’ in Pride and Prejudice and Adaptations
3.1 Representation of Nature
3.2 Representation of Sexuality
3.3 Representation of Wealth
4. Conclusion
Diese Arbeit untersucht die filmische Darstellung von Darcys Anwesen Pemberley in drei verschiedenen Adaptionen von Jane Austens Klassiker "Pride and Prejudice" (1995, 2005 und 2001). Das primäre Ziel ist es, zu analysieren, wie die zentralen Themen Natur, Sexualität und Reichtum in den unterschiedlichen Versionen als Katalysatoren für die veränderte Wahrnehmung von Elizabeth Bennet gegenüber Darcy fungieren und wie sich diese Schwerpunkte über die Jahrzehnte verschoben haben.
3.1 Representation of Nature
In Jane Austen’s novel, it is not Elizabeth who first relates to Pemberley’s natural surroundings but her aunt Mrs. Gardiner. She must have been at the estate before, since she claims: “[T]he grounds are delightful. They have some of the finest woods in the country” (Austen 266). At this point, nature’s beauty is mentioned for the first time. Donald J. Gray, editor of Pride and Prejudice: An Authoritative Text, Background, Reviews and Essays in Criticism, claims that “[t]he governing idea of Pride and Prejudice is the art-nature antithesis” (Austen/ Gray 358). This antithesis is embodied by Darcy and Elizabeth themselves. “Elizabeth’s prejudice toward Darcy’s pride of class, her insistence on dealing with humans qua humans […] express the ideas at the primitivistic pole of the antithesis” (ibid.). Hence, Elizabeth’s basic attitude is natural, as she favours everything “God-made” (ibid.). As will be shown, the Pemberley-scene is exemplary for this. On the contrary, at the beginning of the novel it seems as if “Darcy is the spokesman for civilisation, man-made and not in ‘nature’” (ibid). In comparison to Elizabeth, he represents a higher class in society. Thus, “the ‘art’ of society directs [his] activities” (Austen/ Gray 359). Nevertheless, as it is Darcy who acts contrary to society’s and his family’s expectations by proposing to Elizabeth, “[she] must set her emotional house in order and learn to evaluate all that has happened to her in terms of the mean between the two extremes of the ‘art’ of human relationships and humans in their ‘natural’ associations” (ibid.). This changing awareness can be experienced when reading the Pemberley-chapter, since Darcy’s naturally polite behaviour at home is noticeable. Additionally, the reader realises that Elizabeth is able to evaluate Darcy’s contrary behaviours at Pemberley and in society.
1 Introduction: Einführung in die Thematik der Romanadaptionen, insbesondere der Bedeutung von Pemberley in "Pride and Prejudice" und die Relevanz der Anpassung an moderne Medien.
2 Adaptation Theory: Theoretische Auseinandersetzung mit verschiedenen Adaptionskategorien nach Wagner sowie grundlegende Begriffe der Filmtheorie für die Analyse.
3 The Representation of ‘Pemberley’ in Pride and Prejudice and Adaptations: Detaillierte Untersuchung der Pemberley-Szenen in den drei ausgewählten Adaptionen mit Fokus auf die drei zentralen Themen.
3.1 Representation of Nature: Analyse wie die Natur als neutraler Boden und als Einflussfaktor für Elizabeths Sinneswandel in den Adaptionen dargestellt wird.
3.2 Representation of Sexuality: Untersuchung der erotischen Subtexte und der Darstellung von Körperlichkeit als Mittel zur Charakterisierung von Elizabeths wachsendem Verlangen.
3.3 Representation of Wealth: Vergleich der Darstellung von Darcys Reichtum und dessen Auswirkung auf das Machtgefüge und die Beziehung der Protagonisten.
4. Conclusion: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Bestätigung, wie sich die Schwerpunkte von Natur hin zu modernen Themen wie Sexualität und Reichtum in den Adaptionen verschoben haben.
Jane Austen, Pride and Prejudice, Pemberley, Filmadaption, Adaptationstheorie, Geoffrey Wagner, Elizabeth Bennet, Fitzwilliam Darcy, Natur, Sexualität, Reichtum, Filmtheorie, Bridget Jones’s Diary, Narrativ, Transformation.
Die Arbeit analysiert die filmische Umsetzung des Ortes Pemberley in verschiedenen Adaptionen von Jane Austens "Pride and Prejudice" und untersucht, wie diese Darstellungen die Entwicklung der Hauptfigur Elizabeth Bennet beeinflussen.
Die Arbeit konzentriert sich auf die drei Hauptthemen Natur, Sexualität und Reichtum, welche in den verschiedenen Filmen unterschiedlich stark gewichtet werden.
Es wird untersucht, wie die drei verschiedenen filmischen Adaptionen Pemberleys die emotionale Transformation von Elizabeth Bennet (bzw. Bridget Jones) durch die Nutzung spezifischer Themenfelder (Natur, Sexualität, Reichtum) steuern.
Es erfolgt eine vergleichende Analyse zwischen dem literarischen Original und drei filmischen Adaptionen unter Anwendung von filmtheoretischen Ansätzen und Adaptionstheorien, insbesondere basierend auf Geoffrey Wagner.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einleitung zu Adaptionsformen und eine detaillierte, thematisch strukturierte Analyse der Pemberley-Szenen in den drei ausgewählten Filmbeispielen.
Begriffe wie Filmadaption, Intertextualität, visuelle Narratologie und das "Pemberley-Motiv" sind entscheidend für das Verständnis der Untersuchung.
Während die 1995er Serie eher subtil mit dem Begehren umgeht, nutzt die 2005er Adaption explizite visuelle Mittel wie Kunstwerke und skulpturale Darstellungen in der Galerie, um Elizabeths sexuelles Erwachen deutlich zu unterstreichen.
Der Film wird als "Analogie" klassifiziert, da er zwar das Grundgerüst der Geschichte übernimmt, dieses jedoch radikal in eine zeitgenössische Umgebung überführt und die Handlung sowie die Motivationen der Charaktere massiv modernisiert.
Besonders in der 1995er BBC-Serie dient die Natur als neutraler, ästhetisch reiner Raum, der Elizabeths emotionale Versöhnung mit Darcy maßgeblich unterstützt und als zentrales Motiv der romantischen Annäherung fungiert.
Im Gegensatz zu den anderen Adaptionen wird Reichtum in "Bridget Jones’s Diary" explizit thematisiert; hier fungiert er als direkter sozialer Aufstiegsfaktor und als Motivation für die romantische Bindung.
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