Bachelorarbeit, 2016
126 Seiten, Note: 1
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und leitende Fragestellung
1.3 Methodik
2 THEORETISCHE ANNÄHERUNG AN DIE MATERIE DES INNOVATIONSMANAGEMENTS
2.1 Definition Innovation
2.2 Definition Innovationsmanagement
2.3 Treibende Gründe für die Notwendigkeit von Innovationen
3 MODELLE UND METHODEN IM INNOVATIONSPROZESS
3.1 Innovationsprozessmodelle
3.1.1 Phasenmodell nach Geschka
3.1.2 Dreiphasenmodell nach Thom
3.1.3 Der Stage-Gate-Prozess nach Cooper
3.2 Strategische Orientierung und Zukunftsprognosen
3.2.1 Szenariotechnik
3.2.2 Roadmapping
3.2.3 Gartner Hype Cycle of Emerging Technologies
4 PHASEN IM INNOVATIONSMANAGEMENT
4.1 Ideenfindung und Kreativitätstechniken
4.1.1 Synektik
4.1.2 Morphologischer Kasten
4.1.3 Brainstorming
4.1.4 Brainwriting
4.2 Konzept- und Produktentwicklung
4.3 Einführung am Markt
5 ROLLE DES MARKETINGS IM INNOVATIONSMANAGEMENT
5.1 Definition Innovationsmarketing
5.2 Unterstützende Analysen
5.2.1 Analyse des Marktumfelds
5.2.2 Kundenanalyse und -auswahl
5.2.3 Konkurrenz- und Wettbewerbsanalyse
6 ERGEBNISDARSTELLUNG UND FAZIT
7 THEORETISCHE FUNDIERUNG DER GEWÄHLTEN METHODE
7.1 Forschungsmethoden
7.1.1 Empirie, Variablen und Daten
7.1.2 Quantitative Methoden
7.1.3 Qualitative Methode
7.2 Das qualitative Experten-/Expertinneninterview
7.3 Auswertungsverfahren – Die qualitative Inhaltsanalyse
8 UNTERSUCHUNG (DATENERHEBUNG)
8.1 Stichprobe
8.2 Ablauf der qualitativen Inhaltsanalyse
8.3 Paraphrasierung und Kategorienbildung
9 DATENAUSWERTUNG UND INTERPRETATION
9.1 Auswertung der Experten-/Expertinneninterviews
9.1.1 Kategorie 1: Notwendigkeit von Innovationen
9.1.2 Kategorie 2: Umsetzung Innovationsmanagement in der Praxis
9.1.3 Kategorie 3: Innovationszuständigkeit im Unternehmen
9.1.4 Kategorie 4: Umsetzungshindernisse
9.1.5 Kategorie 5: Anwendung theoretischer Modelle in der Praxis
9.1.6 Kategorie 6: Ideenfindungs- und Kreativitätstechniken
9.1.7 Kategorie 7: Implementierung von Innovationsmanagement bei hogast
9.1.8 Kategorie 8: Status-Quo des Innovationsmanagements bei hogast
9.2 Themen-/Kategorienmatrix
9.2.1 Kategorien 1-4
9.2.2 Kategorien 5-7
10 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
11 METHODENKRITIK
12 FAZIT UND AUSBLICK
Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung, wie Innovationsmanagement unter Einbezug des Marketings in Unternehmen erfolgreich implementiert werden kann, wobei die österreichische Einkaufsgenossenschaft „hogast“ als praktisches Fallbeispiel dient. Die Arbeit analysiert hierfür theoretische Ansätze und vergleicht diese mit praktischen Erkenntnissen, um eine stufenweise Vorgehensweise zur Optimierung von Innovationsprozessen zu erarbeiten.
3.1.3 Der Stage-Gate-Prozess nach Cooper
Hinzufügen ist, dass es sich bei Innovationsmodellen meist um idealisierte Abläufe handelt. Reale Prozesse sind durch parallele Teilprozesse, nichtlineare Zeitabläufe und Vernetzungen und Rückkoppelungen der Beteiligten gekennzeichnet. Das Stage-Gate-Modell versucht diese externen Faktoren einzubeziehen, indem in Form von regelmäßigen Kontrollmeetings abgestimmt wird, ob sich die Weiterführung des Projekts lohnt.
Dieses Modell stammt aus dem englischsprachigen Raum und wurde von Robert G. Cooper und Elko J. Kleinschmidt entwickelt. Ziel ist, die Prozessqualität in der Innovationsentwicklung zu sichern und möglichst viele Individuen miteinzubeziehen (Möhrle & Specht, 2016, onl.). Der gesamte Prozess durchläuft vier Phasen, wobei nach jeder Stufe ein Gate passiert werden muss, an dem über die Fortführung des Projekts entschieden wird.
Die Gates stellen, wie schon erwähnt, Meetings dar, an denen alle beeinflussenden Abteilungen vertreten sind und prüfen, welche Ergebnisse bereits erzielt wurden und ob das Projekt bereit für die darauffolgende Phase ist. Die Verantwortung und Supervision liegt beim F&E-Manager oder Marketing-Manager. Geben diese das Gate frei, kann die nächste Phase begonnen werden (Vahs & Brem, 2015, pp. 240-241; Terler, 2010, p. 29).
Der Vorteil liegt darin, dass alle mitwirkenden beziehungsweise einwirkenden Personen ein gemeinsames Verständis und somit Einblick in das laufende Projekt haben (Terler, 2010, p. 29). Die erzwungene Unterbrechung des Arbeitsflusses fördert jedoch auch kritische Ansichten: Durch die strikte Orientierung an Meilensteinen und notwendigen Entscheidungen kann es bei fehlenden Informationen sofort zu einer zeitlichen Verzögerung kommen, die das Fortsetzen der Projektidee hinauszögern (Vahs & Brem, 2015, p. 242).
1 EINLEITUNG: Definiert die Problemstellung im Kontext der globalen Wirtschaft, betont die Notwendigkeit von Innovationen im Tourismus und leitet die Forschungsfragen ab.
2 THEORETISCHE ANNÄHERUNG AN DIE MATERIE DES INNOVATIONSMANAGEMENTS: Erläutert die Begriffsdefinitionen von Innovation und Innovationsmanagement sowie die wesentlichen treibenden Faktoren für die Innovationsnotwendigkeit.
3 MODELLE UND METHODEN IM INNOVATIONSPROZESS: Stellt verschiedene Prozessmodelle und Vorausschautechniken vor, die Unternehmen bei der strategischen Planung unterstützen.
4 PHASEN IM INNOVATIONSMANAGEMENT: Beschreibt detailliert die Phasen von der Ideenfindung über Kreativitätstechniken bis hin zur Markteinführung.
5 ROLLE DES MARKETINGS IM INNOVATIONSMANAGEMENT: Beleuchtet die Funktion des Marketings als Schnittstelle zum Markt und dessen Einfluss auf den Erfolg von Innovationen.
6 ERGEBNISDARSTELLUNG UND FAZIT: Fasst die theoretischen Erkenntnisse zusammen und leitet über zum empirischen Teil der Arbeit.
7 THEORETISCHE FUNDIERUNG DER GEWÄHLTEN METHODE: Begründet die Entscheidung für die qualitative Forschungsmethode der Experteninterviews.
8 UNTERSUCHUNG (DATENERHEBUNG): Detailliert die Stichprobenauswahl und den Ablauf der qualitativen Inhaltsanalyse.
9 DATENAUSWERTUNG UND INTERPRETATION: Präsentiert und interpretiert die Ergebnisse der geführten Experteninterviews anhand der definierten Kategorien.
10 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN: Leitet konkrete Maßnahmen für das Fallbeispiel hogast ab, um die Innovationskraft zu stärken.
11 METHODENKRITIK: Reflektiert kritisch das methodische Vorgehen und die Limitationen der Untersuchung.
12 FAZIT UND AUSBLICK: Zieht ein abschließendes Resümee über die Bedeutung systematischer Innovationsprozesse.
Innovationsmanagement, Marketing, Tourismus, hogast, Kreativitätstechniken, Prozessmodelle, Marktorientierung, Experteninterview, qualitative Inhaltsanalyse, Strategie, Ideenfindung, Markteintritt, Wettbewerbsvorteil, Zukunftsmanagement, Unternehmenskultur.
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Strategien zur Implementierung eines effektiven Innovationsmanagements in Unternehmen unter besonderer Berücksichtigung der Marketingabteilung.
Die zentralen Felder umfassen Innovationsprozesse, Kreativitätstechniken, Methoden der Zukunftsprognose sowie die strategische Einbindung von Marktinformationen in Produktentwicklungsprozesse.
Das primäre Ziel ist es, eine stufenweise Richtungsweisung für ein erfolgreicheres Innovationsmanagement zu erstellen und diese beispielhaft anhand der Einkaufsgenossenschaft „hogast“ zu validieren.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und einem empirischen Teil, der qualitative Experteninterviews umfasst, die mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Prozessmodellen und Kreativitätstechniken sowie die praxisnahe Analyse von Innovationshürden und deren Lösung in Unternehmen.
Wesentliche Begriffe sind Innovationsmanagement, Marktorientierung, Kreativitätstechniken, qualitative Forschung und strategische Implementierung.
Der Tourismus zeichnet sich durch eine hohe Nähe zum Gast aus, was schnelles Kundenfeedback ermöglicht, jedoch oft an Ressourcen mangelt und die Vergleichbarkeit der Dienstleistungen erschwert.
Die Experteninterviews dienen dazu, die theoretischen Modelle mit der gelebten Praxis in Unternehmen abzugleichen und spezifische Herausforderungen wie Ressourceneinschränkungen oder "Tagesgeschäft"-Verhaftungen aufzuzeigen.
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