Examensarbeit, 2005
58 Seiten, Note: 1
Einleitung
Inhaltsangabe
Erster Teil: Museumsführer für das Hubschraubermuseum in Bückeburg
1.1 Zur Entstehung des Hubschraubermuseums Bückeburg
1.2 Die Visionäre
1.3 Die Visionen lernten fliegen / Die (Fw-61) von Prof. Heinrich Focke
Weitere, ausgewählte Exponate des Hubschraubermuseums
1.4 Mehrzweckhubschrauber Bell 47-G2
1.5 Mehrzweckhubschrauber / Vertol V-43 H-21 („Die fliegende Banane“)
1.6 Mehrzweckhubschrauber / Sikorsky S-58
1.7 Mehrzweckhubschrauber / Kamov Ka-26
1.8 Such- und Rettungshubschrauber / Sycamore 171-Mk-52
1.9 Rettungshubschrauber Kaman HH-43-B / Husky II
1.10 Die Möglichkeiten der Gegenwart / der Mikro-Helikopter
1.11 Prototypen, Einzelexemplare, Eigenbauhubschrauber, Kuriositäten
1.12 Weitere Angebote und Attraktionen des Museums
Zweiter Teil : Hubschraubertechnik
Hubschrauberbauformen /Die zwei wichtigsten Bauformen
2.1 Hauptrotor mit Heckrotor
2.2 Tandemrotor
Nicht mehr verwendete oder kaum verbreitete Hubschrauberbauweisen
2.3 Koaxiale Rotoranordnung
2.4 Zwei nebeneinander liegende Rotoren
2.5 Ineinanderkämmende Rotoren
2.6 Blattspitzenantrieb
2.7 Der Tiltrotor / Das Kipprotorflugzeug
2.8 Hubschraubertechnik – die Steuerung
2.9 Hubschraubertechnik – Die wichtigsten Instrumente des Piloten
DritterTeil: Die physikalischen Grundlagen des Hubschrauberflugs
3.1 Der Auftrieb
3.2 Experiment zum Auftrieb
3.3 Die Erhaltungssätze der Physik angewandt auf den Hubschrauber
3.3.1 Der Energieerhaltungssatz und dessen Anwendung beim Helikopter
3.3.2 Der Impulserhaltungssatz und dessen Anwendung beim Helikopter
3.3.3 Der Drehimpulserhaltungssatz und dessen Anwendung beim Helikopter
3.3.4 Der Massenerhaltungssatz und dessen Anwendung beim Helikopter
4. Fazit
5. Wichtiger Hinweis
Die vorliegende Arbeit dient als pädagogisch aufbereiteter Museumsführer für das Hubschraubermuseum in Bückeburg, um Grundschullehrkräften eine Grundlage für Klassenausflüge zu bieten. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie sowohl die technische Entwicklung von Helikoptern als auch die physikalischen Prinzipien des Hubschrauberflugs schülergerecht vermittelt werden können.
1.2 Die Visionäre
Gleich im Eingangsbereich ist ein Hubschraubermodell nach einem Entwurf von Leonardo da Vinci aus dem Jahre 1483 zu bestaunen, dessen „Helix-Schraube“ auch das Wappen des Museums und das dessen Fördervereins ziert (s.S.2). Leonardo da Vinci entwickelte als erster eine Hubschraubervision nach dem Prinzip einer Spiralschraube, die von Menschenhand betrieben wurde. In seinem Manuskript präzisierte er seine Idee vom Fliegen und in seinem Prinzip sind die Grundlagen des heutigen Hubschrauberfluges bereits zu ersehen:
„Die äußere Kontur der Schraube besteht aus Eisendraht von der Stärke einer Schnur, die Entfernung vom Rande zum Mittelpunkt beträgt 8 Faden (ca. 32 m). Wenn diese Vorrichtung in Form der Schraube gut gemacht ist, d. h., hergestellt aus Leinensegel, dessen Poren man mit Stärke verkleistert hat, und wenn man sie rasch dreht, finde ich, daß eine solche Schraube ihre Mutter in der Luft finden wird und daß sie in die Höhe steigt.“
Sein Entwurf blieb jedoch über 400 Jahre verschollen und hat somit leider nur historischen Wert. Auf seiner Idee basiert jedoch der Wortstamm für den Begriff „Helikopter“ – „helix“ = spiralförmig; „pteron“ = Flügel (aus dem Griechischen). Wie weit Leonardo da Vinci seiner Zeit voraus war belegen diese weitaus späteren Entwürfe aus den Jahren 1628 und 1781, die im Kontrast zu da Vincis Entwurf direkt hinter diesem aufgehängt sind.
Erster Teil: Museumsführer für das Hubschraubermuseum in Bückeburg: Dieses Kapitel gibt einen historischen Überblick über das Museum und präsentiert eine chronologische Auswahl bedeutender Helikopterexponate.
Zweiter Teil : Hubschraubertechnik: Hier werden die wichtigsten Bauformen von Hubschraubern, ihre Vor- und Nachteile sowie die technischen Komponenten der Steuerung detailliert erläutert.
DritterTeil: Die physikalischen Grundlagen des Hubschrauberflugs: Dieser Teil befasst sich mit der physikalischen Funktionsweise des Auftriebs und der Anwendung zentraler Erhaltungssätze der Physik beim Flug eines Helikopters.
Hubschraubermuseum Bückeburg, Helikoptertechnik, Luftfahrtgeschichte, Physikdidaktik, Auftrieb, Rotorbauformen, Tandemrotor, Koaxiale Rotoranordnung, Energieerhaltungssatz, Impulserhaltungssatz, Drehimpulserhaltungssatz, Massenerhaltungssatz, Grundschulunterricht, Aerodynamik, Flugsimulator.
Die Arbeit dient als fachdidaktische Aufarbeitung des Hubschraubermuseums in Bückeburg, um Lehrern Informationen über die Geschichte und Technik der Hubschrauber für den Unterricht in der Grundschule bereitzustellen.
Die zentralen Felder umfassen die Geschichte der Luftfahrt, die technische Konstruktion verschiedener Helikoptertypen und die Vermittlung physikalischer Gesetzmäßigkeiten im Kontext des Schwebeflugs.
Ziel ist es, ein ideales Ziel für einen Klassenausflug vorzustellen und gleichzeitig theoretische Grundlagen für eine Unterrichtseinheit zum Thema Fliegen und Physik zu liefern.
Es handelt sich um eine strukturierte Dokumentation und Aufarbeitung von Exponaten sowie eine wissenschaftliche Analyse physikalischer Prinzipien, die durch Literaturquellen und technisches Fachwissen fundiert ist.
Der Hauptteil gliedert sich in einen Museumsführer, eine detaillierte technische Analyse der Hubschrauberbauformen und eine physikalische Exegese der Erhaltungssätze in Bezug auf den Helikopterflug.
Wichtige Begriffe sind Hubschraubermuseum, Bückeburg, Physikdidaktik, Auftrieb, Rotorsteuerung sowie verschiedene physikalische Erhaltungssätze.
Dieses Exponat ist das imposanteste des Museums und wird aufgrund seiner Tandemrotor-Konstruktion und seiner historischen Bedeutung bei Katastropheneinsätzen gesondert hervorgehoben.
Die Arbeit stellt heraus, dass der Bernoulli-Effekt beim Hubschrauber eher nebensächlich ist und der Auftrieb primär durch den Rotorabwind erzeugt wird, was im direkten Vergleich zum Flugzeug erläutert wird.
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