Diplomarbeit, 2003
90 Seiten, Note: 1,3
Diese Diplomarbeit analysiert die Modernisierung von Wahlkämpfen anhand der SPD-Bundestagswahlkampagnen 1998 und 2002. Die Arbeit untersucht, inwiefern die SPD in diesen Wahlkämpfen Elemente der Modernisierung in ihren Wahlkampf integriert hat und welche Auswirkungen dies auf die Kampagnenstrategie und das Wahlresultat hatte.
Die Einleitung stellt die Ausgangssituation der SPD vor der Bundestagswahl 1998 dar und führt in die Thematik der Modernisierung von Wahlkämpfen ein. Kapitel 2 beleuchtet die Typologie und Definition von Wahlkampf und stellt verschiedene Ansätze zur Kategorisierung von Wahlkämpfen vor. Kapitel 3 befasst sich mit dem Forschungsstand zum Thema Modernisierung von Wahlkämpfen. Kapitel 4 untersucht die Frage, ob es sich bei der Modernisierung von Wahlkämpfen um eine Amerikanisierung oder um eine eigenständige Entwicklung handelt. Kapitel 5 analysiert die Elemente der Modernisierung von Wahlkämpfen. Kapitel 6 gibt einen Rückblick auf die Bundestagswahlen 1998 und 2002. Kapitel 7 untersucht die Personalisierung des Wahlkampfs, Kapitel 8 die Professionalisierung, Kapitel 9 die Mediatisierung und Kapitel 10 die Entideologisierung von Wahlkämpfen.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Wahlkampf, Modernisierung, Amerikanisierung, Personalisierung, Professionalisierung, Mediatisierung, Entideologisierung, SPD, Bundestagswahl, 1998, 2002. Die Forschungsarbeit basiert auf einer empirischen Analyse der SPD-Bundestagswahlkampagnen 1998 und 2002, die sich auf die Analyse von Wahlkampfdokumenten, Medienberichten und Interviews mit Wahlkampfexperten stützt.
Es war eine hochgradig professionalisierte Kampagne mit starker Konzentration auf den Spitzenkandidaten Gerhard Schröder, die erstmals wie eine moderne Markeninszenierung wirkte.
Dieser Begriff beschreibt die Übernahme von Techniken aus den USA, wie die starke Personalisierung, den Einsatz von Experten und die Orientierung an Medienlogiken.
Das Elbe-Hochwasser und die Debatte um den Irak-Krieg veränderten die politische Agenda massiv und halfen der SPD, die Regierung knapp zu verteidigen.
Dass sachliche Programme und ideologische Grundsätze zugunsten von Image-Fragen und der Inszenierung von Führungskompetenz in den Hintergrund rücken.
Wahlkämpfe werden zunehmend nach den Regeln der Massenmedien gestaltet, wobei kurze Botschaften und optische Inszenierungen wichtiger werden als lange Debatten.
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