Masterarbeit, 2017
92 Seiten, Note: 2,4
1. Einführung
2. Coaching als Strategie der Organisationsentwicklung
2.1 Grundlegende Überlegungen
2.2 Organisationsentwicklung
2.2.1 Annäherung an einen Begriff
2.2.2 Bedeutung und Funktion
2.2.3 Wandlungsprozesse als Auslöser der Organisationsentwicklung
2.2.4 Ziele der Organisationsentwicklung
2.2.5 Methoden der Organisationsentwicklung
2.2.6 Organisationsentwicklung als Prozess
2.2.7 Bedarf an Organisationsentwicklung
2.3 Coaching – Relevanz
2.3.1 Geschichte und Entwicklung
2.3.2 Coaching – Leitziele
2.3.3 Begriffliche Vertiefung: Coaching
2.3.4 Abgrenzung zu bekannten Beratungsformaten
2.3.5 Formen des Coaching
2.4 Lernen im Coaching
2.4.1 Lernprozesse
2.4.2 Förderung der Problemlösekompetenzen
2.4.3 Förderung der Selbstreflexion
2.5 Coaching – der Gesamtprozess
2.5.1 Coaching – Schematischer Ablauf
2.5.2 Die Kontaktaufnahme
2.5.3 Das Erstgespräch
2.5.4 Der Kontrakt
2.5.5 Klärung der Ausgangssituation
2.5.6 Ziele im Coaching
2.5.7 Coaching-Interventionen
2.5.8 Exkurs: Das Gespräch im Lernprozess
2.5.9 Das GROW-Modell
2.5.10 Struktur eines Coaching-Gesprächs – orientiert an system. Fragetechniken
2.5.11 Evaluation
2.6 Zusammenhang von Coaching und Organisationsentwicklung
3. Befragung zur Bedarfsanalyse im Coaching
3.1 Fragebogen 1: Messinstrument zur systemischen OE (Ist-Analyse)
3.2 Skalierte Auswertung
3.3 Probandengruppe
3.4 Durchführung der systemischen Organisationsanalyse
3.5 Auswertung: Workshop
3.6 Darstellung der Ergebnisse und Interpretation
3.6.1 Ergebnisse
3.6.2 Interpretation der Ergebnisse
3.7 Folgerungen für Ansätze in Coaching-Prozessen
4. Fazit und Ausblick
4.1 Zusammenfassung und Schlussfolgerung
4.2 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Coaching als Methode zur Unterstützung von Organisationsentwicklungsprozessen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Coaching Organisationen dabei helfen kann, lernfähig zu bleiben, Stagnation zu überwinden und das Lernen ihrer Mitglieder gezielt zu fördern.
2.5.1 Coaching – Schematischer Ablauf
In folgendem Ablaufschema können unterschiedliche methodische und theoretische Ansätze integriert werden (vgl. Rauen 2001). Der detaillierte Ablauf und die spezifischen Inhalte des Coaching-Prozesses erfolgen individualisiert und werden wesentlich vom Coachee / Klient und seinen beruflichen Gegebenheiten mitbestimmt.
Nach Rauen (2001) und Roth/Ryba (2016) sollten vor und während des Coachings Verlaufs wichtige Voraussetzungen erfüllt sein:
…Freiwilligkeit: Für einen Veränderungsprozess sollte der Klient eine innere Zustimmung haben, Coaching sollte nicht von „oben“ verordnet sein.
…Diskretion: Vertraulichkeit ist aus ethischen Gründen wesentlich; ebenso, damit sich der Coachee öffnen kann. Dies ist besonders im Organisationsentwicklungsprozess wichtig.
…Akzeptanz: Nach Rogers ist Akzeptanz die Basis für Beziehungen und grundlegend für eine im Coaching erforderliche Zusammenarbeit.
…Selbstmanagementfähigkeiten: Selbststeuerungs- und Selbstregulationsfähigkeiten müssen vorhanden sein; ansonsten wäre eher eine Therapie anzuraten.
…Transparenz: Wenn Transparenz besteht, ist dies angstlösend und ermöglicht ein Mitgehen des Coachees, ohne ihn zu manipulieren; es kann ein Arbeitsbündnis entstehen.
…Veränderungsbereitschaft: Dies bedeutet ein „Einlassen“ auf einen Prozess, die Bereitschaft, aktiv mitzuwirken, sich zu reflektieren, evtl. trotz nachvollziehbaren inneren Widerstand.
…Selbstverantwortung: Coaching ist „Hilfe zur Selbsthilfe“, der Coachee übernimmt Verantwortung für seinen Lern- und Lösungsprozess.
…Neutralität: Zur Coaching-Rolle gehört eine neutrale Perspektive, dem Coachee werden keine Lösungen und Werte aufgedrängt.
…Flexibilität: Die Bearbeitung des Erlebens- und Verhaltensspektrums dient der Erweiterung und der Flexibilität des Coachees.
…Augenhöhe: Die Beziehungsgestaltung auf Augenhöhe verhindert die Abgabe der Verantwortung an den Coach und ermöglicht eine partnerschaftliche Bearbeitung der Problemstellung.
1. Einführung: Es wird die Relevanz von Organisationsentwicklung angesichts zunehmender Digitalisierung und Komplexität in der modernen Arbeitswelt verdeutlicht und Coaching als unterstützendes Instrument eingeführt.
2. Coaching als Strategie der Organisationsentwicklung: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen von Organisationen und Organisationsentwicklung sowie die Definition und Relevanz von Coaching, inklusive Lernprozessen und der Struktur eines Coaching-Prozesses.
3. Befragung zur Bedarfsanalyse im Coaching: Es wird ein Messinstrument zur systemischen Organisationsanalyse vorgestellt und auf die durchgeführte Bedarfsanalyse bei einer Gruppe von Fachkräften sowie deren Ergebnisse und Interpretation eingegangen.
4. Fazit und Ausblick: Die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit werden zusammengefasst und ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich Coaching und Organisationsentwicklung gegeben.
Coaching, Organisationsentwicklung, Systemtheorie, Organisationsdiagnostik, Selbstreflexion, Lernende Organisation, Führungskräfteentwicklung, Problemlösekompetenz, Personalentwicklung, Interventionsmethoden, Veränderungsmanagement, systemische Fragetechniken, Prozessberatung, Betriebliche Weiterbildung, Evaluation.
Die Arbeit beleuchtet das Zusammenspiel von Coaching und Organisationsentwicklung, um Organisationen in Zeiten von Wandel und Komplexität zukunftsfähig zu halten.
Die zentralen Felder sind die theoretische Fundierung der Organisationsentwicklung, die Methoden und Phasen des Coachings sowie die praktische Anwendung von Bedarfsanalysen in Organisationen.
Ziel ist es aufzuzeigen, wie Coaching als Strategie zur Unterstützung von Organisationsentwicklungsprozessen dienen kann, um Lernfähigkeit und Problemlösefähigkeiten auf individueller und organisatorischer Ebene zu fördern.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse und eine empirische systemische Organisationsanalyse mittels eines skalierten Fragebogens bei einer Zielgruppe aus dem Sozialwesen.
Im Hauptteil werden neben den Begriffen und Modellen der Organisationsentwicklung insbesondere die verschiedenen Phasen, Methoden und Interventionsformen des Coachings sowie der Aufbau eines Coaching-Prozesses detailliert strukturiert und diskutiert.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Coaching, Organisationsentwicklung, systemische Organisationsdiagnostik, Selbstreflexion und Lernende Organisation.
Das GROW-Modell wird als ein praxisbewährtes Ablaufschema vorgestellt, das durch gezielte Fragen die Selbstreflexion und die Eigenverantwortung des Klienten im Coaching-Prozess strukturiert und fördert.
Sie ermöglicht es, eine Organisation nicht nur auf ein einzelnes Problem reduziert zu betrachten, sondern als dynamisches Ganzes zu begreifen, bei dem alle Bereiche (Systemdynamiken) in Wechselwirkung zueinander stehen.
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